Fragen zur Chemotherapie / Termin in einer Woche

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2 Antworten

Hallo, was ich jetzt nicht ganz verstehe ist das der Tumor drin bleiben soll. Haben die Ärzte das irgendwie erklärt? Soll der ganz drin bleiben und durch die Chemo ganz verschwinden oder ist die Hoffnung den Tumor zunächst zu verkleinern und dann zu operieren? Ich denke schon alleine für das Gefühl alles los zu sein ist eine abschließende OP einfach sinnvoll.

Die Chemomedikamente die Du erwähnst sagen mir nun vom Namen her nicht direkt etwas aber von den Zeitabständen würde ich mal von ähnlichen Wirkungen / Nebenwirkungen ausgehen. Meine erste Chemotherapie wegen Brustkrebs (damals allerdings als Nachsorge nach OP) war auch mit den längeren Abständen dazwischen. Mir ging es am Tag der Chemo noch relativ gut, teilweise an dem Abend, teilweise am nächsten Tag setzte eine extreme Übelkeit ein die schubweise auftrat und ca 2 Tage anhielt. Den Rest der Zeit ging es mir nicht schlecht und ich konnte eigentlich alles machen.

Jahre später hatte ich dann wieder Krebs in drei Lymphknoten. Hier habe ich andere Chemos bekommen die die Tumore die sich nicht so leicht operieren ließen verkleinern sollten. Von diesen Chemos (die wöchentlich waren) habe ich nahezu nichts gemerkt. Ich bin Zimmerin und bin direkt von der Chemo weiter auf Baustelle gefahren...

Solltest Du Dir bei irgendwelchen auftretenden Beschwerden nicht sicher sein ruf in der Klinik an. Die Schwestern der entsprechenden Abteilung können Dir meist schon ausreichend Tipps geben. Solltet Ihr irgendwann Zweifel an dem Behandlungsplan haben lasst Euch nochmal in einen anderen Ort überweisen um eine weitere Meinung einzuholen. Der Frauenarzt hat da sicherlich noch eine Idee welche Adresse sonst noch hilfreich sein könnte. Mir hat das damals auch sehr geholfen mich von verschiedenen Stellen brtreut zu fühlen.

Was die Ärzte im Krankenhaus meist nicht gern hören, was mir aber meiner Meinung nach bei der zweiten Therapie sehr geholfen hat ist die Parallelbehandlung mit Misteltherapie. Hier kann entweder Frauen- oder Hausarzt weiterhelfen zumindest wenn es Ärzte sind die keine grundsätzliche Abneigung gegen Homöopatie haben.

Ich wünsche Euch viel Kraft und einen klaren Sieg gegen die Krankheit!

muray80 10.03.2015, 23:10

Hallo marenmk,

vielen Dank für deine Antwort und deine aufmunternden Worte.

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Hallo muray80, erst mal...............eine Chemo ist na klar belastend für den Körper, aber auch eine unendlich gute Chance einen Krebs zu überleben. Deine Mutter scheint da in guten Händen zu sein, also lass deine Angst los, das hilft ihr am besten.

Ja, ich würde ihr den Vogel kaufen, mach soweit es möglich ist, schöne Dinge mit ihr, die sie immer schon wollte. Einige meiner Freundinnen haben diesen blöden Brustkrebs überlebt und sind heute wieder ganz gesund. Es geht auch so.

Dennoch würde ich ein Gespräch mit deiner Mutter suchen und auch mal über den Tot sprechen aber eben auch über das Leben.

Euch Beiden von ganzem Herzen MUT das gut zu überstehen. Du wirst sehen, am Ende seit ihr beide Stärker als je zuvor. Herzlich S.

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