Fragen zur Aok- Krankenversicherung und zur Huk-Coburg- Krankenversicherung?

4 Antworten

Zuständig für die Weiterversicherung ist die Krankenkasse, bei der man zuletzt versichert war. Damit lehnt die HUK Coburg die Weiterversicherung zu Recht ab. Bei der AOK sind, wenn man keinen anderweitigen Anspruch auf Versicherung durch einen Arbeitgeber z.B. hat, man verpflichtet, die Beiträge selbst zu entrichten.

1. Eine Befreiung von der Folgeversicherung gibt es nicht, seit 2007/2009 besteht Krankenversicherungspflicht in Deutschland, d.h. mann MUSS sich folgeversichern- auch, wenn man keine Leistungen in Anspruch genommen hat.

2. Sie sind nicht "nicht versichert" sie sind bei der AOK versichert.

3. Die kostenfreie Familienversicherung gibt es nur innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Da ihr Vater privat versichert ist, waren sie dort auch nie "familienversichert" sondern selbst und er hat in der Vergangenheit Beiträge für Sie dort bezahlt.

Eine Klage hat keinen Zweck.

Sprechen Sie mit der AOK, der günstigste Beitrag liegt dort bei ca. 170,-- Euro/ Monat. Hat man sie höher eingestuft, dann bitten Sie um Abänderung.

Um die Zahlung selbst werden Sie nicht herumkommen, es sei denn, Sie beginnen eine versicherungspflichtige Beschäftigung oder beziehen Leistungen vom Jobcenter, die Ihnen allerdings nicht zustehen werden, da Sie erst 17 Jahre alt sind und Ihre Eltern sicher selbst keine Leistungen vom Jobcenter beziehen.

Ist so, aufregen hilft nicht und tut Ihrer Psyche nicht gut.

1. Nein du hast nicht deinen Austritt erklärt und eine Folgeversicherung nachgewiesen, somit bist du freiwilliges Mitglied bei der AOK. Das ist nicht nur das gute Recht der AOK sondern auch deren Pflicht dich weiter zu versichern. Wenn du dich wieder privat Versichern willst musst du Kündigen (Achtung Kündigungsfristen) und eine private Versicherung nachweisen.

(die Worte freiwilliges Mitglied können hier evt verwirren. Das Wort freiwillig beschreibt nur deinen Status) 

2. Ja das kann sehr gut sein, dass dich deine private KV nicht in deinem alten Tarif versichert. Es ist nunmal eine private KV die die Kosten kalkuliert.

3. Nein.

1. Nein die Kosten für den Zeitraum komplett zu umgehen ist nicht möglich. Und natürlich gab es einen Anlass dich dort weiter zu versichern: die allgemeine Versicherungspflicht. Es wäre gegen das Gesetz gewesen dich NICHT weiter zu versichern.

2. Das kann nicht nur so sein, das ist einfach so. Das Kostenrisiko ist aus Sicht der Versicherung zu hoch. Um dieses zu decken müsste ein extrem Hoher Beitragszuschlag verlangt werden. Wenn dieser einen gewissen Satz überschreitet, wird er gar nicht mehr angeboten sondern es erfolgt die Ablehnung.

3. Am günstigsten wäre wohl, wenn du eine neue Ausbildung findest...

"Mein Vater meinte nun, die Huk würde mich alleine versichern, eventuell sogar ab dem 7.2."

Die HUK hat dir doch schon gesagt, dass sie dich nicht wieder aufnimmt. Die gesundheitlichen Probleme die dazu geführt haben, sind auch dann die gleichen wenn du dich selber dort versicherst.

Auch hier nochmal:

Die HUK kann dir lediglich den Versicherungsschutz im bisherigen Tarif verweigern. Sie müssen dich im sog. Basistarif versichern (dieser entspricht grob gesagt der gesetzlichen Krankenversicherung). Stelle einen entsprechenden Antrag.

Die AOK darf deine dortige Mitgliedschaft nicht aufheben, bis du eine andere Versicherung nachweist (da du irgendwo versichert sein MUSST). Logischerweise verlangen die dann auch Geld für den Zeitraum in dem du dort versichert warst. Wenn dich die HUK rückwirkend wieder aufnimmt (im Basistarif) kannst du das Geld für den Zeitraum von der AOK zurückbekommen. Aber irgendwo musst du für diesen Zeitraum Beitrag zahlen, auch wenn du nicht krank warst.

Nochmal: Such dir ne neue Ausbildung...

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@NochWasFrei

Due HUK nimmt ihn nicht, es gilt das Prinzip der "letzten Kasse" war die AOK!

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@sassenach4u

Hab ich auch erst so gesehen, aber das Problem wird doch wohl sein, dass die Vorversicherungszeiten nicht erfüllt sind und er somit sich nicht freiwillig gesetzlich versichern kann.

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@NochWasFrei

Seit es die Versicherungspflicht und die obligatorische Anschlussversicherung gibt, ist die Vorversicherungszeit bei gesetzl. Versicherungsende nicht mehr relevant ;)

§188 Abs. 4 SGB V

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