Fragen zum Unterhalt. Ausgangsposition: Zusammendlebend, nicht verheiratet, 1 gemeinsames Kind. Beide Arbeiten (Verdienst ist unterscheidlich)?

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1 Antwort

1. Wenn Du mit der Partnerin zusammenlebst, gar nicht.

2. Nein, solange ihr zusammenlebt kannst Du für diesen Zeitraum nicht rückwirkend zur Kasse gebeten werden.

3.Ab dem 18. Geburtstag bist du dem Kind gegenüber barunterhaltspflichtig.

4. Die Düsseldorfer Tabelle ist nach der Anzahl der Kinder und dem Alter gegliedert.

Das Gehalt desjenigen, bei dem das Kind lebt spielt i.d.R. keine Rolle. Wenn große Unterschiede bestehen und derjenige, bei dem die Kinder leben sehr viel mehr verdient (zB. 1500€ vs. 6000) kann evtl. der Unterhalt gesenkt werden. Das sind aber absolute Einzefallentscheidungen.

Der Unterhalt richtet sich nach Deinem Gehalt, nicht nach dem der Mutter, wenn die Kinder bei ihr leben.

5.) Wenn Du nachweisen kannst, dass Du unverschuldet weniger verdienst, dann kannst Du eine Abänderungsklage einreichen. Einfach weniger zahlen geht nicht. Lässt Du den Unterhalt nicht offiziell absenken, wird auch rückwirkend gefordert.

Sobald Du wieder mehr verdienst ist dann auch wieder mehr Unterhalt fällig.

6. Der Unterhalt richtet sich nach deinem Gehalt. Verdienst Du unverschuldet nichts, dann schuldest Du auch keinen Unterhalt.

Sieht der Richter das mit dem "unverschuldet" anders als Du kann er ein fiktives Gehalt festsetzen und danach den Unterhalt berechnen.

Der wird dann gepfändet und da können dann auch Sachwerte gepfändet werden.

Hier noch die Düsseldorfer Tabelle: Da steht das meiste drin, gut durchlesen.

http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_tabelle/Tabelle-01_08_2015/index.php

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