Fragen zum Thema Gerichtsverfahren - wer kennt sich aus?

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5 Antworten

Ein in Deutschland ganz normales Strafgerichtsverfahren.

Weitere Info z. B. hier:

http://www.zeit.de/2015/47/justiz-rechtssystem-fehlurteil-unrecht

oder unter

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=strafrecht+fehlurteile

Danke für das Sternchen! :D

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Nein. Ich habe selbst schon ein paar Verfahren gesehen und KEINS davon lief so ab.

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Leider ist es in Deutschland nicht so, dass im Strafrecht das Recht auf einen Verteidiger Verfassungsrang hat und damit jedem Menschen, egal welcher Tat er beschuldigt wird, ein (Top) Anwalt zusteht.

M.M.n. ein Fehler im Rechtssystem.

Es kann aber sein, dass wenn er Rechtmittel einlegt bei der Berufung oder Revisionsinstanz Anwaltszwang herrscht.

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Wie lange dauert das Urteil eines Staatsanwalts?

Kurze Frage: Um was geht es überhaupt bei der Verhandlung?

Wenn sich beim ursprünglichen Sachverhalt keiner bei der Polizei meldet, kann man sie von der Seite her nicht zwingen, überhaupt etwas zu sagen bzw. sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Obwohl sie vielleicht etwas "gesehen" haben. Man hat auch als Beschuldigter das Recht, Zeugen beizubringen. Der nun Beschuldigte könnte diese benennen und sie wären vor Gericht verpflichtet, auszusagen.

Wenn man bis zur Hauptverhandlung als Beschuldigter die "guten" Ratschläge annimmt und gar nichts macht, kann so etwas dabei rauskommen.

Man hat auch als Beschuldigter das Recht, Zeugen beizubringen. Der nun
Beschuldigte könnte diese benennen und sie wären vor Gericht
verpflichtet, auszusagen.

..., wenn diese Entlastungszeugen dann auch geladen werden.

Ich weiß von Fällen, wo vom Beschuldigten genannte Entlastungszeugen weder von der Polizei noch von der Staatsanwaltschaft gehört wurden. In der Gerichtsverhandlung wurden sie auch nicht erwähnt.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Der letzte Absatz von Drizzt ist eine perfide Unterstellung.

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@Minster

Der letzte Absatz? Nicht, wenn man die Ratschläge hier im Forum liest. Und ich unterstelle nicht, du nimmst an.

Aber du hast Recht: Es passiert vieles, was nicht passieren sollte.

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Deine Schilderung enthält ein paar Ungereimtheiten: zB dürfen nicht irgendwelche Menschen in der Verhandlung dem Zeugen fragen stellen. Das darf nur der Richter, der Staatsanwalt, der Angeklagte bzw. sein Verteidiger!

Ob es weitere Zeugen gibt, wird im übrigen vor dem Verfahren durch die Polizei ermittelt

Der Herr oder die Frau Vorsitzende bestimmt, wer Fragen stellen darf.

Ob das dann rechtens ist, prüfen eventuell nachgelagerte Instanzen.

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Die StPO bestimmt, wer fragen stellen darf! Und das sind die von mir genannten und nicht irgendwelche anderen Zuschauer

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@SaVer79

Es waren nicht irgendwelche Zuschauer, sondern Menschen die dort waren, weil sie aus beruflichen Gründen mit dem Angeklagten zu tun haben. Der Angeklagte ist geistig nicht normal entwickelt, weswegen er auch nach Jugendrecht gerichtet wurde, obwohl er volljährig ist.

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@hourriyah29

PS.: Ich habe mich auch gewundert, dass diese Personen aufgefordert wurden Fragen zu stellen. Ich war nur Zuschauer.

Vielleicht weil der Angeklagte selbst nicht in der Lage wäre zu fragen?

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@SaVer79

Die StPO ist Theorie; der vorsitzende Richter bestimmt die Praxis...

...und da kann man einiges im Gerichtssaal erleben.

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Und da bist du natürlich Profi....

Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass der Angeklagte seinem Betreuer dabei hatte...

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Das klingt irgendwie eher nach einem amerikanischen Verfahren.

So passiert in einer Kleinstadt in Deutschland ;)

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