Fragen zum Thema BARFen, ..

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5 Antworten

Hallo MrsW0NDERFUL,

barfen ist für den Hund toll und wirklich nicht soo schwierig, wie ich mir das am Anfang gedacht habe!

inicio hat Dir schon die Seite genannt, mit der auch ich das barfen begonnen habe. Dazu habe ich mir die Broschüre von Swanie Simon besorgt und hier auf der Seite gute Tipps von den usern gelesen.

So richtig günstig wird es wohl, wenn Ihr eine Tiefkühltruhe habt, ich hab' leider keine und ernähre meinen Hund weitgehend recht "lu­xu­ri­ös" von der Fleischtheke und aus der Tiefkühltruhe des Supermarktes. Gemüse hab' ich im Garten oder vom Markt. Zu den Kosten kann ich Dir also nix relevantes sagen, aber Du bekommst sicher dazu auch noch Erfahrungswerte!

Bei uns kommen zum Fleisch und Gemüse zusätzlich noch Milchprodukte: Quark, Joghurt, Hüttenkäse, Buttermilch. Das fütter' ich, weil ich nur sehr begrenzt Knochen gebe und irgendwie ja das Calcium in den Hund kommen muß.

Ab und an gibt es ein ganzes Bioei, roh und mit Schale. Ebenso ab und an ersetze ich das Gemüse durch Obst, Äpfel, Birnen, mal eine Banane oder eine Kiwi. Manche geben auch Beeren - die mag der Meinige nicht, wohl weil ich sie ihm im Welpenalter nicht gefüttert hab - da war's Winter...^^

Da ich täglich rohe Möhren fütter', kommt in das Futter ein Schuß Öl: Olivenöl, Sonnenblumenöl, Hanföl, Lachsöl, Borretschöl - immer schön im Wechsel. Ebenso täglich kommt etwas Algenmehl ins Futter, Petersilie und Kokosflocken.

Kochen oder nicht?! Grundsätzlich bekommt der Hund rohes Fleisch, ungekochtes aber pürriertes Obst so wie Möhre, Salat, Kräuter roh.

Kartoffeln, Steckrüben, Sellerie, Brokkoli, Mangold, Spargel, Schwarzwurzel, Süßkartoffel, Rote Beete, Pastinake oder Zucchini koche ich bissfest und pürriere es dann.

Meine Leckerlies koche ich allerdings immer, weil sie mir sonst zu sehr an den Fingern kleben! :) Außerdem lassen sie sich gekocht besser in klitzekleine Würfelchen schneiden! :) Ich benutze da gerne Pute, Hühnerherzen oder mal 'ne Bioleber.

Einmal im Jahr lasse ich ein Blutbild machen und alle drei Monate den Stuhl untersuchen. Das Blut ist bestens, der Hund hatte noch nie (!) Würmer, er kratzt sich nicht mehr, seit ich ihn barfe und er sieht toll aus! :) Er futtert mit Genuss und Ruhe und ich bin echt froh, über gutefrage.net auf das barfen gestoßen worden zu sein! :)

Ich kann's Dir wirklich nur empfehlen! Und wenn Du mal etwas 'rumliest, was so alles in Kauffutter für Hunde verarbeitet werden kann (...Lesebrille und Lupe mitnehmen, Inhaltsstoffe ansehen, aufschreiben und zu Hause googeln...), dann kommst Du schnell auf den Geschmack, die Ernährung Deiner Hündin in die eigene Hand zu nehmen! :)

Viel Glück dabei wünscht Dir das Beutelkind!

MrsW0NDERFUL 02.09.2013, 20:10

Dankeschön für deine Ausführliche Antwort, hast mir weitergeholfen :)

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Es ist besser dass du das Fleisch kochst, das Risiko vom Hund Salmonellen oder Campylobacter aufzulesen ist hoch. Wenn dein Hund Kontakt zu Kindern hat sollte man unbedingt auf Rohfütterung verzichten. Mit einem guten Nassfutter bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Einen Hund mit dem richtigen Verhältnis der Mineralien selber zu versorgen ist für den Hausgebrauch äusserst schwierig.

michi57319 02.09.2013, 17:57

Einen Hund mit dem richtigen Verhältnis der Mineralien selber zu versorgen ist für den Hausgebrauch äusserst schwierig.>

Nein, das Märchen hat die Futterindustrie erfunden, um DAS Verkaufsargument überhaupt zu haben, ihren Müll unters Volk zu bringen.

Einen Hund ausreichend zu versorgen, ist total einfach, weil nämlich der Zeitraum locker über ein Vierteljahr betrachtet werden kann.

Wir Menschen nehmen schließlich auch nicht täglich und dauerhaft die optimale Menge an Nährstoffen zu uns.

Sämtliche Lebewesen haben eine extrem hohe Toleranz, bis es zu echten Mangelerscheingungen kommt.

Carnivoren haben eine extrem starke Magensäure, in der Keime zuverlässig abgetötet werden. Mir persönlich ist kein Fall von Salmonellose beim Tier bekannt und ich kenne nahezu 200 Menschen, die barfen.

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inicio 02.09.2013, 18:50
@michi57319

@goodnight... du willst doch bitte nicht behaupten, dass die hundefutterindustrie ausgwogenes gutes futter anbietet/ das meiste futter fuer hunde besteht aus einem grossen tiel aus getreide -das ist nix fuer hundemaegen!

hundemaegen entgegen koennen selbst mit salmonellen gut zurecht kommen - ihre magensaeure zerstoert diese.

die versorgung einse hundes mittels barf ist nicht schwierig und bei beachtung weniger richtlinien tretten keine maengel auf!!!

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Goodnight 02.09.2013, 20:30
@inicio

Deine Meinung sei dir ungenommen, es geht aber gar nicht, dass du mir Dinge in den Mund legst die du gerne so sehen willst. Rohfütterung der Hunde ist und bleibt gefährlich für den Menschen. Nochmals ihr Barfer hab bei GF die Wahrheit nicht gepachtet. Respektiere, dass man bei GF auch eine andere Meinung haben kann als die deine.

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inicio 02.09.2013, 20:48
@Goodnight

das akzeptiere ich @goodnight - aber es stimmt halt nicht das barfen gefaehrlich sit fuer hunde - und auch fuer mesnchen st es nicht gefaehrlich, wenn man einfache kuechenhygiene beachtet!

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michi57319 02.09.2013, 21:40
@inicio

Goodnight, ich finde Barfen nur gefährlich, wenn man die klassischen Hygieneregeln nicht einhält. Dann ist allerdings auch der Umgang mit menschlichem Futter ein Problem, bzw. kann eines werden.

Ich hantiere mehrfach wöchentlich mit aufgetautem Geflügel. Als Fleisch, gewolft, Innereien, Eier, etc.

Solange die Werkzeuge und Hände immer gründlich gereinigt werden, ist eine Ansteckung mit möglicherweise vorhandenen Salmonellen nahezu ausgeschlossen. Nicht jedes Huhn ist grundsätzlich infiziert. Nicht jedes Futter wurde so schlecht behandelt, daß es Salmonellen in pathogener Zahl bilden kann. Für mich ein wichtiger Punkt: Es gibt für jeden Erreger eine gewisse Anzahl, die vorhanden sein muß, um überhaupt krank zu machen. Jeder von uns hat sicherlich schon Salmonellen aufgenommen. Aber in einer Zahl, die nicht ausreichte, um eine Erkrankung auszulösen.

Mein Hund ist auch extrem gefährdet, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren. Damit bin auch ich extrem gefährdet, weil ich sehr nahen Umgang pflege. Auch hier gilt sicherlich, daß eine gute Hygiene das A und O ist, gesund zu bleiben.

Das Rohfutter ist selbstverständlich verkeimt, alles andere wäre Illusion. Damit steigt auch die Gefahr für den Menschen, auch klar. Wiederum: Hygiene ist das Stichwort.

Ich denke, wer sich sehr ausführlich mit der Rohfütterung an sich beschäftigt, weiß auch sehr genau einzuschätzen, welche möglichen Probleme er sich damit ins Haus holt und wie er sie vermeiden und umgehen kann.

Was mir an deinem Kommentar nicht gefallen hat, ist, daß er pauschaliert. Das finde ich einfach nicht gerechtfertigt. Ein Hinweis auf die möglichen Gefahren ist absolut in Ordnung und auch richtig. Aber eine generelle Betrachtung halte ich für nicht zulässig.

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Goodnight 02.09.2013, 21:41
@inicio

Mein medizinisches Wissen sagt etwas anderes du kannst die Bakterien in deiner Küche bekämpfen aber nicht im Mund, dem Fell und den Auscheidungsorganen deines Hundes. Dass dein Hund ein Streuer ist kannst du ebenfalls nicht verhindern.

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michi57319 02.09.2013, 21:44
@Goodnight

Nö, kann ich nicht. Aber ICH schütze mich, indem ich die einfachste Hygieneregel der Welt anwende: Hände waschen. Ich benötige in der Küche manchmal mehrfach täglich ein neues Handtuch. Ich wechsel es ja schon, wenn ich mit Hackfleisch hantiert habe. Meinem Spüllappen ergeht es ebenso.

Ich knuddel wirklich sehr eng mit meiner, zudem landet die Zunge häufiger mal im Gesicht. Seit 8,5 Jahren ist das kein Problem. Warum nur?

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Dusty44 03.09.2013, 07:23

@Goodnght,

wieso bist Du eigentlich noch nicht an den Keimen "verschieden," die Dein Goldie von seinen täglichen Streunertouren mitbringt? 😉

Es ist - wie die Anderen schon geschrieben haben - immer eine Sache der Hygiene.

Und über Salmonellen beim Hund muss man sich nun wirklich keine Gedanken machen. Wären Salmonellen und Co ein Problem, dann gäbe es auf der ganzen Welt keine Wölfe oder verwilderten oder gebarften Hunde mehr.

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Goodnight 03.09.2013, 14:12
@Dusty44

Wenn man medizinische Zusammenhänge nicht versteht bleiben offenbar nur dumme Sprüche die das Thema verfehlen.

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Dusty44 03.09.2013, 16:41
@Goodnight

Wenn man biologische Zusammenhänge nicht versteht, sollte man am besten nichts schreiben.

Hunde fressen totes Tier mit allem drum und dran - und zwar ROH. Wenn man Angst vor Infektionen hat, weil man seinen Hund artgerecht ernährt, dann sollte man keinen Hund halten.

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Du hast hier schon eine sehr gute Antwort bekommen, was das Barfen betrifft. Ich möchte trotzdem noch einen Kommentar hier hinterlassen, weil ich die Diskussion für/wider Barfen häufig als unsachlich empfinde.

Ich bin selbst in der Beratung und im Vertrieb artgerechter Feuchtnahrung tätig und treffe im Rahmen meiner Tätigkeit auf Menschen, die die unterschiedlichsten Ernährungsarten praktizieren. Leider hat sich das Thema Hundeernährung oft zu einer Glaubensfrage entwickelt.

Fakt ist, und das sage ich auch jedem Interessenten, die artgerechteste Ernährung eines Hundes ist nunmal das Barfen, wenn man es richtig anstellt und die guten Grundsätze der Küchenhygiene beachtet. Über Keime braucht man sich nicht wirklich Gedanken (beim Hund) zu machen. Im Gegensatz zu uns Menschen hat der Hund quasi reine Salzsäure im Magen, die zuverlässig dafür sorgt, dass er vieles vertragen kann, was für uns Menschen schädlich ist, genauso wie sie dafür sorgt, dass z.B. Knochen zersetzt werden. Im Maul hat ein Hund anderer Keime als ein Mensch, die meist artspezifisch sind und dem Menschen nicht schaden, wobei man nicht verschweigen sollte, dass es natürlich auch Keime gibt, die dem Menschen schädlich sind, zumal man auch nicht ausschliessen kann, dass die Zunge eines Hundes die gerade durch unser Gesicht gezogen wird, vorher an Stellen gewesen ist, die wir nicht wirklich als hygenisch finden.

Ich empfinde es aber auch als falsch, grundsätzlich Nassnahrung in Dosen als Müll zu bezeichnen. Es gibt verschiedene Hersteller, die artgerechte Nahrung herstellen, auf die Lebensmittelqualität der Produkte achten, umfassende Qualitätsgarantien geben und, meines Erachtens ganz wichtig, auf Chemie verzichten. D.h. halt auch, dass keine (künstlichen und somit chemischen) Vitamine zugesetzt werden. Diese Nahrung bekommt man aber nicht im Handel. Ich sehe den positiven Effekt solch einer Nahrung an meinem eigenen Hund und an denen meiner Kunden, gerade die, die von Nassnahrung aus dem Handel bzw. Trockenfutter umgestellt haben. Und die Fütterung mit solch einer Nahrung ist auch finanziell zu bewältigen, wobei das Barfen unter Umständen sogar noch günstiger sein kann, aber halt etwas mehr Mühe macht als eine Dose aufzumachen.

meinen letzten hund habe ich sogar vegetarisch ernährt, weil er anderes futter schlecht vertragen hat. den jetzigen hund renähre ich mit wplfsblut trockennahrung und teilweise mit barf.ich glaube , es gibt keine wunderernährung für hunde, barf mag gut sein, trockenfutter kann aber genauso gesund sein, je nach hund. man muss es herausfinden und ausprobieren.

fast alle deine fragen werden hier beantwortet :www.barfers.de

das futter fuer meine hunde hole ich im bauernhof(farmshop), im supermarkt und im tierbedarfsgeschaeft...

fuer 500 gramm bezahle ich ca 1-2 euro das bedeutet fuer meine hunde brauche ich ca 100 euro im monat(fuer beide. sie wiegen 9 und 12kg , du musst das fleisch hroh fuettern. manchmal ist es am beginn der umstelleung sinnvoll das fleisch zunaechst kurz zu duensten...der hundemagen muss sich erst umstellen..

am besten sit es, wenn du einen wochnevorat einkaufs, dann in portionen abfuellst, einfrierst und immer rechtzeitig auftaust.

zusaetzlich fuerttere ich noch knochen vom kalb/rind oder lamm.. gemeuse untershcieldich -meist gedunstet und obst... 1x pro woche oel..

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