Fragen zum Thema "Amnesie"?

7 Antworten

Eine Amnesie künstlich erzeugen, könntesd Du sicherlich mit den richtigen Substanzen (Drogen) hinkriegen. Aber, WAS du dabei vergisst, lässt sich NICHT. steuern. Könnte sein, dass du danach ein anderer Mensch bist!

Ob ein Arzt dir etwas Nachweisen kann- Wenn dann ein Neurologe, anhand von vorhandenen oder entstandenen Hirnschäden.

Ein Psychiater, oder ein dafür geschulte Fachperson könnte aber Dein Schwindel herausfinden.

Was möchtest Du denn vergessen? Alles erlebte gehört zu Deinem Leben und ist das was deine Persönlichkeit ausmacht.

Weisst du, "seelisch" bleibt immer etwas zurück, auch wenn du etwas vergisst, nur hast du dann das Problem, dass du nicht mehr weisst warum du auf eine bestimmte Art handelst oder auf bestimmte Dinge "triggerst"

Nach meinem wissen kannst du nicht einfach etwas komplett aus deinen Gedächnis streichen, im unterbewusstsein bleibt es immer gespeichert`!

(und steuert somit dein "hier sein")

Warum also vergessen?

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Hallo, erstmal danke für die
Antwort.

Deswegen habe ich eben an Amnesie
vortäuschen gedacht, um zu kontrollieren, was man „vergisst“ und an was man
erinnert werden will und an was nicht. Das würde einen kompletten Neuanfang
bringen und ich kann mir am Ehesten vorstellen, diese Ereignisse zu vergessen,
wenn man es sich einredet sie vergessen zu haben und gleichzeitig nicht mehr an
sie erinnert wird.

Das würde keine nachweisbaren
Hirnschäden mit sich bringen.

Folglich müsste ich immer in der
Rolle bleiben, die perfekt spielen und mir im Vorhinein schon einen ziemlich
genauen Plan davon machen, was ich sagen und vergessen will?

Dann will ich eben meine Persönlichkeit
ändern.

Ich will vergessen, weil mir die
Geschehnisse schlaflose Nacht und Verfolgungswahn bescheren.

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@PatrickPaul4536

Wie schon erklährt, aus dem Gedächnis löschen geht nicht. Es wird im Unterbewussten aktiv bleiben und dich beinflussen, wenn du das ganze nicht verarbeitest und/oder abschliest. Je nach dem halt, um was es sich handelt.

Eine weitere möglichkeit soll sein, aufhören zu bewerten, im Sinne von, es gibt kein gut oder böse, kein richtig oder falsch, es gibt nur etwas was geschehen ist, und halt gewisse Dinge mit sich bringt.

Alles Negative bringt meistens auch etwas Positives mit sich. Heisst jetzt nicht dass es so etwas ist was man sich gewünscht hat, jedoch nicht negativ.

Der erste Fehler den man jetzt tun kann, ist-

"Soll ich denn das geschehene lustig/toll finden?"

Nein, denn dann hat man die Materie nicht verstanden und ist wieder beim "werten" und "der verfolgungswahn" beginnt von neuem!

Ich behaupte jetzt nicht dass ich so leben kann und es immer hinkriege, aber, nach meinem jetzigen psychologischen wissen ist es leider die einzige möglichkeit.

Denn, alles was du von kleinauf erlebt hast bleibt in einem Teil vom Hirn gespeichert.

Vergleiche Authisten. Es gibt welche die erzählen Dir dinge die passiert sind als sie noch 2 oder 3 waren.

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1. Bewusst kann man eine Amnesie nicht erzeugen. Es gibt Medikamente die kurzfristige Amnesien zur Folge haben können.

2. Vortäuschen wird Dir bei der Verarbeitung nicht viel bringen und es wäre auch sehr schwierig, ohne dass es jemand merkt.

3. Es gibt Amnesien, bei denen sich Menschen an gar nichts mehr erinnern können und es gibt Amnesien, bei denen nur Teile der Vergangenheit fehlen.

4. Ja man müsste mehr als nur gut schauspielern.

5. Es gibt bestimmte Vorgehensweisen anhand derer Ärzte sagen können, wie wahrscheinlich es ist, dass Du eine Amnesie hast oder nicht.  Diese decken es im Normalfall irgendwann auf, wenn jemand so etwas vortäuscht. 100%ig beweisen können diese Verfahren eine Amnesie aber nicht soweit ich weiß.

Such Dir lieber jemanden mit dem Du über diese Dinge reden kannst, oder einen Therapeuten. Es ist oft viel besser solche Dinge durch Gespräche und andere Therapieformen zu verarbeiten, als sie zu verdrängen!!

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Danke, für das Beantworten meiner
Fragen.

    Okay, aber an einer Lösung durch ein Medikament
    bin ich nicht interessiert.Deswegen habe ich eben an Amnesie vortäuschen
    gedacht, um zu kontrollieren, was man „vergisst“ und an was man erinnert werden
    will und an was nicht. Das würde einen kompletten Neuanfang bringen und ich kann
    mir am Ehesten vorstellen, diese Ereignisse zu vergessen, wenn man es sich
    einredet sie vergessen zu haben und gleichzeitig nicht mehr an sie erinnert
    wird.Man kann also nicht kontrollieren, was man
    vergisst und was nicht?Das habe ich befürchtet.Folglich müsste ich immer in der Rolle bleiben, die
    perfekt spielen und mir im Vorhinein schon einen ziemlich genauen Plan davon
    machen, was ich sagen und vergessen will?

Nein, ich halte nicht viel von
Ärzten und Therapeuten, da sie – in meinen Augen – nur gewinnorientiert sind.

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@PatrickPaul4536

Es zu verdrängen oder eben zu "vergessen" wie Du es schreibst, wird sehr sehr schwierig und es wird nicht klappen, dass Du wirklich nie wieder daran denkst.

Ich denke nicht, dass Du Dein "Problem" dadurch lösen kannst.

Ich verstehe auch nicht, wie Du der Meinung sein kannst, dass Ärzte, die von Deiner Krankenkasse bezahlt werden gewinnorientiert denken und Dir nicht helfen wollen.

Dafür zahlt man ja schließlich Krankenkassenbeiträge.  

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Wegdrücken, egal auf welche Art wird Dir nicht helfen. Du solltest Dir Hilfe suchen und es aufarbeiten, sonst holt es Dich immer wieder ein.

Wie schon vorgeschlagen, wäre Hypnose eine Möglichkeit. Der Hypnotiseur sollte sein Handwerk aber verstehen, also niemand nehmen, der von Gewichtsreduzierung und Raucherentwöhnung lebt. Bei einem guten NLP-Coach eine "change history" (erfolgt auch in Trance, nur die weitere Vorgehensweise weicht von der klassischen Hypnose ab) anstreben, wäre auch eine Möglichkeit.

Wenn Du beides nicht willst, kann Dir ein Therapeut auch mit Gesprächstherapie helfen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

harobo

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Danke, ihre Antwort ist sehr
hilfreich.

Denken Sie, dass es mich auch
wieder einholt, wenn ich es vergesse?

Okay, dein Vorschlag mit der
Hypnose klingt für mich sehr interessant. Wird man dabei so hypnotisiert, dass
man dadurch vergisst, was man vergessen will, oder wie darf ich es mir
vorstellen?

Was genau ist ein „NLP-Coach“ und
eine „Change-History“? Davon habe ich noch nie gehört.

Nein, ich halte nicht viel von
Ärzten und Therapeuten, da sie – in meinen Augen – nur gewinnorientiert sind.

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@PatrickPaul4536

Verdrängen ist nicht vergessen.

Was Hypnose anbelangt, existiert zwar die Theorie, eine Vergangenheit auszulöschen, nach meiner Kenntnis hat das aber noch nie anhaltend funktioniert. Die Vorgehensweise ist, in der Vergangenheit eine zweite, gemilderte Realität aufzubauen und die tatsächliche Realität abzuschwächen. Wenn Dein Unterbewustsein die neue Realität akzeptiert, kann das hilfreich sein.

NLP? Sehr viel kann ich Dir darüber nicht erzählen, ausser, dass ich jedesmal fasziniert bin, wenn meine Frau in diesem Bereich agiert. Z. B. hat sie in einer Sitzung eine Zwangsstörung bei einem meiner Klienten beseitigt. Das ist jetzt ca. 1 Jahr her und die Störung ist immer noch weg.

NLP-Coach ist die Ausbildungsstufe. Meine Frau ist dafür 3 Jahre in Ausbildung gewesen. Sie könnte jetzt noch ihren Trainer oder business-coach machen. Letzteres liegt ihr nicht und selbst ausbilden ist auch nicht ihr Ding.

Ob Hypnose oder NLP (wird ja in diesem Fall auch in Trance durchgeführt), niemand kann etwas machen, was Du nicht willst oder wogegen sich Dein Unterbewusstsein sperrt. Da hilft nur ausprobieren.

harobo

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Schwangerschaftsabbruch - Wie weise ich bei der Krankenkasse nach, dass ich kein Einkommen habe?

Ich weiß, dass es schon einige Fragen zu dem Thema gibt, aber auch nach längerer Suche konnte ich keine Antwort finden, die mir weiterhilft.

Ich bin Studentin und habe keinerlei eigenes Einkommen. Für meine Miete und Lebenskosten kommen momentan meine Eltern auf.

Jetzt möchte ich in den kommenden Tagen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, und habe mich über die Kostenübernahme durch das Bundesland auch schon informiert. Die Kosten werden in diesem Fall übernommen, wenn ich vorher einen Antrag bei einer gesetzlichen Krankenkasse stelle. Hierfür benötige ich aber einen Einkommensnachweis.

Da ich aber kein Einkommen habe, weiß ich nicht, wie ich das nachweisen soll. Ich bekomme auch kein Arbeitslosengeld oder Bafög. Ich werde ganz einfach von meinen Eltern unterstützt, und sonst nichts. Mit welchen Dokumenten kann ich bei der Krankenkasse also nachweisen, dass ich kein eigenes Einkommen habe?

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen! :-)

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