Fragen zum Krankengeld und Urlaub beim Nebenjob

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Eindeutig Unzulässig Kern der Lohnfortzahlung ist, dass der Arbeitgeber so behandelt wird, als wäre er ganz normal arbeiten gewesen - nur beim Lohn ändert sich was, nach 6 Wochen zahlt die Kasse für längstens 78 Wochen Krankengeld, was dort beantragt wird. Der AG bekommt ein Fragebogen über den Verdienst oder meldet das direkt an die Kasse, bewegen muss man sich aber selbst - von alleine passiert selten was. Hat man das verpennt, dann gibt es das auch rückwirkend. AU-Bescheinigungen müssen dazu der Kasse vorgelegt werden, haben die sie nicht, können sie auch nichts davon wissen.

Wer eine Nebenbeschäftigung hat, dann gilt die Lohnfortzahlung von 6 Wochen für BEIDE Arbeitgeber - aber auch für Beide gilt, der Urlaub ist grundsätzlich tabu. Man hat sogar Anspruch auf Urlaub direkt nach der Genesung. Krankengeld gibt es aber nur für den Hauptjob und nicht für die Nebenbeschäftigung !!!!! es entsteht also kein Doppelanspruch beim Krankengeld...

Nach 6 Wochen muss die Krankenkasse einspringen, sofern es ein versicherungspflichtiger Job ist. Bei einem 400-Euro-Job wird die Krankenkasse wahrscheinlich nicht zahlen. Der Urlaubsanspruch besteht aber nach wie vor, der kann nicht gestrichen werden. Der Chef kann nur fragen, ob sie ihn verschieben kann, da sie so lange gefehlt hat.

Wie das beim Nebenjob mit Krankengeld ist, weiß ich nicht, aber Urlaub streichen ist definitiv nicht zulässig.

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