Fragen zum Einwegpfand und Merhwegpfand

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Die neue Verpackungsverordnung besagt:

Einzelhändler sind zur Rücknahme aller bepfandeten Einweg-Getränkeverpackungen der Materialart (Glas, Kunststoff oder Metall) verpflichtet, die sie vertreiben, unabhängig davon, wo die Einwegflaschen oder Getränkedosen erworben wurden. Geschäfte unter 200 qm Verkaufsfläche können die Rücknahme auf gleichartige Verpackungen der von ihnen verkauften Marken beschränken.

Während für Einweg-Getränkeverpackungen die Pfand- und Rücknahmepflicht in der Verpackungsverordnung geregelt ist, sieht die Verpackungsverordnung für Mehrweg-Getränkeverpackungen keine öffentlich-rechtliche Pfand- und Rücknahmepflicht vor. Auf gut deutsch: jeder Händler kann entscheiden welche Mehrweg-Getränkeverpackungen er in welchen Varianten zurücknimmt.

Im Grunde wurde die Frage schon richtig beantwortet. Hier nur nochmal ganz kurz und knapp:

Einweg - nur dieselbe Materialart (Plastik, Glas oder Metall), unter 200m² zudem nur derselben Marke

Mehrweg - Kästen müssen dieselbe Marke und Größe (11er, 20er etc.) sein. Flaschen müssen in Form, Farbe und Größe identisch sein.

Alles andere muss nicht angenommen werden.

Wenn auch spät, hier noch eine Bemerkung - wenn Du die Wasteiner-Kiste wirklich nicht los wirst (darauf sind 1,50 € Pfand), dann setze sie im Laden eben um, soll heissen leere Flaschen einzeln abgeben und dann volle Flaschen reintun. Aber eigentlich müsste irgendwo in der Nähe ein Getränkemarkt sein, und ich glaube, dass jeder Deutsche Getränkemarkt Warsteiner führt.

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