Fragen zum Bewusstsein, Gedanken

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7 Antworten

Hallo,

der Gedanke erschafft die Realität – nicht umgekehrt. Doch das zu erkennen, bedarf es keines Verstandes, da der Verstand nur ein kleiner Teil des größeren Bewußtseins ist. Somit kann der Verstand nicht über sich selbst nachdenken. Das ist unmöglich. Und doch scheint es so normal zu sein, daß Menschen glauben, sie könnten sich selbst erklären nur mit dem Verstand.

Jeder Mensch ist zu Form gewordenes Bewußtsein. Für den Verstand ist Bewußtsein nur ein Wort. Was du wahrnimmst, wird vom Verstand erklärt und in Worte verpackt – sonst, nichts. Die Wahrnehmung wird vom Bewußtsein dir angeboten, und du entscheidest, was es sein soll – mit Hilfe des Verstandes.

Doch der Verstand weiß nicht, daß er die Vorstellung selbst erschaffen hat, indem er ihr einen Namen gegeben hat und über die Wahrnehmung eine Geschichte erfunden hat. Diese Illusion entsteht, wenn du dich mit dem Denker in dir identifizierst. Dann glaubst du alles, was dir diese Stimme im Kopf über die Wahrnehmung sagt. Du bist unbewußt, solange du nicht weißt, wer oder was da in dir denkt.

Du glaubst nur, daß du es wärest, der da denkt. Doch du hast niemals gelernt, zu denken. Eines Tages denkt es einfach in dir, und man hat dir gesagt, das seiest du. Du hast fünf Sinne, wobei du nur das Auge relativ abschalten kannst. Gehör, Geruch, Geschmack und das Fühlen, sie begleiten dich ein Dasein lang und sind stets aktiv.

Doch deine Konzentration ist nicht ständig im Körper. Du driftest mit ihr laufend ab, und so entgeht dir der größte Teil deiner Wahrnehmung. Diese Lücken werden vom Verstand ausgefüllt wenn er dir sagt, was du wahrgenommen hast. So entstehen die Mißverständnisse, wenn sich Menschen über Geschehnisse nicht einig sind in ihrer Schilderung.

Du kannst es hier in GF beobachten, wenn über Meinungsverschiedenheiten debattiert wird. Das Gleiche entsteht bei einer rein optischen Betrachtung. Was du siehst, sieht kein anderer Mensch. Es mag wohl ähnlich sein, ist aber niemals das Gleiche. Und wenn du die Augen schließt, bildet das Bewußtsein Bilder, welche du ihm dann schildern kannst. Das Bewußtsein kann nur durch dich die materielle Welt erfahren – nicht - für – dich. Doch so lange dir der Verstand erklärt, was du wahrnimmst, so lange wird sich das Bewußtsein nicht selbst bewußt.

Versuche einmal an nichts zu denken, wenn du mit geschlossenen Augen das Bild ein bißchen veränderst. Fange mit kleinen Bildern und Geschehnissen an. Lasse dich überraschen. Achte darauf, daß sich der Verstand hierbei nicht einschaltet. Mache diese Versuche in einer ruhigen Umgebung und sorge dafür, daß dich nichts ablenkt.

Du kannst es auch einmal beim Träumen versuchen, indem du im Traum nochmals träumst. Das nennt man einen Doppeltraum, da hierbei das Bewußtsein selbst auch noch träumt – das ist nun ein Erklärungsversuch, damit du ahnen kannst, was ich in etwa meine.

Wenn du also die Augen schließt, erschafft das Bewußtsein nochmals ein Bild, welches du dann auch wahrnehmen kannst. So erkennst du eher, daß du der Denker nicht sein kannst, da ja der Denker von diesem neu entstandenen Bild nichts wissen kann. Du nimmst mit den inneren Augen dieses Bild wahr.

Die gleiche Wahrnehmung kennst du aus den Träumen. Dort entstehen Ereignisse, die dir absolut fremd erscheinen, da du in der Formwelt solche Erlebnisse noch nie hattest. Und da im Traum keine Zeit existiert, kannst du innerhalb von zehn Minuten ein ganzes Leben träumen. Der Verstand kann es nicht sein, denn er kann ohne die Zeit nicht arbeiten.

Achte bei diesem Sehen auf die Gefühle. Das Fühlen ist wichtiger als das Tun. Achte auch darauf, wie der Verstand im Nachhinein verzweifelt versucht, dir diese Episode glaubhaft zu erklären. Doch bald schon tauchen die Zweifel auf, sonst hättest du hier nicht deine Fragen gestellt.

Herzliche Grüße

Visuelles oder auch akustisches Gedächtnis bzw. Erinnerungsvermögen. In Gedanken oder in den Träumen werden solche Gehirnaktivitäten abgerufen und häufig miteinander kombiniert. Auch Emotionen bzw. emotionales Gedächtnis spielt oft eine Rolle.

Wo ist da die Frage? Ich weis jedoch was du meinst und ich habe das selbe. Wenn ich meine Augen dann bewege geht das Bild zwar mit aber es ist erst dann wieder gestochen scharf wenn ich meine Augen zu der Uhrsprungsposition stelle.

Bist ja ein besonderes Exemplar! Ist schlecht oder nicht? Bist vielleicht ein Chinese, die haben so etwas! Sind Eidetiker. Geringe Schulbildung, dafür aber diese Sondereigenschaft! Toll! Ist doch gut. War im 18. Jahrhundert auch in Holland stark verbreitet, die Breughels!

Das ist kein Bewusstsein, dass ich Unterbewusstsein.

PewPewMAN 29.03.2012, 00:44

Was ist Unterbewusst? Was würde das für mich bedeuten?

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Durch die Sinnesorgane werden an das Gehirn Nervenimpulse weitergeleitet die durch "Schlagen von Synapsen" Informationen speichern. Dieses Faktum wird auch bei speziellen Lerntechniken angewandt, wie zB Schnelllesetechniken oder dem Trainieren eines möglichen photografischen Gedächtnises. mfg

ja cool, würd sage hast ne menge fantasie und kreativität ;-) herzlichen glückwunsch. und n tagträumer bist de auch noch....mach was draus ;-)

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