Fragen zum Beruf Innenarchitektin..

4 Antworten

Du solltest unbedingt mal ein Praktikum machen. Nichts verschafft dir einen realistischeren Einblick in den Beruf. Wenn du ihn wirklich unbedingt machen willst, dann tue es, aber wenn du nur denkst daß man in diesem Job mit wenig Einsatz ordentlich Kohle machen kann, dann bist du völlig schief gewickelt und solltest die Finger davon lassen. Du machst dich sonst nur unglücklich.

Wieso willst du Innenarchitektin werden, wenn du nicht mal weißt, was man da eigentlich genau macht? Innenarchitektur hat nichts mit Türknäufen, Vorhänge oder Tapeten aussuchen zu tun! Dass man "recht viel" verdient ist ein Märchen. Als angestellter Innenarchitekt verdienst du nicht unbedingt mehr als ein Techniker oder Bürokaufmann....

Du musst dich nicht selbstständig machen. Du kannst als Angestellte in einem Architektur- oder Innenarchitekturbüro, in Einrichtungshäusern uvm. arbeiten. Man hat zwar feste Arbeitszeiten, diese können aber oftmals nicht eingehalten werden, mit Überstunden musst du meist schon rechnen.

Einige Tätigkeitsbereiche sind z.B. Messebau, Ladenbau, Design, Pflege-, Freizeit-, Handels-, Gastronomie-, Hotel-, Kultur-, Forschungs-, Verkehrs-, Wohnungsbauten. Umbauten, Sanierungen und Neubauten sind ein weites Feld. Du kannst aber auch in den Filmbereich gehen oder aber auch "nur" Einrichtungsberater in einem Möbelhaus oder z.B. Küchenstudio werden. Der Beruf ist extrem breit gefächert.

Du musst keine besonders gute Noten in bestimmten Fächern haben, es ist aber von Vorteil, wenn du beispielsweise gutes räumliches Denken hast, du solltest vor Physik nicht zurückschrecken (gerade in der heutigen Zeit ist Bauphysik, z.B. im Energiebereich, sehr wichtig geworden!) usw. Etwas künstlerisches Talent ist von Vorteil, aber nicht unbedingt ein Muss. Man lernt vieles während dem Studium.

Informier dich doch auf einigen Internetseiten von Hochschulen, die Innenarchitektur anbieten. Da kann man oft auch in Stundenpläne einsehen. Beispielsweise Rosenheim, Coburg, Stuttgart...Ein Praktikum ist natürlich auch nicht das schlechteste. So kannst du in den Alltag reinschnuppern und dir ein Bild davon machen.

Du solltest bei der Berufswahl auch darauf achten, dass es auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Bereich Architektur nicht gerade gut aussieht. Das kommt natürlich auch auf die Region an, grundsätzlich ist dies aber der Fall. Wenn du es nur wegen der Kohle machen willst (die wie gesagt sowieso nicht die beste ist), und nicht etwa weil es quasi deine Berufung ist, würde ich es an deiner Stelle nicht machen.

wie stellst du dir den beruf im detail vor? evtl. ist er anders als du denkst.

das ist nicht immer so das leute zu dir kommen und sich komplett in deine hände begeben was geschmack und einrichtung angeht.

du musst sehr viel wissen!

angefangen von grundrissen, lichttechnik, stoffe/stoffarten, firmen, epochen, holzarten, marmor... und und und. da gibts viel zu wissen und du musst zudem sehr stilsicher sein und gut mit farben umgehen können.

es kommt selten vor, dass jemand sagt, er wolle sein haus neu von dir eingerichtet bekommen.

im grunde ist es ähnlich wie beim goldschmied - man kann sich als künstler oder als handwerker sehen.

frag mal bei einem architektenbüro an wie es da so abgeht (praktikum?Ferienjob?).

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