Fragen zum Alkoholentzug

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo grete222,

ohne ärztliche Hilfe geht es nicht. Selbst wenn dein Schwager kalt entziehen würde, wäre er nicht geheilt. Denn die Gründe für seine Sucht wären dann immer noch aktuell. Ohne therapeutische Aufarbeitung der Suchtgründe wird es keine Heilung geben, bzw. cleanes Leben. Ein Entzug läuft folgendermaßen ab: Zuerst kommt die Entgiftung 2-4 Wochen stationär und dann die eigentliche Therapie in einer Suchtklinik. Da dein Schwager aber noch gar kein Suchteingeständnis hat nützt das alles nichts. Solange er verheimlicht und dabei unterstützt wird, wird er weiter konsumieren. Dadurch dass deine Schwester das Verheimlichen mit macht, muss ich dir leider sagen hält sie ihn in der Sucht. Angehörige von Suchtkranken müssen sich immer auch mit der eigenen Co-Abhängigkeit beschäftigen. Ich rate dir, gehe mit deiner Schwester zu einer Suchtberatungsstelle in deiner Stadt, denn hier ist erstmal das Wohl deiner Schwester im Vordergrund. Jede Handlungsweise die einen Süchtigen unterstützt in seinem Konsum hält ihn weiter in der Sucht. Ich wünsche Euch alles Gute und vor allem Erfolg auf diesem harten Weg.

6-7 flaschen ist noch nicht wirklich viel, ich denke er könnte mit physischen entzugserscheinungen bei einem kalten entzug davon kommen

mit alkoholentzug ist nicht zu spaßen es gibt ja nicht umsonst entzugskliniken, im schlimmsten fall fällt er euch ins dilirium. er soll zum arzt gehen, sich bestätigen lassen das er ein alkoholproblem hat und dann ab in eine entzugsklinik. meiner meinung nach am sinnvollsten ist es eine entwöhnung(10-16wochen) und nicht nur eine entgiftung(10tage). in der klinik hat er auch therapeuten mit denen er quatschen kann bzw. muss. alles andere, also zu hause entzug zu machen ist quatsch und wie gesagt auch gefährlich!!

Alkoholentzug, wer hat Erfahrung.

Guten Abend, ich habe mich nun entschieden einen Entzug zu machen, es macht einfach keinen Spaß mehr, kann nicht mehr ohne Alkohol den Tag beenden dann jeden Morgen erbrechen, übelkeit, kein Appetit schmerzen ect. Es reicht mir nun. Wie und wo soll ich mich melden ? erst zum HausArzt oder direkt in eine Klinik ? Wird der Entzug schlimm ? Würde gerne wissen ob das hier jemand durchgemacht hat oder ein Bekannter von euch. Danke und gute Nacht.

...zur Frage

Alkoholentzug bei psychischer Abhängigkeit?

Ich hab mal eine Frage. Wenn man nur psychisch abhängig vom Alkohol ist, nur dann trinkt, wenn man Stress hat, muss man dann einen Entzug machen? Also ich meine, natürlich sollte man aufhören und eine Therapie machen. Aber muss eine Entgiftung gemacht werden, wenn man nicht körperlich abhängig ist?

...zur Frage

Brief an meine alkoholsüchtige Mutter- so in Ordnung?

Hallo! Hier kam der Rat, dass ich meiner Mutter, die in einer Entzugsklinik ist, zum Geburtstag einen Brief schreiben soll. Am besten ihr schaut euch meine anderen Fragen an. Ich habe noch nie so einen Brief geschrieben und wollte deswegen eure Meinung wissen, ob das so in Ordnung geht.

Hallo!

Ich habe lange nachgedacht, ob ich "Liebe Mama" oder "Sehr geehrte Mutter" schreiben soll, aber beides schien mir nicht angemessen, also begrüße ich Dich mit diesem Wort, das so viel passender ist.

Es tut mir leid, dass ich mich nicht früher gemeldet habe, aber ich brauchte Zeit, um meine Gedanken und Gefühle zuordnen. So ganz ist mir das bis heute nicht gelungen.

Der Grund, dass ich Dir genau jetzt schreibe, ist Dein Geburtstag nächste Woche. Ich wollte Dir gerne gratulieren und wusste nicht, ob ich Dich besuchen soll. Als wir uns das letzte Mal gesehen habe, sagtest Du, dass Du mich hasst. Das hat mich verletzt, aber ich weiß jetzt, dass Du es nicht so gemeint hast. Zumindest hoffe ich das. Aber da ich mir nicht sicher war, beschloss ich, dass ich Dir vorerst nur einen Brief schreibe. Wenn Du mich gerne sehen möchtest, kannst Du mir gerne zurückschreiben. Wenn Du nicht möchtest, ist das auch in Ordnung.
Ich möchte, dass Du weißt, dass es Mariella und Johannes gut geht. Sie sind in einer sehr lieben Pflegefamilie untergebracht, die selber keine Kinder bekommen können. Sie haben eine zweijährige Adoptivtochter, mit der die beiden gerne spielen. Johannes hat in der Matheolympiade den zweiten Platz gemacht und Mariella hat vergangene Woche ihr Seepferdchen bekommen.

Mama. Es fällt mir sehr schwer Dich so zu nennen und ich weiß nicht mal, ob Du es überhaupt willst, aber Du bist es nun einmal: Meine Mama. Du hast mich neun Monate in Deinem Bauch getragen und warst früher immer versucht, mich glücklich zumachen. Seit Papa Dich vor acht Jahren verlassen hat, hast Du Dich dem Alkohol zugewandt und hattest kaum noch Zeit für uns. Ich war oft traurig und auch sauer, aber die Zeiten sind vorbei. Ich hatte nicht vor Dich zu verletzten, als ich zum Jugendamt gegangen bin, aber Du hast uns nicht mehr wahrgenommen. Du brauchtest Hilfe. Papa hat uns verlassen und Du hast Dein Bestes gegeben, aber es hat leider nicht gereicht.
Nun werde ich bald 16 und musste die letzten acht Jahre meines Lebens damit verbringen, erwachsen zu sein, obwohl ich doch selber noch viel mehr Kind war. Aber auch das ist okay. Denn dadurch habe ich viele gute Menschen kennengelernt, die mir beigestanden haben. Und deswegen, weil jeder Hilfe braucht, möchte ich Dir meine Hand reichen. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, die Zukunft schon. Ich möchte für Dich da sein- nicht als Tochter sondern als Freundin.

Alles Gute und ich hoffe, dass ich bald von dir höre.

Deine Henrietta

...zur Frage

Wann setzt bei Alkohol die körperliche Abhängigkeit ein?

Mich würde mal interessieren wann es bei Alkoholmissbrauch zu körperlichen Entzugserscheinungen kommt. Wenn z.b jemand 2 Wochen lang jeden Tag 10 Flaschen Bier trinkt und dann absetzt kommt es dann zu körperliche Entzugserscheinungen oder dauert so etwas länger?

...zur Frage

Wie bringe ich Meine Frau zum Alkoholentzug?

Ich glaube meine Frau hat ein Alkohol Problem, sie ist zwar nicht ständig betrunken, trinkt aber fast jeden Tag. Meisten abends, mal Votka, mal Whisky, manchmal so viel, das sie am nächsten Tag einen Filmriss hat. Tagsüber trinkt sie nicht, glaube ich . Am Wochenende trinkt sie auch gern schon mal vormittags. Gestern z B. Über den ganzen Tag verteilt eine ganze Flasche Votka, und ich hatte nicht das Gefühl das sie betrunken war. Ich habe sie such schon mehrmals darauf angesprochen, sie reagiert dann eher genervt und patzig, sagt das ist für die Gemütlichkeit und sie habe kein Problem. Wenn sie arbeitet trinkt sie nicht, jedoch nach dem Nachtdienst morgens wenn sie nach Hause kommt, " damit sie besser einschlafen kann". Was kann ich machen, ich glaube sie muss einen Entzug machen, ich liebe sie und möchte sie nicht verlieren, deswegen toleriere ich die Trinkerei bisher.

...zur Frage

Mein Vater ist Alkoholiker. Ich brauche dringend Hilfe.

Hallo zusammen, Ich bin ein Junge und 16 Jahre alt, ich wohne mit meiner 19 jährigen Schwester, meiner 47 Jahre alten Mutter und meinem 53 Jahre altem Vater zusammen. Ich bin eigentlich nach außen hin ein ganz normaler Junge, ich habe Freunde, gehe aufs Gymnasium, etc. (soweit, das leben eines ganz normalen Jugendlichen)

Allerdings habe ich ein schwerwiegendes Problem, mein Vater ist, seitdem ich denken kann Alkoholsüchtig. Das heißt, früher als ich noch ca. 1-7 war (berichtete mir meine Mutter) trank er noch Hochprozentiges, sie sagte:" Eine Flasche Vodka hat er mindestens an einem Tag getrunken". Mitllerweile trinkt er "nurnoch" Bier. Allerdings, wenn ich ganz ehrlich bin, glaube ich, er trinkt bestimmt heimlich hochprozentiges. Er ist ständig aggressiv, wenn er mal kein Alkohol trinkt, d.h. vor ca 3:00 Uhr. er brüllt herum und regt sich über jede kleinigkeit auf. Wenn er dann "endlich" seinen gewissen alkoholpegel, nach 4-5 (oder mehr) flaschen Bier erreicht hat, wird er noch aggressiver, er streitet sich ständig mit meiner Mutter (seiner Frau). Er brüllt uns alle an etc. Außerdem isst er kaum etwas, wenn man ihn abends fragt ob er etwas gegessen habe, antwortet er meistens "Ich habe gefrühstückt". Somit beläuft es sich meistens auf 2-3 brötchen am Tag.

Mein Vater hat Asthma, er hatte bereits einen sehr schlimmen Asthmaanfall, ich schätze es war vor ca. 7 oder 8 jahren. er ist einfach umgekippt, hatte schaum vor demk Mund und hat nicht mehr geatmet, allerdings hat er es ohne folgeschäden überlebt. Jeder in meiner Familie dachte, dieser Schock hätte ihn "wach rütteln" müssen, und ihn erkennen lassen müssen, was wirklich wichtig ist im Leben, aber dies war nicht der Fall! Seitdem muss er viele Pillen nehmen. Jetzt hatte mein Vater vor nur ca. 2 Monaten einen Herzinfakt, er musste operiert werden und drei wochen in die REHA klinik gehen, ihm wurde gesagt er soll zuhause ein bisschen mehr sport treiben etc. Allerdings fing er sofort wieder an zu saufen. (ER IST MOMENTAN WIEDER UNTEN AM RUMBRÜLLEN, während ich in meinem zimmer sitze und verzweifelt nach Hilfe suche)

Ich weine sehr oft wegen meiner gesamten Lebenslage, ich glaueb meine Mutter hat auch nicht mehr viel Kraft, wir reden kaum darüber.

Er hat nun auch noch vor ca. 3 Monaten seinen Job verloren, allerdings nicht wegen dem Alkohol (glaube ich) die Firma hat nach seinen Berichten, seine ganze Abteilung gefeuert, seitdem sitzt er zuhause rum (bis auf die Zeit in der REHA) und säuft. Wir wohnen in einem 160qm Reihenhaus, d.h. uns ging es finanziell RELATIV gut, allerdings wendet sich das seit der Arbeitslosigkeit langsam.

Wenn wir uns von ihm trennen, wird er bestimmt komplett abrutschen, das macht mir Angst. Ich bin bezüglich dieses Alkohol-Problems sehr introvertiert. ( meine besten Freunde wissen nichteinmal davon) In diesem Haus wird fast nurnoch gestritten!! (meine schwester, ich und meine Mutter verstehen uns Prima!!)

Ich brauche Hilfe, BITTE! DANKE

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?