Fragen zu Unfall: Fußgänger angefahren beim Abbiegen nach Links

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Die Versicherungen werden das untereinander regeln, allzu hoch können die Kosten nicht sein, da die Fussgängerin nicht schwer verletzt ist und ja auch nicht lange Schmerzen haben wird. Nur anhaltende Schmerzen berechtigen zu Schmerzensgeld. Den Mantel hättest du ihr nicht bezahlen sollen, das ist Sache der Versicherung.

Eine Teilschuld wird auch der Dame angerechnet, allein die Tatsache, dass man sich auf der Strasse aufhält, reicht dazu vollkommen.

Dein Versicherungsbonus wird steigen.

Dass die Frau ja ausdrücklich auf weitere Zahlungen verzichtet hat, ist eigenartig. Der Schuss könnte für die Dame durchaus nach hinten losgehen. Irgendwie tönt das ja schon nach Versicherungsbetrug.

"...Dass die Frau ja ausdrücklich auf weitere Zahlungen verzichtet hat, ist eigenartig. Der Schuss könnte für die Dame durchaus nach hinten losgehen. Irgendwie tönt das ja schon nach Versicherungsbetrug...." kann ich so nicht unbedingt unterschreiben... Nachdem mir ein LKW die Vorfahrt genommen hatte, fühlte ich mich auch erstmal noch gut. Bis ich am späten Abend gemerkt habe, dass ich neuerdings eine Haltung wie ein Fragezeichen hatte - das entwickelte sich tatsächlich erst im Laufe des Tages, der Rücken wurde immer krummer.

0
@LucieTommy

Da kann ich dir gut folgen, das kennt man von Schleudertraumen. Warum aber läuft das nicht einfach über die Krankenkasse und die Versicherung?! Ein Anwalt ist zu diesem Zeitpunkt gar nicht nötig und völlig überzogen.

Leider kennen wir den Effekt, sobald jemand Schmerzensgeld wittert steigen die Schmerzen

0
@Goodnight

Goodnight, auch wahr. Andererseits, wenn jemand tatsächlich Schmerzen bekommt, wieso sollte er dann auf Schmerzensgeld verzichten - ist ja auch nicht einzusehen... Aber je nachdem, was die Frau an Verletzungen "vorweisen" kann, werden unangemessene Forderungen ja ohnehin abgelehnt, jedenfalls wurde bei mir seinerzeit wirklich genau gecheckt, was ich nun tatsächlich durch den Unfall "abgekriegt" hatte.

0

"Eine Teilschuld wird auch der Dame angerechnet, allein die Tatsache, dass man sich auf der Strasse aufhält, reicht dazu vollkommen."

Die Dame wird mit Sicherheit keine Teilschuld bekommen, den bei Fußgängern gibt es anders als bei Kraftfahrzeugen keine Gefährdungshaftung. Bitte nicht so eine Unsinn verbreiten wenn man keine Ahnung hat.

Die Fußgängerin wurde beim Abbiegen angefahren, eventuell sogar weil der Fragesteller einfach nicht auf Fußgänger geachtet hat, diese haben aber beim abbiegen Vorrang. Ich will hier keinem einen Vorwurf machen den es kann durchaus Vorkommen das man eine dunkel gekleideten Fußgänger übersieht, trotzdem hat der Fragesteller den Unfall nun mal verursacht. Was den Versicherungsbetrug angeht da wäre ich verdammt Vorsichtig mit der Beschuldigung der geschädigten gegenüber das kann nämlich auch schnell nach hinten los gehen. So wie ich das sehe war die Dame geschockt und hat deshalb falsch reagiert, aber auch der Autofahrer hat falsch reagiert, den bei einem Verdacht auf Personenschaden tut man gut daran zumindest die Polizei ein zu schalten,

0
@Anton96

Versicherungstechnisch ist meine Antwort völlig korrekt, lernt man in der Fahrschule. Vom Verteilerschlüssel der Versicherungen, bekommt man im allgemeinen nichts mit.

0
  1. gut das du versichert bist und es sofort gemeldet hast.
  2. schmerzensgeld etc alles was zum unfall gehört trägt deine versicherung! im prinzip kann sie 1mio euro bekommen und du zahlst sie selber nicht
  3. erkundige dich bei deiner versicherung wie das aussieht mit deinen beiträgen, wie hoch die gehen und was nach dem deine sf-klasse wäre! sf-klasse = schadenfreiheitsjahre rechne es gegen was du im monat/jahr mehr zahlen würdest! da aber ein anwalt ihrer seite eingeschaltet wurde, würde ich es mal wagen zu sagen, egal sch... auf die 100-300 euro mehr im jahr und lass deine versicherung dafür zahlen! du kannst ja mal schauen bei anderen versicherungen zb che ck24. de würde ich dir empfehlen so kann man gut gegen die eigenen kosten arbeiten! aber ein tip von mir klär das mit deiner versicherung und lass sie es zahlen! hast weniger kopfschmerzen!

kann sein das du vielleicht im recht wärst und und und... aber ob sich das wirklich lohnt? der ganze aufwand und so andere frage....

Klingt, als würdest Du glauben, DU müsstest das Schmerzensgeld selbst bezahlen. Musst Du aber nicht. Du kluges Kind (schulterklopf) warst ja so schlau, die ganze Sache gleich Deiner Versicherung zu melden (nochmal schulterklopf) damit ist das deren Sache, ebenso wie die Bezahlung des Anwalts.

Und da keine Polizei eingeschaltet wurde, tja, wer sollte Dir dann Punkte verpassen?

Danke, dass nimmt mir schonmal einen großen Stein vom Herzen.. Da sich um das Fahrzeug meiner Mum handelt, welches erst vor ein paar Jahren in einen Unfall verwickelt war würden wir wieder 12 Versicherungsjahre (ist des der richtige Begriff) hochgestuft werden, wird das Schmerzensgeld in dem Bereich sein, dass es sich lohtn dies über die Versicherung abzuwickeln?

0
@Roy91

Die Versicherung zahlt erstmal, damit die Geschädigte an ihr Geld kommt (sofern soweit alles abgewickelt ist).

Dann hast Du die Möglichkeit, der Versicherung innerhalb einer bestimmten Frist, den ausgelegten Betrag zurückzuzahlen, um einer Hochstufung zu entgehen. Bei einem Kleinbetrag mag das okay sein - bei einem höheren Betrag müsstest Du abwägen, ob Du das schaffst.

0
@Minksi

Roy, Du kannst jedenfalls seelenruhig schlafen gehen - Du hast nach dem Unfall alles richtig gemacht. :-) Weit und breit kein Ärger für Dich in Sicht.

0

Was möchtest Du wissen?