Fragen zu Präimplantationsdiagnostik (PID)

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4 Antworten

Mit der PID wird das erbgut einer Embryonalzelle untesucht, ob eventuell Erbkrankheiten vorliegen. Wenn das der Fall ist sollten die Zellen eigentlich nicht in die Gebärmutter eingesetzt werden. Da deshalb nur noch gesunde Embryos eingesetzt werden, hat man (Frau) auch keinen Grund abzutreiben. Das hat allerdings überhaupt keinen Einfluss auf die Abtreibungsrate natürlich gezeugter Kinder, von daher würde ich nicht sagen, dass die PID die Abtreibungsrate nennenswert senkt.

Eigentlich nein, denn diese Schwangerschaften sind ja nicht nur gewollte, sondern intensiv verlangte. Da ein Abbruch könnte normal nur erforderlich sein, wenn das Legen der Schwangeren in Gefahr ist.

es könnte die abtreibungsrate minimal verringern,weil die eltern schon vor der schwangerschaft wüssten ob ihr kind behindert ist oder nicht.

Könnte es auch noch andere Möglichkeiten geben?

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@kimbo96

Andere Möglichkeiten VOR der Schwangerschaft herausfinden ob ein Kind Behinderungen haben könnte? Da fällt mit nur eine Stammbaumanalyse beider Partner ein. Da untersucht man ob eine Veranlagung für eine Krankheit dominant oder rezessiv vererbt wird. dDs heißt ob es sich durchsetzt oder nicht. Daran kann man dann die Warscheinlichkeit einer Behinderung leicht erechnen.

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ja, weil dann der behinderte Fötus der nicht ausgetagen wird nicht abgetrieben werden muss, aber ich finde es nicht gut das es bei der PID diese strengen Regeln gibt denn ein "Designer Baby" ist doch gar nicht so schlecht.

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