Fragen zu den Erststimmen und Zweitstimmen?

1 Antwort

  1. Ja, nahezu alle Direktkandidaten stehen auch auf der Landesliste
  2. Zuerst entscheiden Erststimmen über die Besetzung. Die Direktkandidaten kommen auf jeden Fall ins Parlament. Hat eine Partei nach den Zweitstimmen Anspruch auf weitere Sitze im Parlament, wird nach der Landesliste aufgefüllt. Es gibt aber auch die Konstellation, dass über Direktmandate mehr Abgeordnete ins Parlament ziehen, als die Zweitstimmen eigentlich hergeben würden. In dem Fall spricht man von Überhangmandaten. Die Partei hat mehr Mandate, als ihr nach Zweitstimmenauszählung zustehen würden.

Wie wichtig ist die Erststimme und wofür?

Und muss die überhaupt gegeben werden oder verliert auch die Zweitstimme die Gültigkeit, wenn die Erststimme nicht gegeben wird?

Und muss die Erststimme dieselbe Partei sein wie die der Zweitstimme?

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Bundestagswahl: Haben Kandidaten kleinerer Parteien in kleinen Bundesländern eine geringere Chance in den Bundestag einzuziehen aufgrund von Landeslisten?

Sehe ich das so richtig: Als Politiker einer kleinen Partei hat man nur in einem großen Bundesland die reale Chance, in den Bundestag einzuziehen, da bei der Bundestagswahl bei der Zweitstimme eine Länderliste - keine Bundesliste - gewählt wird und einem kleinen Bundesland somit weniger Plätzen zusteht. Um dann einen Platz zu ergattern, bräuchte man prozentual mehr Stimmen als in einem großen Bundesland.

Zum Beispiel bei der Bundestagswahl 1983 erreichten die Grünen in Bayern 4,7% und schickten 4 Abgeordnete nach Bonn, während im Bundesland Bremen die Grünen mehr als doppelt so viel erreichten, nämlich 9,7% und schickten kein einzigen Abgeordneten nach Bonn (sorry, dass die Zahlen alt sind, aber neuere fand ich auf die schnelle nicht. An der Methode hat sich aber ja nichts geändert).

Die prozentuale Sitzverteilung im Bundestag stimmt dadurch zwar schon, aber als Politiker einer kleinen Partei, wie der FDP oder Grüne, würde dann ein Mandat im Bundestag zu erlangen kaum möglich sein, wenn er aus einem kleinen Bundesland kommt. Seh ich das so richtig? Und wenn ja, was ist die Begründung? Um den eigenen Wahlkreis vertreten zu bekommen, gibt es doch die Erststimme, die Zweitstimme soll doch eigentlich das eigentliche und somit das bundesweite Ergebnis widerspiegeln, aber schlussendlich würde doch z.B. ein Freidemokrat aus Hamburg kaum die Chance haben, bundespolitisch Einfluss zu nehmen, während er aus z.B. NRW beim gleichen Ergebnis der Zweitstimme es könnte.

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Was ist der Unterschied zwischen der 1. und 2. Stimme bei der Bundestagswahl 2017?

Das habe ich noch nicht ganz so gut verstanden. Es gibt ja 2 Stimmen, aber für was steht die Erst- und die Zweitstimme?

Ich vermute mal, dass eine bestimme Partei mindestens 5% bei der Erststimme benötigen, um überhaupt in den Bundestag reinzukommen. Wenn also mindestens 5% der Wähler diese Partei wählt, dann ist sie im Bundestag vertreten.

Die Zweitstimme soll dann bestimmen, wie hoch der Prozentanteil der Partei dann im Parlament ist. Falls man z.B. bei der Erst- und Zweitstimme die Grünen wählt, diese aber weniger als 5% in der Erststimme haben, dann verfällt die Zweitstimme? Ist das so richtig?

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Auswirkung der Finanzkrise?

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Überhang- und Ausgleichsmandate richtig verstanden?

Also, ich habs so verstanden, dass Überhangmandate dann gelten, wenn mehr Politiker durch ein Direktmandat gewählt wurden, als es an Plätzen durch die Prozentzahl der Zweitstimme möglich ist. Dann kommen diese Politiker trotzdem noch in den Bundestag und Ausgleichsmandate sind, wenn nicht so viele Politiker gewählt wurden, wie es eig an Plätzen gibt. Dann kann die Partei noch extra Leute hinschicken? Bitte korrigiert mich

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Warum macht unser Bundespräsident Werbung für eine Linksextreme Band?

Dies wurde sogar gerichtlich festgestellt.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/konzert-in-chemnitz-warum-wirbt-steinmeier-fuer-linksradikale-rocker-57023684.bild.html

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