Fragen zu den Einstellungen einer Spiegelreflexkamera

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2 Antworten

Je kleiner die Blendenzahl, desto großer ist die "Öffnung" durch die Licht einfallen kann. Der Hintergrund wird deutlich vom Vordergrund getrennt. In der analogen Fotografie stellte der Iso wert die Lihtempfindlichket des Filmes dar. Bei höheren Werten wird dein Bild heller, bei kleineren "dunkler", allerdings nimmt bei höheren Werten auch das rauschen zu, deshalb versucht man in der Regel den Iso Wert recht klein zu halten. Die Belichtungszeit gibt noch einmal an, wie lange Licht auf den Sensor trifft. Je länger, desto verschwommener wird die bewegung (So kannst du z.B fließendes Wasser darstellen, bei kurzen Zeiten kannst du es dann quasi einfrieren). Kinder bewegen sich oft schnell, deshalb sind kurze Belichtungszeiten notwendig, wenn du nicht alles verschwommen haben möchtest. Damit das Bild nicht zu dunkel wird, solltest du die Blende öffnen. Falls es immer noch zu dunkel ist, musst du mit dem Iso hochgehen. Es gibt keine "normale" Blende, zumindest meiner Meinung nach. Für Porträts benutze ich z.B ganz gerne 2.8, dann kann ich den Hntergrund schön unscharf machen. Bei Landschaften möchte ich alles scharf machen, da eignet sich also eine größere Zahl sprich kleinere Blende, z.b etwas um 10 herum. Bei Nacht öffne ich die Blende wieder so weit wie es geht, wenn ich nicht soo lange belichten möchte, ansonsten arbeite ich gerne mit 8 oder 10. Oft erreichen Objektive bei offenblende und bei einer zu weit geschlossenen Blende nicht mehr ihre optimale schärfe. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen, liebe Grüße :-) PS: Den Weißabgleich z.B. solltest du auch nicht unterschätzen ;-)

Ja du konntest mir helfen. Weißabgleich hab ich immer auf Auto ^^

Ein Freund meinte jetzt Verschlusszeit min. 1/50 - Ich probiere auch einfach ein bisschen rum, jetzt weiß ich zumindest was welche Einstellung verändert und kann dann so sehen wie sich das Bild verändert. Danke

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@GerTodesengel

mit 1/50 kann gut hinkommen, also zumindest wird es je länger du belichtest immer schwieriger verwacklungsfei aus der Hand zu fotografieren. Sehr schnelle Bewegungen können aber auch bei 1/50 sek verwischt werden- mit 1/125 sek kann man oft nichts falsch machen ;-) Freut mich, dass ich dir hefen konnte ! :-D

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  1. Ja das hängt vom Objektiv ab.

  2. Da eignen sich am ehesten die Halbautomatiken... Zeitautomatik um Bewegungen einzufrieren oder Blendenautomatik für selektive schärfe...

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganze Technik beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse.

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