Fragen zu Alzheimer.?

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7 Antworten

Meine Oma hatte auch Alzheimer.Ich denke,sie wusste,das was nicht stimmt,konnte das aber nicht zuordnen.Alzheimerpatienten werden aber nicht zu "Tieren"!!Sie wissen,das sie existieren.

Ich habe regelmäßig Spiele mit ihr gespielt,wir haben ziemlich viele Sachen unternommen.Sie hat aber eben oft alle 5 Minuten das gleiche gefragt,und wurde oft wütend(also Selbstbewusstsein war noch mehr als genug da!)

Sie wollte oft nicht essen,weil sie dachte,sie hat schon gegessen.Oder hat vergessen,sich die Hände zu waschen,wenn sie auf der Toilette war.Später hat sie auch vergessen wer wir sind,und immer wenn sie dann gefragt hat wer wir sind,und wir geantwortet haben hat sie Sachen gesagt wie:"Ach ja stimmt,hab ich nur gerade vergessen."Also als wenn sies wirklich nur kurz vergessen hätte,obwohl wir ja wussten,dass sie es nicht mehr weiß.

Ich hoffe,das beantwortet deine Frage.

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Hallo :)

Alzheimer ist eine fortschreitende Krankheit, die in Schüben stattfindet.

Zu Beginn der Krankheit können die Betroffenen rückblickend noch wahrnehmen, dass gerade etwas passiert ist, was nicht "normal" ist. Mit zunehmend gravierendem Verlauf ist dieses Bewusstsein jedoch nicht mehr gegeben.

Im Umgang mit Alzheimer-Patienten ist es daher wichtig, diesen keine Vorwürfe zu machen und auch keine rationalen Reaktionen zu erwarten. Wie bei einer Demenz verschiebt sich die Realität. Was für gesunde Menschen als normal und logisch gilt, ist für Alzheimer-Patienten nicht mehr so.

lg, Nadja

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Hallo 4049,

Deine Vorstellungen passen nicht so wirklich. Gute Infos zum Krankheitsverlauf und weiteres findest Du hier:

https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-krankheit/symptome.htm

Die Krankheit ist meist auch für die Angehörigen sehr ergreifend. Wenn man dann zumindest gut informiert ist darüber, kommt man meist besser damit klar.

Bleib stark und steh, wenn Du helfen willst, Deiner ganzen Familie zur Seite.

wölfin

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Meine Mutter hatte eine Demenz.

Sie hatte zwar starke Ausfälle, zwischendurch aber immer wieder Phasen, in denen sie völlig klar war und wusste, dass da Ausfälle waren.

Die Krankheit verläuft in Schüben, sie ist gnadenlos und der Patient weiß über weite Strecken, was mit ihm passiert und wie es weiter gehen wird.

Besser, du gehst grundsätzlich davon aus, dass deine Tante noch alles mitbekommt - sonst verletzt du sie vermutlich!

Je weiter die Ausfälle / die Ratio zurückgeht, desto stärker werden die Emotionen. 

Es ist eine Sch...krankheit - für den Betroffenen und für die ANgehörigen!

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Alzheimer ist nicht so als wenn man einen Schalter umlegt. Das geht langsam. Und deshalb weiß der Patient  natürlich,  dass er Alzheimer hat zumindest im Anfangsstadium. 

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Selbst das Essen wird im spätstadium verlernt und muss oft künstlich erfolgen

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Gehts dir noch gut?
Du tust so, als wäre Alzheimer der Hirntot.
Alzheimer bedeutet einfach nur extreme Vergesslichkeit, ansonsten sind es normale Menschen!

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Kommentar von error4049
22.08.2016, 22:47

Wenn man alles vergisst, dann vergisst man das man ein Mensch ist, und das der da im Spiegelbild er selbst ist. Man vergisst, dass man vor 5 sekunden vorgenommen hat, etwas zu sagen. Wenn man Alles vergisst, ist man eben Hirntot. Man kennt nichts mehr. Die können auch nicht mehr denken. Nämlich wir denken mit Sachen, die wir lernten. z.B. ich denke das, das Wetter schön ist. Wenn man aber alles vergisst, vergisst man was Wetter und was schön heisst. Was dazu führt, dass man gar nichts denkt.

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