Fragen stellen zur französischen Bulldogge

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3 Antworten

Zu Frage Nr. 1: ich würde ihm auf keinen Fall das Futter VOR den Napf legen, damit gewöhnst Du ihm nur komische Marotten an. Versuch es höchstens mal mit einem anderen Napf (Metall statt Plastik z. B.). Füttere ihn grundsätzlich nur aus dem Napf, er wird es irgendwann schon nehmen. Und keine Angst: so schnell verhungert ein Hund nicht, wenn er mal eine zeitlang weniger frisst.

Zu Frage Nr. 2: Unser Hund wechselt häufig den Platz, wenn es ihm zu warm wird. Wir haben Laminatboden und er hat seine Hundedecke, auf der er aber tatsächlich nur liegt, wenn ihm kalt wird, was nur ihm tiefsten Winter mal vorkommt. Es könnte auch sein, dass Dein Hund "seinen" Platz einfach noch nicht gefunden hat, vielleicht fühlt er sich ohne Jubel-Trubel im Flur oder in der Küche in einer Ecke wohler, wo er nicht ständig "aufpassen" muss? Oder vielleicht in einer Ecke neben/hinter der Couch (wenn das platzmäßig geht) oder unter dem Ecktisch oder wo auch immer er sich "zurückziehen" kann. Unser Hund schläft auch tatsächlich nur kurz richtig fest, das liegt aber wohl in der Natur des Hundes, dass er immer wachsam ist und auf "sein Rudel" aufpasst. Ansonsten liegt er zwar total entspannt da, aber blinzelt immer mal wieder mit den Augen um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.

Mach Dir nicht so viele Sorgen, Dein Hund ist bei Dir genau so neu wie Du bei ihm, er muss sich erst an Dich und sein neues Heim gewöhnen genauso, wie Du Dich erst an ihn gewöhnen musst.

Geduld heißt das Zauberwort. Würdest du dich von jetzt auf gleich in einer neuen Familie einleben können? Würdest du nicht auch verunsichert sein bei Fremden und das, obwohl du die Gründe dafür erklärt bekommen würdest, was bei einem Hund eben nicht funktioniert?

Lasst eurem neuen Familienmitglied Zeit, Vertrauen zu euch aufzubauen. Lasst ihn auf euch zukommen und drängt euch ihm nicht auf.

Das mit dem Futternapf könntest ihr erfragen beim Vorbesitzer. Schon komisch, dass die vertrautesten Gegenstände für den Hund nicht mitgegeben wurden. Auch Hunde haben Gewohnheiten und Rituale. Da verstört schnell alles, was fremd ist.

Hat er Hund kein Körbchen oder eine Decke mitbekommen? Wenn nicht, ist auch das sehr schade. Er bräuchte jetzt etwas, was er gut kennt und was ihm heimisch vorkommt.

Der Tipp mit der Hundeschule ist akut Nonsens. Bis dahin muss der Hund euch erst als neue Vertraute akzeptieren. Wenn das nicht der Fall ist, kann es ihn nur noch mehr verstören.

Vielleicht ist es einfach die Umstellung. Ich würde ein Hundetraining mit ihm beginnen und rausfinden, an was er Freude hat... Futterbeutel etc.

Mit dem Napf... Vielleicht probiert ihr es mal mit einem Teller... Plastik...

Grüssle

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