Fragen nach "Fahrradunfall" mit stehendem Fahrzeug

2 Antworten

Schuld ist derjenige, der, ohne zu schauen, die Tür geöffnet hat. Damit dürfte auch geklärt sein, wer für den Schaden aufkommt

und über welche Versicherung? Privat Haftpflicht vom Beifahrer?

0

Eine Teilschuld kann darüberhinaus u.U. beim Fahrer des Autos liegen, der dem Beifahrer erlaubt hat, an der Ampel auszusteigen, sowie beim Radfahrer, der nur sehr langsam am Fahrzeug vorbeifahren darf, imho Schrittgeschwindigkeit. 'Sicherlich unter 20km/h' schließt ein viel zu schnelles Fahren ein.

Klar ist, dass der Beifahrer die Tür vorsichtig öffnen muss. Aber wäre es bei Schrittgeschwindigkeit überhaupt zu einem Schaden gekommen?

Weitere Punkte, die theoretisch von Bedeutung sein können (hier aber vermutlich nicht relevant sind) sind das Alter des Beifahrers und die Lichtverhältnisse.

1
@user547957

Danke erstmal für die Infos.

Das vorsichtige öffnen ist sicherlich korrekt, genau deswegen wurde auch "nur" die Kante der Tür getroffen, da noch versucht wurde den Aufprall abzuwenden.

Alter und Licht waren i.O. :)

Dadurch das man das ganze ohne Polizei "geklärt" hat sind die Versicherungen eh nich nutzbar oder?

Da der Schaden am Fahrrad auch relativ gering ist, macht es sicherlich Sinn sich hier einfach 50/50 zu einigen.

0
@WebCyrus

Wenn der Beifahrer die Tür tatsächlich sehr vorsichtig geöffnet hat, ist es auch denkbar, dass er gar keine oder nur eine sehr geringe Schuld hat.

Ob man den Schaden auch ohne Einschaltung der Polizei bei der Versicherung gelten machen kann, hängt wohl auch von den Versicherungsbedingungen ab. Bei Kleinstschäden, wo jeder zu seiner eigenen Verantwortung steht, ist es oftmals sinnvoll, sich ohne Versicherung zu einigen.

Was die Schäden am Fahrrad betrifft, so dürfte der Zeitaufwand das bei der Versicherung einzureichen, eine mögliche Entschädigungszahlung überwiegen. Mit welchen Prozentanteilen man sich - vor allem hinsichtlich der Kratzer - einigt, könnt nur ihr selbst beurteilen.

1
@user547957

Wenn die Tür wirklich vorsichtig geöffnet worden wäre, dann hätte sich der Beifahrer aber auch vergewissern müssen, dass keine Gefahr droht und das wurde unterlassen.

Interessant ist aber auch deine Sichtweise. Wird bei einem Auto auch nur ein kleiner Kratzer verursacht, dann wird i.d.R. das ganze Teil neu lackiert. Kratzer am Fahrrad sind genau so Schäden.

Also bloß nicht den Aufwand scheuen!

0
@rx3750

Weder bei einer "kleinen Acht im Vorderrad" noch bei einer "vielleicht verzogenen'" verrosteten Bremse muss das Fahrrad neu lackiert werden. Der Schaden ist also gering. Zur Schadenshöhe auf Seiten des Autofahrers lässt sich aufgrund der Schilderung nichts Genaues sagen.

Der Fragesteller schreibt aber, dass die Tür vorsichtig geöffnet wurde und der Schaden deswegen gering ist. Inwiefern das tatsächlich der Fall ist, können wir nicht wirklich beurteilen. Aber es ist durchaus möglich, dass einen Beifahrer keine oder geringe Schuld trifft, nämlich dann wenn das Fahrrad sehr dicht am Fahrzeug war und mit zu hoher Geschwindigkeit fuhr.

Dafür spricht z.B., die Schilderung, dass das Fahrzeug "direkt am Bordstein" stand. Womöglich war es so eng, dass der Beifahrer nicht mit einem Radfahrer, zumindest nicht mit einem schnell fahrenden Radfahrer rechnen musste.

Darüberhinaus ist ein Autofahrer zumindest mitverantwortlich dafür, dass der Beifahrer gefahrlos aussteigen kann.

0
@user547957
nämlich dann wenn das Fahrrad sehr dicht am Fahrzeug war und mit zu hoher Geschwindigkeit fuhr.

Denke ich nicht, weil:

Fahrrad hatte noch versucht zu bremsen (Geschwindigkeit sicherlich unter 20kmh)

und dann noch:

Fahrzeug steht an Ampel, rechts ist direkt der Bordstein

An der Ampel wird kein Auto in "Parkposition", also direkt am Bordstein, anhalten. Da passt in der Regel immer noch locker ein Fahrrad durch.

0
@baindl
sicherlich unter 20km/h

ist auf der rechten Seite nicht unbedingt langsam genug.
10 km/h kann im Einzelfall schon zu schnell sein.

Da passt in der Regel immer noch ein Fahrrad durch

aber doch oftmals nur mit einem extrem niedrigen Abstand, mitunter nur wenige cm, so dass ein Radfahrer sich schon im Türbereich befindet, wenn die Tür nur ein bisschen geöffnet wird, um zu sehen, ob sie ganz geöffnet werden kann. Daher muss man beim Rechtsüberholen an der Ampel wesentlich langsamer fahren und mehr auf sich öffnende Autotüren achten, als wenn man im fließenden Verkehr mit größerem Abstand an parkenden Autos vorbeifährt.

0

Na ja, es gibt hier einmal den zivilrechtlichen und den strafrechtlichen Teil. Strafrechtlich wird gegen den Beifahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt werden, weil er sich hätte vergewissern müssen, ob er ohne Gefahr die Tür öffnen konnte. Das hat er ja nicht getan.

Beim Schadensersatz wird es wohl wenn auf 75/25, bzw. auf 100/0 für den Beifahrer hinauslaufen. Abhängig vom Alter des Radfahrers, dem gebliebenen Abstand nach rechts usw.

0
@rx3750

Fahrlässige Körperverletzung? Welcher Körper wurde denn verletzt?

Im übrigen gilt:

§ 5 STVO (8) Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad Fahrende und Mofa Fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.

Erklär doch mal, wie du da auf eine solche Schadenersatzquote zu Ungunsten des Beifahrers kommst.

0
@user547957

mässige Geschwindigkeit ist abhängig von der Situation. Gibt es zB auch bei Zebrastreifen und bei der Vorfahrt. Schrittgeschwindigkeit ist für Radfahre eher ungünstig, da das Rad dann mehr schwankt und demnach mehr Platz braucht. 15 km/h wären sicher ein guter Wert.

Da der Radfahrer gebremst hat als die Gefahr auftrat hat er offenbar besondere Vorsicht walten lassen. Was fehlt Dir?

1
@espressionant

Ok, etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit ist schon angebracht, eben so, dass man Fahren kann, ohne zu schwanken. Aber bei 15 km/h braucht es schon deutlichen Abstand zum Fahrzeug, der rechts zwischen Auto und Bordstrein üblicherweise nicht vorhanden ist. Der Platz ist wesentlicher enger, als wenn man im fließenden Verkehr links an einem wartenden Fahrzeug vorbei fährt.

Erst dann zu bremsen, wenn eine konkrete Gefahr auftritt, ist sicherlich keine besondere Vorsicht. Besondere Vorsicht heißt, dass man noch vorsichtiger ist als üblich. Wenn es für dich keine Selbstverständlichkeit, sondern besondere Vorsicht ist, bei einem plötzlich auftretenden Hindernis zu bremsen, dann scheint dir etwas zu fehlen. ;)

Besondere Vorsicht ist beim rechts überholen wartender Fahrzeuge nötig, weil es mit besonderen Gefahren verbunden ist, dicht an einem wartenden Auto vorbeizufahren. Und auf dem Beifahrersitz befinden sich oftmals Personen, die solche Gefahrsituationen nicht so leicht erkennen wie ein geübter Autofahrer.

0
@user547957

hast Du ein Logikproblem?

ich sage nichts über meine persönliche Fahrweise aus, die hier nicht zur Debatte steht. Der Radfahrer hat gebremst, also hat er Vorsicht walten lassen. Dass ihm ein Autoinsasse die Tür vor die Nase wirft, muss er normalerweise nicht erwarten (Vertrauensgrundsatz) und er hat trotzdem gebremst damit ist auch "besondere Vorsicht" erfüllt.

dass Rechtsüberholen an Ampeln eigentlich keine so tolle Idee ist, ist sicher richtig. Nichts desto trotz hat der Gesetzgeber es explizit erlaubt und nur relativ schwache ("mäßig" und "besonders" sagt quasi nix aus) Anforderungen gestellt.

1
@espressionant

Du meinst der Gesetzgeber hat mäßig und besonders nur so aus Daffke ins gesetz geschrieben und § 5 STVO (8) könnte genauso gut heißen:
Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad Fahrende und Mofa Fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit XXX Geschwindigkeit und XXX Vorsicht rechts überholen. ???

Sorry, da machst du es dir zu einfach.

Der Vertrauensgrundsatz besagt keineswegs, dass man mit keinen Fehlern anderer rechnen muss, sondern: "Es ist nur mit solchen Fehlern zu rechnen, die erfahrungsgemäß bzw. in der vorliegenden Situation vorkommen können. ...Der Vertrauensgrundsatz gilt nicht, wenn der andere einen erkennbaren Fehler begeht, wenn erfahrungsgemäß mit Fehlern zu rechnen ist, sowie gegenüber Kindern, Behinderten, älteren Leuten und anderen Schutzbedürftigen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauensgrundsatz

Im Straßenverkehr muss man generell vorsichtig sein. Und in bestimmten Situationen verlangt der Gesetzgeber besondere Vorsicht geboten, weil dort bestimmte Fehler häufig vorkommen.

Und dass für dich das Bremsen bei einem plötzlich auftretenden Hindernis keine Selbstverständlichkeit sondern besondere Vorsicht ist, sagt schon etwas über deine leichtsinnige Fahrweise im Straßenverkehr aus.

0

die StVO hat in Deinem Fall eine eindeutige Antwort auf Deine Frage.

Der Radfahrer fährt an der Schlange rechts vorbei, dabei muss er "besonders vorsichtig" sein (§5 (8) StVO). Der Beifahrer muss beim Aussteigen eine "Gefährdung anderer ausschliessen" (§15 (1) StVO). Der Beifahrer hat demnach hier die deutlich höhere Anforderung => Schuld des Beifahrers.

Das Radfahrer an Ampeln rechts überholen ist normal, das Beifahrer an Ampeln aussteigen gibt es auch (habe ich auch schon gemacht), rein formell ist es aber ein Halten und dafür muss man an den Fahrbahnrand heranfahren und eigentlich blinken. Ich gehe davon aus, dass das an einer Ampel eigentlich nicht erlaubt ist. Hat der Autofahrer nicht geblinkt, dann hat ein Radfahrer fast keine Chance, den Aussteigewunsch des Beifahrers zu erkennen. Wenn der Radfahrer nicht schnell (wobei 20 schon arg ist) und es auch nicht extrem eng war, hat dieser keinen Fehler gemacht.

Zusätzlich gibt es noch die Haftung aus der Betriebsgefahr des KfZ. Aussteigen gehört zum Betrieb des KfZ, deswegen mus die KfZ-Haftplicht zahlen. Ich sehe keine Mithaftung des Radfahrers. Vermutlich geht es um €50 => da wird die Versicherung nicht lange fackeln und zahlen.

Wenn Du eine Privathaftpflicht hast, die Fahrradunfälle abdeckt, dann kannst Du die auf den Unfall hinweisen, genau beschreiben, was passiert ist. Die Haftpflicht sollte auch dafür sorgen, dass gegen Dich keine unberechtigten Ansprüche gestellt werden. Und so ein Kratzer in der Tür kann teuer werden...

§ 14 STVO:
Sorgfaltspflichten beim Ein- und Aussteigen
(1) Wer ein- oder aussteigt, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung anderer am Verkehr Teilnehmenden ausgeschlossen ist.
(2) Wer ein Fahrzeug führt, muss die nötigen Maßnahmen treffen, um Unfälle oder Verkehrsstörungen zu vermeiden, wenn das Fahrzeug verlassen wird.

Wenn der Radfahrer nicht schnell (wobei 20 schon arg ist) und es auch nicht extrem eng war, hat dieser keinen Fehler gemacht.

Da der Beifahrer die Tür nach Angaben des Fragestellers vorsichtig geöffnet hat und das Fahrzeug 'direkt am Bordstein' gehalten hat, spricht einiges dafür, dass deine Wenn-Bedingung im konkreten Fall nicht zutrifft. Aber das können nur die Beteiligten wissen.

Allein aus den gesetzlichen Vorschriften lässt sich weder eine Schuld noch eine Schuldlosigkeit von Autofahrer(!), Beifahrer oder Radfahrer herauslesen. Es kommt da immer auf die konkreten Umstände an.

Aus dem § 14 eine höhere Anforderung und damit verbunden eine 'Schuld des Beifahrers' herauszulesen, ist definitv falsch und verführt zu falschen Annahmen seitens des Radfahrers, der eben besonders vorsichtig sein muss, was sich entgegen deiner Annahme (s. u. dein Kommentar) nicht auf das Bremsen nach Öffnen der Tür beschränkt, sondern auch eine vorausschauender Fahrweise erfordert. Er muss damit rechnen, dass eine Beifahrertür geöffnet wird.

Schon die Entscheidung, das Aussteigen zuzulassen, fällt in den Verantwortungsbereich des Autofahrers. Lässt der bspw. ein 9jähriges Schulkind aussteigen, dürfte diesen Beifahrer u.U. überhaupt keine Schuld an einem möglichen Unfall treffen.

Ich bin fast ausschließlich als Radfahrer unterwegs, ärgere mich über diverses grobes Fehlverhalten, dass mich behindert und gefährdet, begehe zugegebenermaßen auch kleinere Verkehrsverstöße. Aber ich halte es für falsch, in potentiell gefährlichen Situationen wie dem Rechtsüberholen wartender Fahrzeuge die Verantwortung für die Sicherheit allein oder überwiegend auf Beifahrer abzuwälzen, wo ich zur Unfallvermeidung beitragen kann, indem ich mich schon vor dem Bremsen darauf einstelle, dass sich plötzlich eine Tür öffnet.

0
@user547957

also vergleiche doch mal
- Gefährdung ausschliessen
- besonders vorsichtig

ersteres ist eine absolute und harte Anforderung, die eine ganze Menge Eventualitäten einschließt -insbesondere auch einen regelkonform überholenden Radfahrer. Das zweite ist eine relative und weiche Anforderung, bei der man sich weiterhin auf das korrekte Verhalten der Anderen verlassen darf.

sicher kommt es stets auf die Umstände an, aber mal ehrlich, meinst Du ernsthaft, die Versicherung muckt sich um vielleicht €100 für ein Vorderrad? Für die Haftung ist es übrigens irrelevant, ob man dem Beifahrer oder dem Fahrer die Schuld gibt. Steigt ein Kind aus, greift einfach die Halterhaftung.

Und ja ich halte es für sehr sinnvoll, demjenigen, der bei einem verkehrsbedingten Halt aussteigt die Verantwortung dafür, dass nix passiert aufzudrücken. Ich steige auch mal an der Ampel aus, weil es bequem ist, aber das ist eigentlich nicht vorgesehen, Kinder sollte man überhaupt nicht an der Ampel aussteigen lassen, das ist arg verantwortungslos (gegenüber dem Kind!)

0
@espressionant

also vergleiche doch mal - Gefährdung ausschliessen - besonders vorsichtig ersteres ist eine absolute und harte Anforderung, die eine ganze Menge Eventualitäten einschließt -insbesondere auch einen regelkonform überholenden Radfahrer. Das zweite ist eine relative und weiche Anforderung, bei der man sich weiterhin auf das korrekte Verhalten der Anderen verlassen darf.

Die unterschiedlichen Formulierungen sehen die Verantwortung schon etwas stärker beim Beifahrer, aber eben nicht ausschließlich. Die Formulierung besonders vorsichtig meint eben nicht, dass man sich auf das korrekte Verhalten des anderen verlassen darf, sondern mit dem - hier typischen - Fehlverhalten rechnen muss, dass ein Beifahrer unachtsam ist. Bei 10km/h kann man in den meisten Fällen noch bremsen, bei 20 km/h fährt man nicht mehr besonders vorsichtig..

Dass der Beifahrer mit regelkonform überholenden Radfahrern rechnen muss, ist klar. Die Frage ist doch, inwiefern den Beifahrer noch eine Schuld trifft, wenn der Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit und geringem Abstand überholt. Tendenziell würde ich bis 10 km/h eher eine alleinige Schuld des Beifahrers sehen, bei 15-20 km/h eher eine gemeinsam Schuld, bei über 25 km/h möglicherweise eine Alleinschuld des Radfahrers. Dabei hängt es natürlich immer auch von den Gesamtumständen ab, insbesondere dem Abstand.

100,- € für ein Vorderrad? Ich vermute den Schaden beim Fahrrad hier deutlich unter 50,- € (siehe Zustandsbeschreibung). Wenn es mit dem Zentrieren des Rades getan ist, sogar unter 20,-€. Ehrlich gesagt: dafür lohnt sich der Papierkram mit der Versicherung nicht, außer man hat viel freie Zeit.

0

Fahrradweg kreutzt Ausfahrt - muss ich Platz machen?

Neulich hat sich ein Fahrradfahrer fürchterlich darüber aufgeregt, dass er auf dem Radweg warten musste, weil ich mit dem Pkw den Fahrrad-Fußgängerweg blockiert habe, weil ich in die dahinterliegende Straße einbiegen wollte und warten musste, bis dort kein Fahrzeug mehr kam. Es handelte sich hierbei um eine Parkplatzausfahrt, die von dem Rad- und Fußweg und der danebenligenden Straße gekreutzt wird. Ich habe in der Fahrschule - und das sind schon 24 Jahre her - gelernt, bis zur Fahrbahngrenze vor zu fahren, um den kreuzenden Verkehr beobachten zu können. Dabei muss ich natürlich den Radweg passieren. Der Radfahrer war ja auch noch weit entfernt und nur weil ich nicht in die Straße einbiegen konnte stand ich ihm im Weg. Ich habe ihn also in keinster Weise gefährdet. Meiner Ansicht nach hat er dann eben Pech und muss leider warten, oder kann er darauf bestehen, dass ich zurücksetze, um ihn vorbei lassen zu können? Wie seht ihr die Situation?

...zur Frage

Fahrradunfall gegen LKW (unschuldig). Anspruch auf Schmerzensgeld?

Hallo,

am Freitag hatte ich einen Fahrradunfall mit einem LKW. Ich bin auf dem Fahrradweg gefahren und in einer Curve, der LKW ist komplett in der Fahrradweg reingekommen und hat mit dem hinteren Teil des LKWs gegen mein Vorderrad gestossen. Ich bin gegen der Bürgersteig mit meinem Körper gelandet.

Der LKW Fahrer wollte nicht stoppen, aber ein Mann hat ihn gestoppt. Es gab 2 Zeugen, die die Polizei angerufen haben. Die Polizei hat alle Daten gesammelt, und die Zeugen haben auch bestätigt, dass der LKW schuldig war.

Ich habe Wunde und blaue Flecken auf die Beinen. Meine Nacken und Rücken tun richtig weh. Ich habe Röntgen im Krankenhaus gemacht und zum Glück ist nicht schlimmeres passiert. Allerdings muss ich 3-4 Schmerztabletten am Tag nehmen und ich kann nur liegen. Morgen gehe ich zum Arzt wegen einer Krankschreibung, da ich keine 8 Stunden am Computer auf Arbeit sitzen kann.

Ich will den LKW Fahrer klagen, vor allem auch weil er fast gefluchtet ist. Habe ich Anspruch auf Schmerzensgeld? Mein Fahrrad ist auch kaputt (Vorderrad, Licht, Bremse). Wie ist das Prozess? Ich gehe davon aus, dass den LKW Fahrer die Reparaturkosten oder der Preis ein neues Fahrrad übernehmen muss, korrekt?

Es wäre super, wenn Sie mir beraten könnten. Vor allem wegen den Schmerzensgeld (ich werde vermutlich eine ganze Woche krankgeschrieben).

Vielen Dank vorab.

Mit freundlichen Grüßen,

Marina

...zur Frage

Wer muss den Schaden von dem Handy zahlen?

Hallo,

In meinem Freundeskreis hat dich folgende Situation ereignet: Wir waren zu 6 zusammen und haben ein wenig getrunken. Irgendwann wollte eine Person sich auf einem Stuhl setzten, welcher ihr von jemandem ein Stück weggezogen wurde weshalb sie hingefallen ist. Bei diesem Sturz ist die Rückseite (aus Glas) ihres Handys (Galaxy A3) , welches sie hinten in der Hosentasche hätte, gesprungen. Nun war sie natürlich der Ansicht das er den Schaden Zahlen muss oder zumindest einen Teil der Reparatur übernehmen muss. Er hat sich leider sehr uneinsichtig gezeigt und meinte das er dachte, dass sie auf dem Stuhl landen würde. Ebenfalls ist er der Meinung das die Lage, da sie angetrunken war, anders wäre. Nun ist meine Frage, wer muss den entstandenen Schaden zahlen und wer ist Schuld oder eben nicht Schuld?

Liebe Grüße und schon einmal vielen Dank!

...zur Frage

Polizei hat trotz Unfall den Unfallfahrer kein Unfallbericht geschrieben, da "angeblich" kein Schaden entstanden ist?

Hallo Leute, Und zwar hatte ich einen Unfall gehabt mit meinen Fahrrad, da ein Fahrzeug mir beim Rechtsabbiegen die Vorfahrt genommen hat und dabei erst beim Abbiegen erst geblinkt hat. Dann hat es natürlich krach gemacht. Danach sind wir, der Unfallfahrer und ich, an die Seite gefahren, um zu gucken, ob Schaden enstanden sind. Bei meinen Fahrrad habe ich sofort gesehen, dass was mit meinen Hinterrad und Hinterradbremse nichts stimmte, kleiner Achter, sowie die Bremse blockierten den Reifen. Habe dann natürlich die Polizei gerufen und als die ankamen, haben die sich meinen Fahrrad angeschaut und meinten, an dem Fahrrad ist nichts, man kanns ja schnell einstellen und das macht ein Fahrradladen kostenlos. So war die Sache für die Polizei erledigt und der Unfallfahrer kam Straffrei davon. Bin natürlich dann zum Fahrradwerkstatt gegangen, um zu schauen, ob wirklich nichts kaputt gegangen ist und siehe da, Hinterradbremse Totalschaden, also muss erneuert werden, sowie Hinterrad muss zentriert werden. Die Kosten würden bei rund 50 Euro liegen. Meine Frage wäre jetzt, was sollte ich bei dieser Sache tun, ich habe noch das Kennzeichen des Unfallfahrers, aber keine Kontaktdaten, da ja angeblich nichts kaputt war und die Polizei ihn auch bestätigte. Kann ich im nachhinein Schadenersatzforderungen stellen?

...zur Frage

Auto "Unfall" - Wie weiter vorgehen?

Hallo liebe Community,

vergangenen Freitag hatte ich einen kleinen "Unfall" wo ich einer Person leicht hinten rein gefahren bin. An beiden Autos war jedoch kein Schaden festzustellen (kein Kratzer o. ähnliches), haben jedoch trotzdem die Polizei informiert. Die Polizei hat dann einen dieser klassischen Unfallberichte erstellt wo meine und die Daten der anderen Person eingetragen worden sind (inkl. Skizze). Da die Polizei auch keinen Schaden feststellen konnte bliebe ich von dem Verwarngeld verschont und es blieb bei einer Mündlichen Verwarnung.

Jetzt hat sich die Person im Nachhinein gemeldet und meint das Sie in der Werkstatt eines bekannten war und die komplette Stoßstange ausgetauscht werden muss (inkl. Lackierung laut Aussage ca. 300€) da irgendwelche Halterungen angebrochen sind. Ich hatte Ihr angeboten das mein Onkel (KFZ-Meister) sich den angeblichen Schaden mal anguckt und ihn ggf. selbst repariert. Jedoch wollte sie das nicht, geschweige das wir uns überhaupt den Schaden selbst mal anschauen.

Nun zu meiner Frage: Wie soll ich jetzt am besten vorgehen? Denn es kommt mir ziemlich Suspekt vor das eine ganze Stoßstange gewechselt werden muss wenn von außen nicht einmal ein Kratzer oder Delle zu erkennen war. Ich will nicht das meine Prozente bei der Versicherung steigen.

...zur Frage

Fußball - was ist Unfall, was ist kein Unfall?

Hallo, ich habe mir beim Fußballspiel die Achillessehne gerissen. Bin gelaufen, umgeknickt und plötzlich ist meine sehne ab. Ich habe den Fall bei meiner privaten Unfallversicherung gemeldet und jetzt gekommen ich eine Antwort dass es für sie kein Unfall ist und somit meine Versicherung keine Schadenersatzansprüche zahlen wird. Ist ja alles okay und wenn es so ist auch verständlich. doch was mich verärgert ist, dass vor einem Jahr meinem Freund dass gleiche passiert ist. Beim Fußballspiel sprang ihm beim laufen voll jemand in die Achillessehne, folge: totalriss Auch er hat eine private Unfallversicherung und die haben den Vorfall als Unfall anerkannt. Doch sehr komisch. Hoffe es kann mir jemand helfen bzw Rat geben wie ich vorgehen soll, kann und darf. Lg

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?