Fragen für Cannabisprävention?

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4 Antworten

Hi, ich würde ihn erstmal sein Sprüchlein aufsagen lassen, damit Du merkst, wie der oder die drauf ist. Vor allem hat er selbst schon mal konsumiert (also ausser einmal an einem rundlaufenden Joint genuckelt).

Dann wäre meine erste Frage, wie er dazu kommt, über etwas zu reden, das er gar nicht beurteilen kann. Daraus ergibt sich er plappert, je nachdem wer ihn bezahlt, irgendwelches Zeug aus Büchern nach. Es gibt ja genügend mehr oder minder qualifizierte Machwerke, sowohl dafür als auch dagegen.

Warum ist Alk legal, wenn erwiesenermaßen 60-80.000 Menschen daran sterben, warum ist Nikotin legal. Nicht nur die Todesraten auch die Kosten fallen ins Gewicht. Lass Dir einen Fall erzählen, bei dem ein Cannabis-User ohne Beikonsum daran starb.

Warum werden Cannabis-User in die Illegalität getrieben, wo es doch nachgewiesen ist, dass bei einer Freigabe, dieses Problem und, zumindest für diesen Stoff, das Dealer-Gewerbe einen herben Rückschlag erleiden würde und die Userzahlen nicht steigen.

Warum werden geringe Mengen zwar nicht vom Gericht aber von der Verwaltung durch Führerscheinentzug und MPU bestraft, was oft den Jobverlust bedeutet (bitte nicht falsch verstehen, ich bin dagegenzugedröhnt Auto zu fahren. Leute die das machen sollten keinen Führerschein besitzen. Wenn aber manchmal die THC-Carbonsäure ausreichend für eine MPU ist, ohne dass aktive Wirkstoffe da sind, kommt die Prinzipienreiterei zum Vorschein). Wenn Du Dich hier schlau machen willst, musst Di googeln, sonst wird es zu lange.

Hör Dir erstmal an, was von der anderen Seite kommt, such Dir den größten Schwachsinn raus und hake da ein.

Viel Spass dabei

harobo

Naja Cannabis hat halt Vor- und Nachteile und jeder Kiffer der nicht im Adidassportanzug einen auf Möchtegern-Rapper macht wird das bestätigen.
Wie bei allem ist es besser ein Mittelmaß zu finden, als jemand anderes von seiner Meinung (und dann noch in der Schule, wo deine Lehrer lieber nicht so sehr über deinen Konsum Bescheid wissen sollten) zu überzeugen.

Cannabis macht zumindest nach einiger Zeit psychisch abhängig. Klar ist das deutlich besser als eine physische, aber die Psyche ist hochkomplex und wir Menschen sind Experten dafür uns selbst zu belügen. Cannabis macht halt auch auf lange Sicht gesehen bocklos und faul, weil man dauerprall halt irgendwie nicht so richtig dabei ist.

Anderseits sollte jeder Mensch sich auf seine Art entspannen können. Trinkt jemand abends sein Bier, soll er es machen. Kifft jemand abends seinen joint, soll er es machen. Übertreibt derjenige es mit dem Bier hat er ein Problem. Übertreibt derjenige es mit dem kiffen hat er ebenfalls ein Problem. Das Problem ist aber nur ein Symptom, die Ursache ist viel interessanter, die liegt aber darin begraben wieso man (zwangsläufig) zum übertreiben neigt. Die meisten Menschen wollen nicht so tief in ihrer Psyche graben.

Das Cannabis Krebszellen tötet ist ja bekannt. Das ist ja nichts peinliches.

Die Menschen die Cannabis benötigen bekommen es ja auch,WEIL es eben die Krebszellen tötet.

Wenn du also unter Krebs leidest sollst du es konsumieren in dem Sinne. Aber wenn du gesund bist eben nicht (nach dem gesetzt gesehen)

Ich würde eher eine Aussage machen und knallhart auf den Tisch knallen:

Der Kampf gegen Cannabis-Missbrauch ist sowieso verloren. Egal wie viel Prävention gemacht wird. Fast jeder hat schon mal an einem joint gezogen. Bei der Polizei sind 75% aller Delikte, mit Cannabis verbunden. Prävention bringt hier nichts mehr. Man bekommt es über all ( auf der Straße, ab Schulen etc.)
Ich würde als Regierung nicht Gelder in Prävention stecken sondern ebenso das Geld in Cannabis-Shops ( Legalisierung)

Die Frage ist warum ?

Ganz einfach. Dadurch müssten sich Dealer einen Richtige Job suchen.
Man hat die beste Qualität überhaupt  + man weiß was man raucht und kann sicher sein das es nicht gestreckt ist.

Ich könnte mir vorstellen das dann sogar weniger Menschen kiffen.

Diese Art von Argumentation würde ich jemanden bei einer Prävention vor dem Kopf ballern. Und dann eben fragen: ob er sich selber nicht beschreit vorkommt wobei er doch eigentlich wissen müsse das es sowieso keinen Einfluss bringt. Man solle sich viel besser um die eigentlichen verbrecher kümmern nämlich die Dealer. Und diese kann man ganz automatisch heben wenn man Cannabis legalisiert. !!!

Guck mal beim Hanfverband nach, die haben gute Infos dazu.

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