Fragebogen zur steuerlichen Erfassung - Punkt 8

2 Antworten

Dass ist so eine Wichtige Frage die nur ein Fachmann beantworten kann frage doch mal einen Steuerberater oder lasse dich beim Finanzamt beraten die machen dass kostenlos.

Unter Umständen ist ja grad jemand online, der das zufällig weiss. An sich ist die Frage ja nicht schwer zu beantworten, wenn man eben weiss, wie der Punkt zu verstehen ist. Sollte keiner hier antworten, werde ich da schon anrufen. Heute ists dafür nur zu spät und ich wollte das ganze gerne morgen bereits abschicken.

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Mache es Dir einfach: Schreibe daneben, dass Du bereits an einer GbR beteiligt bist. Doch wird zwischen der Gesellschaft und dem Einzelunternehmen vermutlich (also wie ich Dich verstehe) keine vertragliche Verbindung bestehen. Keine Gewinnabführung keine Kooperation oder ähnliches. Dann würde ich das so eintragen. Tipp für unklare Formulare der Finanzverwaltung: Ruhig unklare Dinge beantworten, so gut es eben geht. Sollte das Finanzamt erkennen, dass hier weitere Informationen notwendig sind, dann kommt ein Standardschreiben. Die zuständige Person dann anrufen und mit ihr den Sachverhalt am Telefon besprechen und danach ggf. weitere notwendige Unterlagen nachreichen. Ist für so einen Fall am einfachsten.

Allerdings und darauf will ich jetzt nicht verzichten: Auch wenn Eure GbR und Dein Einzelunternehmen noch so klein ist, die Größe, dass ein Steuerberater bezahlt werden kann, die sollte man immer erreichen. Denn es gibt einfach Dinge die Dir als steuerlichem Laien nicht auf der Hand liegen... Dafür haben die in der Branche arbeitenden Leute (wozu ich auch mit kleinem Anteil gehöre) jede Menge Fachwissen im Laufe der Zeit angeeignet.

Hoffe Absatz 1 hilft Dir weiter und Absatz 2 regt zu den richtigen Schritten an. Man kann wirklich schnell mal was auf die Nase bekommen, weil man eben was gedacht hat.

Dafür haben die in der Branche arbeitenden Leute (wozu ich auch mit kleinem Anteil gehöre) jede Menge Fachwissen im Laufe der Zeit angeeignet.

Unternehmensberater und Buchführungshelfer benötigen kein steuerliches Fachwissen, da ihnen jede steuerliche Beratung untersagt ist! (siehe StBerG)

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@Maeeutik

Es ist ein Unterschied - Fachwissen zu benötigen und nicht beraten zu dürfen. Es ist keine steuerliche Beratung, wenn sich aus den betrieblichen Gegebenheiten eine Betriebsaufspaltung ergibt. Weise ich nicht auf die Notwendigkeit steuerlicher Beratung hin, dann bin ich der Schadenersatzpflicht.

Also im Prinzip hättest Du das Recht auf Deiner Seite. Dazu kommt auch bei Tätigkeiten als Buchführungshelfer, dass schon per Gesetz eine gewisse Qualifikation verlangt wird. Zwar ist der Buchführungshelfer nicht eigenverantwortlich tätig, hat aber doch bei der Buchung der laufenden Geschäftsvorfälle die entsprechenden Vorschriften zu beachten. Auch hier würde ich bei anderem Handeln das Risiko sehen, dass sogar eine Steuerhinterziehung am Ende stehen könnte.

Fall aus der Praxis: Unternehmer verlangt von Buchführungshelfer die Buchung von Fahrtkosten, die gar nicht angefallen sein können. Hier wird (käme es zu Ermittlungen), jede Steuerfahndung den Finger in die Wunde legen.

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