Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf ärztl.Rat

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3 Antworten

Wichtig ist dass dein Arzt dir vor der Kündigung dazu geraten hat. Am besten einen Tag warten und dann die Kdg schreiben, dann macht das AA auch keine Probleme ;-)

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Als erstes solltest du mit dem Arzt die Dinge klären. Wenn er bescheinigt das du dort nicht mehr arbeiten kannst. Dann wird diese Bescheinigung sich auf deine derzeitige Tätigkeit beziehen.

Andere Tätigkeiten kannst du aber ausüben.

Die Bescheinigung deines Arztes, legst du als zweiten Schritt, deinem Betrieb vor.

Dann wirst du sofort erfahren ob ein anderer Einsatzbereich für dich möglich ist in dieser Firma. Oder ob die Firma sagt dann müssen wir sie entlassen.

Wenn es keine Alternativlösung in deiner Firma gibt, dann soll und muss die Firma dich kündigen.

Du musst nicht kündigen. Du musst dich an die Anweisungen (Krankscheibungen, Medikamente etc.) deines Arztes halten.

Damit tust du alles was zur Wiederherstellung deiner Gesundheit erforderlich ist.

Dein Arzt wird dir einen Rehaantrag nahelegen, wenn er darin eine Möglichkeit sieht. Oder er wird dir andere Möglichkeiten aufzeigen.

Und die Firma wird entsprechend der Grundlagen eine Kündigung aussprechen, oder dich innerhalb der Firma umsetzen, wenn das möglich ist.

Also mach nicht den Fehler selbst zu kündigen.

Deinem Sachbearbeiter erklärst du nur die Sachlage. Und sagst dazu das du keinen Einfluss darauf hast, da du kein Fachmediziner bist.

Und da dein Sachbearbeiter ebenfalls nicht Fachmediziner ist, muss er zunächst die Angaben deines Arztes als gegeben hinnehmen. Und dann seine weitere Vermittlungstätigkeit darauf ausrichten.

Das einzige was er alternativ machen kann ist ein zweites Gutachten durch einen Amtsarzt zu beantragen.

Und dann muss er die Ergebnisse dieses Gutachtens abwarten. Bis diese Ergebnisse aber vorliegen, gilt die Angabe die dein Arzt gemacht hat.

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Du solltest aöls erstes mit deinem Vermittler/Sachbearbeiter reden, denn dass ein Arzt dir bescheinigt, in einem Betrien überhaupt nicht mehr arbeiten zu können, ist zumindest ungewöhnlich. Fragen, die seitens des Jobcenters gestellt werden könnten wären z.B., ob du dich in dem Betrieb nachweislich um Alternativen bemüht oder eine Reha in Betracht gezogen hast. Hast du für den Fall, dass es anderweitige Probleme gab, den Betriebsrat eingeschaltet, den Arbeitgeber aufgefordert, bestimmte Mängel abzustellen ... usw.?

Das heißt: mit einer fristlosen Kündigung ohne Zustimmung des Amtes, begibst du dich zunächst aufs Glatteis und kannst böse auf den Ar$ch fallen .. egal, was der Arzt attestiert.

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