Fragebogen vom Arbeitsamt?

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2 Antworten

Hallo,

  • pauschal lässt sich deine Frage nicht beantworten.
  • Du solltest schon wissen um was es geht.
  • Eine Abfindung ist nämlich etwas anderes als eine Entschädigung oder ähnliche Leiszungen.
  • Ansprechpartner in diesen Angelegenheit ist das Arbeitsamt, bei dem du dich arbeitslos melden musst.
  • Hier noch ein paar Tipps, die du unbedingt beachten solltest.

1.- Du darfst auf keinen Fall einen sog. "Aufhebungsvertrag" unterschreiben. - Dieser wird den Mitarbeitern vom Arbeitgbeber gerne vorgelegt, weil dies die einfachste Methode ist, Arbeitnehmer loszuwerden. - Das Arbeitsamt bewertet den "Aufhebungsvertrag" als "Eigene Kündigung" - Die Folge: 3 Monate Sperre - also kein Arbeitslosengeld !! - 2.- Die Höhe einer Abfindung richtet sich immer nach den Jahren der Betriebszugehörigkeit. - Mit dem Geld der Abfindung soll die Zeit überbrückt werden, bis man einen neuen Job hat. - Beispiel: - Du hast im Monat 2000,- € verdient - Der Arbeitgeber zahlt dir eine Abfindung von 12.000,- € - Das heißt du könntest 6 Monate von dem Geld leben ohne dass du finanzielle Nachteile hättest. - - Abfindungen sind Einkommen und werden vom Arbeitsamt auch so bewertet. - - Sobald du erfährst, dass du gekündigt wirst musst du dich unverzüglich beim Arbeitsamt melden. - Auch wenn eine Kündigungzeit eingehalten werden muss!! - Wenn du also im Januar erfährst, dass du zum 1. April gekündigt wirst, musst du dich bereits im Januar arbeitslos melden. - Dies gilt übrigens immer - auch wenn es keine Abfindung gibt. - - Der Arbeitgeber muss die Kündigung auf jeden Fall begründen, wenn du nicht mehr in der Probezeit bist. - In der Probezeit können beide Parteien ohne Angabe von Gründen das Arbeitsverhältnis lösen. - Dann stehen aber auch keine Abfindungen zur Debatte.

Ich hoffe mein Tipp hat dir weitergeholfen

Was genau möchtest du denn wissen?

Backus 06.12.2013, 17:31

Habe im März meine Kündigung für Anfang Dezember erhalten. Nun habe ich alle Unterlagen eingereicht und jetzt noch den Zusatzfragebogen erhalten. Die erste Frage lautet: Haben Sie zu der Kündigung mit Ihrem Arbeitgeber eine mündliche oder schriftliche Vereinbarung getroffen. Die zweite Frage lautet: Haben Sie gegenüber dem Arbeitgeber erklärt, dass Sie auf eine Kündigungsklage verzichten oder mit der Kündigung einverstanden sind? Bei Frage eins kann ich gute und gerne mit "nein" antworten, aber bei Frage zwei bin ich mir nicht sicher. Schließlich habe ich ja mit meinem Arbeitgeber darüber gesprochen und mich auch einverstanden erklärt. Aber, wenn ich das mit "ja" beantworte denke ich, dass dann eine Sperre entsteht.

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Annaberg 06.12.2013, 17:55
@Backus

Was war denn der Grund der Kündigung? Die Fragestellung an sich ist schon so was wie eine Falle. Als ob der Arbeitnehmer einverstanden sein muss, wenn er gekündigt wird, Schwachsinn! Hast du mit dem Arbeitgeber über eine Kündigungsklage überhaupt gesprochen? Wenn nicht, beantworte auch diese Frage mit nein. Ich verstehe das so, er hat dir gekündigt und du hast davon Kenntnis erhalten, mehr nicht. Wer ist schon einverstanden, wenn man seine Arbeit verliert?

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