Frage zur WBK?

4 Antworten

Du wirst im Antrag danach gefragt.
Machst du da falsche Angaben muss das nicht rauskommen aber gerade bei einem Erstantrag wird der Antragsteller vom Amt gründlich geprüft, nicht nur das erweiterte Führungszeugnis, sondern auch im sozialen Umfeld und der Wohngemeinde.
Auch der Verein, der dir das Bedürfnis bestätigen muss wird auf die gesundheitliche Verfassung des Antragstellers achten.
Du solltest auch überlegen ob es gut für dich ist eine Schusswaffe Zuhause zu haben. Ich kenne depressive Personen und m.M.n ist es Teil der Krankheit dass sie nicht abschätzen können wie es ihnen in ein paar Wochen geht. Ein suizidaler Schub kann schnell kommen und gehen aber wenn du kurzfristig Zugriff auf eine Waffe hast kann es zu spät sein.

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Ok danke. Ich habe aber wirklich keinerlei Ambitionen mich selbst zu gefährden. Geschweige denn, andere Personen. Mir macht das schießen einfach nur Spaß. Und deshalb will ich auch mit anderen Waffen schießen.

Außerdem bin ich seit der Pubertät Depressiv. Bis jetzt habe ich noch nie konkrete Pläne im Bezug auf Suizid gehabt. 

Ganz davon abgesehen. Ich habe zwei Armbrüste. Wenn es so wäre, dann könnte ich auch damit Suizid begehen. 

Ich habe aber die Depression im Großen und Ganzen im Griff. Natürlich gibts immer wieder Tage oder Phasen, in denen es mir schlechter geht. Aber deshalb begehe ich doch nicht gleich Suizid.

Inwiefern denkst du, dass sie das raus finden könnten? Ärzte haben doch eigentlich eine Schweigepflicht. Also können sie ja nicht einfach meinen Arzt fragen oder?

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Ärzte werden schweigen. Aber z. B. Dein Polizeirevier, das Ordnungsamt, wo auch immer du evtl mal aufgefallen bist..... Und wie gesagt, auch der Verein ist da in der Verantwortung, erstens nehmen die nicht jeden und zweitens schauen Sie sich genau an wem sie ein Bedürfnis bestätigen.

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Sobald das Amt Zweifel an deiner Gesundheit hat musst du ein ärztliches Gutachten vorlegen.

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@ES1956

Naja und wie läuft das Gutachten dann ab? Wenn mir der Gutachter bestätigt das alles ok ist, dann ist doch kein Problem oder?

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Ich kenne einige Schützen die depressiv sind oder depressive Schübe haben. Das ist kein Problem. Ob ich mich mit einer Waffe umbringen will oder mit dem Auto vor die Wand fahre oder aus dem Fenster springe oder einen großen Schluck Lösungsmittel trinke macht am Ende keinen Unterschied.

Es ist nur wichtig zu wissen ob man die Neigung hat aggressiv zu werden, oder ein Soziopath mit flexiblem Gewissen ist. ;-)

Ich lüge immer wenn ich Frage beantworten soll, die niemanden etwas angehen. Das ist bei Krankheiten, Geburtsdaten, Adresse, Einkommen, etc. der Fall. Man muß nicht alles wahrheitsgemäß beantworten was Hinz und Kunz wissen will.

Viel Spaß beim Schießsport.

Gruß Jake 

Hallo,

Streng genommen musst du das angeben, du wirst im WBK Antrag danach gefragt und wenn du es wahrheitsgemäß angibst bekommst du keine WBK zugeteilt.

Aber ich würde es einfach verneinen, denn es kriegt niemand raus.

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Ok danke. Also wenn ich es im Antrag verneine, dann haben sie keine Möglichkeit es raus zu bekommen? Und bist dir da wirklich sicher? Nicht das sie es doch raus bekommem und ich bekomm dann Ärger deswegen?

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@peace1187

Wenn irgendwann raus kommen sollte, dann wird man dir eben die WBK entziehen. 

Das Ding ist aber, dass die dich behandelden Ärzte unter Schweigepflicht stehen, somit kommt das nicht raus.

Im Grunde genommen interessiert, was in deiner Akte steht.

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