Frage zur Unfallrente durch Arbeitsunfall?

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1 Antwort

Der Rentenberechnung wird der Verdienst aus den letzten 12 Kalendermonaten vor dem Monat des Unfalls zu Grunde gelegt. Bei Schülern unter 16 Jahren, die keinen Verdienst im Sinne dieser Vorschrift haben, gilt dazu § 86 SGB VII. Danach gilt bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr ein Viertel, bei Kindern bis 15 ein Drittel der zum Unfallzeitpunkt gültigen Bezugsgröße als Jahresarbeistverdienst.

Für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne Jahresarbeitsverdienst gilt der Mindest-Jahresarbeistverdienst nach § 85 SGB VII (16 - 18 Jahre 40%, über 18 sind's 60% der Bezugsgröße).

In späteren Jahren kann, im Falle einer weiteren Rentengewährung, der Jahresarbeitsverdienst aber auch nach § 90 SGB VII überprüft und an die jetzigen Verhältnisse angepasst werden solange es für dich dann günstiger ist.

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