Frage zur Rente von Müttern mit Kindern, die vor 1992 geboren wurden

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7 Antworten

Noch ist überhaupt nichts beschlossen

Einzelheiten sind sowieso noch nicht bekannt.

Außerdem ist im Gespräch, diese Anpassung nur für NEUE Rentenfälle gelten zu lassen. Auf deutsch hieße das, dass die meisten "älteren Frauen" wieder in A...... gekniffen wären

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Kommentar von Franz577
27.11.2013, 12:46

Naja, das wäre ja wohl die größte Verarschung schlechthin! Davon hab ich ja noch nie was gehört. Gibt es dafür eine Quelle?

Aber warum sollten nur neue Rentnerinnen davon profitieren dürfen und nicht auch solche Frauen, die bereits Rente beziehen? Mit welchem Recht will man einerseits eine Ungerechtigkeit beseitigen, um andererseits eine neue zu schaffen?

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Das ist dann vermutlich so geplant, dass es schrittweise angepasst wird. Alles auf einmal geht nicht. Hängt vermutlich auch etwas mit Arbeitslosenstatistik, allgemeinen Rentenhöhen und -anpassugen zusammen.

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Hier der Auszug aus dem Koalitionsvertrag:

Die Erziehung von Kindern ist Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung. Während Kindererziehungszeiten ab 1992 rentenrechtlich umfassend anerkannt sind, ist dies für frühere Jahrgänge nicht in diesem Umfang erfolgt. Diese Gerechtigkeitslücke werden wir schließen. Wir werden daher ab 1. Juli 2014 für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, die Erziehungsleistung mit einem zusätzlichen Entgeltpunkt in der Alterssicherung berücksichtigen. Die Erziehungsleistung dieser Menschen wird damit in der Rente besser als bisher anerkannt.

Das erklärt den Großteil deiner Fragen aus Sicht des Gro-Ko-Deals. Gerechtigkeit muß meißt auch bezahlt werden. Wenn man den jetztigen Rentnern mehr Gerechtigkeit zukommen läßt, wird das die nächste Generation bezahlen müssen, die ihrerseits mehr bezahlen und länger Arbeiten müssen, als ihre Eltern, dafür aber weniger Rente erhalten. Das ist auch nicht gerecht. Die Politik versucht halt einen Kompromiss zwischen den Generationen. Ob das immer gelingt, darf zurecht bezweifelt werden.

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Wer soll das bezahlen??? Das können Dir wahrscheinlich nur die Politiker beantworten. Sie versuchen etwas gerechter zu machen, was in der Vergangenheit so nicht bedacht wurde.

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Kommentar von Franz577
27.11.2013, 10:11

Die Finanzierung wird vermutlich schon geklärt sein, ansonsten hätte man es wohl nicht beschlossen, oder?

Aber wenn man sich der Ungerechtigkeit einer früheren Regelung schon bewußt ist, dann würde ich es auch richtig finden, dies rückwirkend auszugleichen.

Hab sowieso nie verstanden, warum Mütter von Kindern ab 1992 besser gestellt sind als solche mit älteren Kindern.

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Hallo Franz577!

Huch, ist das so? Dann habe ich was verpasst. Aber nehmen wir mal den Ist-Zustand an!

Wer kann mir das etwas genauer erklären?

Das ist eben eine beschlossene Angelegenheit der jetzigen ReGIERung!

Da geht nicht immer alles logisch und gerecht zu. Diese zusätzlichen 2 Punkte sind ein jetziger Kompromiss der aktuellen Koalition.

Eine Erklärung über frühere Ungerechtigkeiten sollten Dir die Politiker dieser Zeit geben können. Obwohl: "können"? ... Na ja! Lassen wird das!

Und da man ja nun festgestellt hat, daß die bisherige Regelung nicht gerecht war, müßten die Mütter älterer Kinder dann doch auch noch rückwirkend den Differenzbetrag bekommen, der ihnen vorher verweigert war, oder?

Ich hätte nichts dagegen! (Deine Mutter sicher auch nicht!)

Aber da es sicher nicht nur mich und Deine Mutter betrifft, sondern noch und viele andere, ist das dem Staat einfach zu teuer.

Außerdem müssen noch viele andere Kompromisse geschlossen werden.

Geld reGIERT die Welt! :(

Dennoch schöne Grüße

Prudentia

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Kommentar von derajax
27.11.2013, 19:52

Son quatsch. Für Kinder die vor 1992 geboren wurde gibt es "nur" 12 Monate Kindererziehungszeiten, was einem Entgeltpunkt entspricht. Und das ist seit Jahrzehnten so gewesen, also keine Angelegenheit der jetzigen Regierung. Für geburten ab 1992 gibt es 36 Monate, also 3 Entgeltpunkte und 1992 Regierte CDU/FDP mit Kohl als Bundeskanzler wenn ich mich nicht irre.

PS: bekommen bei deiner Argumentation auch alle "schlecht bezahlten" Rückwirkend den Mindestlohn gezahlt?

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Kostet dem Staat wohl so 6-7 Mrd

pro person gibts da glaub 40 Euro Rente im jahr, echt geil, davon kann sich jede Mutter ein Loft in München mieten.

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Kommentar von Franz577
27.11.2013, 10:13

Da bist du aber etwas falsch informiert. Es sind pro Kind etwa 330 Euro mehr Rente im Jahr, also etwa 30 Euro im Monat. Auch noch nicht sehr viel, aber besser als nichts.

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