Frage zur radioaktiven Beta-Plus-Strahlung?

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2 Antworten

Was ich nicht verstehe: Wieso entstehen nach einem BETA-Plus-Zerfall GAMMA-Strahlungsphotonen?

Weil β⁺-Strahlung aus Antimaterie besteht.

Die häufigere β⁻-Strahlung ist nichts anderes als schnelle Elektronen. Dementsprechend besteht β⁺-Strahlung aus schnellen Positronen, und das Positron ist das Antiteilchen des Elektrons. Es kommt nicht weit, denn Elektronen sind quasi allgegenwärtig, und schon nach sehr kurzer Strecke - viel zu kurz, um etwa das zu betrachtende Organ zu verlassen - fällt es und ein Elektron einer Paarvernichtungsreaktion zum Opfer.

Dabei entstehen zwei Gammaquanten, Energie (im Schwerpunktssystem von Positron und Elektron) je 511keV beträgt, die Ruheenergie eines Elektrons oder eben Positrons.

Die Bezeichnung "radioaktive Strahlung" ist übrigens irreführend, denn "radioaktiv" bedeutet "sich unter Emission von Teilchenstrahlung in etwas anderes umwandelnd". Die Atomkerne, die die Betastrahlung emittieren, sind radioaktiv, nicht die emittierte Strahlung selbst.

Danke für die sehr ausführliche und hilfreiche Antwort! 

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Weil sie mit beliebigen Elektronen im Körper annihlieren (sich verbinden und zu 2 gamma Quanten werden)
Beta+(Positron) und beta-(Elektron) ==> 2 gamma Quanten

Es benötigt 2 für die impulserhaltung.

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