Frage zur MPU, welche Chancen habe ich ohne Therapie

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7 Antworten

Eine Therapie ist kein gesetzlich vorgeschriebenes MUSS. Du musst auch nicht komplett alkoholfrei leben, es gibt auch das sog. kontrollierte Trinken. Aber ... es reicht nicht zu sagen, dass man es nie mehr tun wird, man muss schon seine Strategie darlegen, was man getan hat oder tut, damit das auch nicht mehr vorkommen KANN. Das ist der springende Punkt. Und damit hast du dich ja offensichtlich schon sehr beschaeftigt. Deine Chance fuer die MPU sehe ich daher eigentlich positiv.
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Was du noch tun koenntest und was dich auch keinen Cent kostet, - gehe mal in ein MPU-Forum oder zu Verkehrsportal.de ins Forum, dort kannst du dich ueber andere informieren, du kannst mit Experten reden, das hilft vielleicht auch noch zusaetzlich ein wenig mehr.

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Ich denke, es wäre sehr wohl ratsam dieses Programm für Alkoholauffällige zu machen auch wenn es wirklich extrem viel Geld kostet. Wenn du aber dieses Programm durchziehst, sieht der MPU Gtuachter, dass du dich wirklich mit deinem Problem ausseinandergesetzt hast und vor allem professionelle Hilfe in Anspruch genommen hast. Es wird zum einen als Zeichen der Besserung und Leuterung angesehen und zum anderen kann es dir wirklich helfen. Denn wer sagt denn dass du nicht noch einmal alkoholisiert mit dem Auto fährst wenn du wieder ein Schockerlebnis hast. Gerade während diesen Therapien lernt man mit seinen Problemen besser umzugehen.

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danke für die vielen antworten, also ich bin nicht alkoholabhängig und trinke nur ab und an mal auf partys (wenn meine arbeit zeitlich denn überhaupt mal eine zulassen würde =) deswegen sehe ich nicht ein wofür ich eine suchtberatung oder teure kurse machen soll. ich habe meine lektion gelernt, weis das es ein lebensbedrohlicher fehler war und weis wie ich mit einem nächsten "schlag" dieser art umzugehen habe und mir prof. hilfe suche anstatt irgendetwas in alkohol zu ertränken. hoffe es klappt ;)

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Hallo lass dir nicht so viel Geld abnehmen.Gehe doch erstmal zu Suchtberatung,oder suche dir eine Selbsthilfe Gruppe das kostet nichts ! Da sind auch Leute die dir umsonst helfen, ob du überhaupt eine Therapie machen musst ist eine ganz andere Sache.Jede MPU denkt zu erst ans Geld. Oder sehe mal hier www.mpuboard.com das ist auch kostenlos. Therapie sollte man machen wenn man abhängig ist.Oder auf den Weg dort hin !

Viel Glück

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Letztendlich musst du in einem Gespräch den Psychologen davon überzeugen, dass es in Zukunft ausgeschlossen ist nicht mehr unter Alkoholeinfluss Auto zu fahren.
Wenn du glaubwürdig deine damalige Situation darstellen kannst, und deinen persönlichen Weg bis zu Heute beschreiben kannst, und daraus hervorgeht, dass du nun in der Lage bist bei selbiger Lage ohne Alkohol "klar" zu kommen und es auszuschließen ist nicht mehr alkoholisiert Auto zu fahren, stehen die Chancen auf ein positiven Abschluss der MPU gut.
Alle anderen Test, wie Reaktionstest, Augentest, medizinische Untersuchungen stellen bei "jungen Menschen" kein Problem dar.
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Letztendlich liegt es wie bereits erwähnt beim Psychologen, wenn dieser Zweifel hat fällt die Begutachtung negativ aus.

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Sicherlich gute ................ !

Jedoch sollten Sie nachweisen können, dass Sie mindestens 3; besser 6 Mon ohne Alkohol gelebt haben. (EtG-Kontroll-Check)

Zudem sollten Sie sich kritisch mit Ihrem früheren Alkoholkonsum auseinandergesetzt haben; Sie sollten berichten von der Phase Ihres Lebens, in der Sie gelernt haben, Ihre Alkoholverträglichkeit im Körper von normal 0,8 - 1,1 Prom auf die hohe Toleranz von 1,9 zu steigern. Dies geht nicht von heute auf morgen. Seien Sie ehrlich und selbstkritisch.

Zudem sollten Sie wissen, was KT (Kontrolliertes Trinken) und Trennen v Trinken & Fahren bedeutet + wie Sie dies zukünftig umsetzen können. Sicher umsetzen können zukünftig. Setzen Sie sich Trinkobergrenzen. (Nie über 0,6 Prom)

Dann sollte einer positiven Prognose nix im Wege stehen.

Gruss aus dem sonnigen HH

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Es gibt ein paar Standartfragen auf die man sich vorbereiten sollte. Diese kannst du googlen. Allerdings bringt selbst das in 80 % der Fälle nichts, denn das Gespräch verläuft individuell und demnach kann man keine Standartantworten auswendig lernen. Sei einfach wie du bist und vor allem, sei ehrlich! Das sind erstklassige Psychologen. Ich hab die MPU beim ersten mal bestanden, weil ich aus meinen Fehlern gelernt habe und dies ehrlich und sachlisch darstellen konnte. Dennoch bist du zunächst im Nachteil, denn du bist in der Pflicht die Psychologen umzustimmen, denn die denken bzw gehen davon aus, dass du nicht geeignet bist um ein Fahrzeug dauerhaft zu führen. Und da du keine stichhaltigen Beweise für das Gegenteil hast, musst du die verbal überzeugen, und natürlich mit einem Bluttest und einem Reaktionstest. Wichtig: Im Gericht heißt es: im Zweifel FÜR den Angeklagten, bei der MPU heißt es: im Zweifel GEGEN den Angeklagten und FÜR die Allgemeinheit!!!

Viel Glück

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