Frage zur MPU?

5 Antworten

man aber kein problematisches Verhältnis zu Alkoholkonsum hat

Du hast den Sinn der MPU nicht verstanden. Natürlich hast du ein problematisches Verhältnis zu Alkohohl, sonst wärst du nicht betrunken gefahen.

Mit deiner Einstellung kannst du die MPU vergessen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Mit problematischem Verhältnis zu Alkohol meinte ich etwas komplett anderes. Ich meinte sowas wie Alkoholiker zu sein, abhängig zu sein, jeden Tag trinken etc.

1
@AT0MENERGlE

Egal, was du meinst: Du hast ein Problem mit Alkohol. Das solltest du erkennen und dich entsprechend ausdrücken.

2
@AT0MENERGlE

Die Antwort muß aus dir kommen. Du mußt überzeugt davon sein, nie wieder betrunken Auto zu fahren.

Eine vorgekaute Antwort hilft dir nicht weiter.

1
@ronnyarmin

Davon bin ich auch überzeugt, weil ich 1000 mal lieber Geld für Taxis ausgeben werde als eine zweite MPU machen zu müssen. Aber wie mache ich dem Gutachter glaubwürdig klar, dass ich nicht vorhabe nie wieder zu trinken (da ich ja kein problematisches Verhältnis zu Alkohol habe im Sinne von Sucht o.ä.), aber vorhabe, nie wieder betrunken zu fahren?

1
@AT0MENERGlE

Auf jeden Fall solltest du das nicht "Krampfhaft" machen und das immer wieder erwähnen. Versuche auf die Fragen so normal wie möglich zu Antworten. Wenn du ihm sagst das du nie wieder einen Tropfen Alkohol trinkst bist sehr wahrscheinlich raus. Das glaubt nicht nur dir kein Mensch Denke ich.

Ich gebe zu das ich in jungen Jahren auch einmal eine MPU machen musste. Allerdings aus einem völlig anderen Grund. Der Fahrlehrer bei dem ich vorher das Aufbauseminar gemacht habe riet mir dazu, sich nicht künstlich zu verstellen. Und auch bloß nicht in jedem 2,3 Satz zu Beteuern das es nie wieder vor kommt.

Auch damals gab es schon diese Vorbereitungskurse die zu der Zeit schon bekloppt Teuer waren. Also habe ich es darauf ankommen lassen und mich so Verhalten wie es mir vom erfahrenen Fahrlehrer - der interessanter Weise ein ehemaliger Polizist war -geraten wurde. Ich habe mich nicht verstellt, saß da nicht mit einem Dauergrinsen weil es mir zu der Zeit wieder so gut ging und auf die Fragen des Verkehrspsychologen habe ich absolut normal und vor allem auch Ehrlich geantwortet. Zudem habe vor allem offen zugegeben das es ein Fehler gewesen war, dies auch eingesehen habe und auch das ich Verstanden hätte was dieses Verhalten im schlimmsten Fall hätte verursachen können, führte dafür aber auch Gründe auf weshalb ich es gemacht habe. Das dann aber nicht als Entschuldigung oder eine Art Rechtfertigung. Ergebnis: MPU im ersten Anlauf Bestanden Je künstlicher du versuchst ihm oder ihr etwas zu versichern und oder klar zu machen, je schwieriger wird es glaube ich.

1

Bei 1,0 wird keine MPU angeordnet. Da war mehr im Spiel. Keiner wird dir glauben dass du dein Leben lang abstinent leben wirst. Drogen im Spiel? Mach parallel zur MPU eine Entziehung. Das wirkt eher positiv bei deinen Gesprächen. In psychologischer Behandlung bist du hoffentlich, ansonsten kannst du ein positives Ergebnis vergessen. Gut wäre eine Selbsteinschätzung zu schreiben. Dabei musst du mit dir schonungslos abrechnen und aufzeigen wie du dein weiteres Leben meistern willst.

"Bei 1,0 wird keine MPU angeordnet. Da war mehr im Spiel."

Richtig. Aber nichts mit Drogen. Und leider hast Du die Frage nicht beantwortet.

1
@AT0MENERGlE

Dein Problem ist, dass du deine Situation nicht erkennst und gute Ratschläge nicht aufnimmst. SO ist dir nicht zu helfen. Die Lösung muss von DIR SELBST ausgehen. Nachgeplapperte Sprüche helfen dir rein gar nicht.

2
@AT0MENERGlE

Du fliegst sang und klanglos durch. Ich habe dir das schon geschrieben. Ohne Vorbereitung und aktives Mitmachen und ohne Asche aufs Haupt, wird das nichts. Du willst schlauer sein als der Doktor. Wenn du behauptest nie mehr Alkohol zu trinken, ist das deine erste grosse Lüge. Das nimmt dir niemand ab .

2
@martinreschke

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich bei der MPU behaupten wollen werde, dass ich nie wieder Alkohol trinken werde. Sei mir nicht böse, aber Du kannst mir kaum eine Hilfe sein, wenn Du die Frage gar nicht richtig liest.

0
@Flausen

Welche guten Ratschläge? Und in welcher Situation stecke ich, die ich angeblich nicht erkenne?

0
@AT0MENERGlE

Du zeigst auf dass du vom Alkohol nicht lassen kannst. Die Frage ist wie du dich verkaufen wirst. Du bekommst vom Psychologen eine Einschätzung für deinen Doktor bei der MPU. Der wird dich richtig einschätzen. Dann erzähle was du willst, wird klappen oder nicht.

1
@martinreschke

"Du zeigst auf dass du vom Alkohol nicht lassen kannst."

Eine falsche Ferndiagnose.

Ich bin betrunken Auto gefahren, bin deswegen aber nicht automatisch ein Alkoholiker. Und da ich kein Alkoholiker bin, habe ich auch nicht vor, nie wieder zu trinken, warum auch.

Wenn ich dem Psychologen vorjammere, nie wieder Alkohol zu trinken, ist es erstens fraglich, daß er mir das glaubt und zweitens könnte er kontern "wenn Sie kein Problem mit Alkohol haben, warum haben Sie dann vor, nie wieder zu trinken?".

Habe ich mein Dilemma jetzt verständlicher formuliert?

0
@AT0MENERGlE

Dann sage doch dass du wenn du Alkohol trinkst das im Griff hast. Bei Feierlichkeiten oder in der Woche 1-2 Bier. Dass du dir dann eine Mitfahrgelegenheit gesichert hast und auch ohne Auto vorfährst. Du musst offen über das Alkoholproblem sprechen, dass du Lehren gezogen hast, dass das falsch war, dass du finanzielle Einbußen durch den Entzug der FE hattest...

0
 ... ja kein problematisches Trinkverhalten habe

Deine derzeitige Situation zeigt recht deutlich, dass du sehr wohl ein problematisches Trinkverhalten hast.

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige Erfahrung

Mit problematischem Verhältnis zu Alkohol meinte ich etwas komplett anderes. Ich meinte sowas wie Alkoholiker zu sein, abhängig zu sein, jeden Tag trinken etc.

1
@AT0MENERGlE

welches Problem DU meinst, ist nebensächlich. Es geht darum, welches Problem der Prüfer bei dir (zu Recht) sieht.

1
@Flausen

Da hast Du sicher Recht; die Frage beantwortet hast Du aber nicht.

0
@Flausen

Ja aber der Sinn von gf ist auf Fragen zu antworten

1
@AT0MENERGlE

Das tat ich - die Antwort muss von DIR kommen, nicht von uns. Du musst dir selbst klarmachen, dass du ein Problem hast und das entsprechend kommunizieren.

1
@Flausen

Ich habe eben kein Problem, ich habe nur etwas falsches gemacht ohne an die möglichen Konsequenzen zu denken.

Wer wie ich von 1 Promille schon richtig betrunken ist, hat i.d.R. kein Alkoholproblem.

1
@Flausen

Wenn Du das so gut weißt, dann kläre mich bitte auf, welches Problem ich haben soll.

1

 dass man nie wieder Alkohol trinken wird?

Das glaubt dir kein Mensch

Wohl wahr, deswegen auch meine Frage.

0

Ich war genau an der selben Stelle wie du. 1,0 Promille und MPU.

Ich habe die erste MPU verhauen, weil ich ihm gesagt habe das ich keinen alkohol mehr trinke, hat er nicht geglaubt, wurde als alkoholiker eingestuft.

Bei dem 2. Versuch habe ich gesagt das ich den konsum von alkohol stark zurück gefahren habe und nur noch mal bei privaten feiern etwas trinken werde, dann aber auch darauf achte wie viel und das ich nicht selbst fahre FALLS es dazu kommen sollte das ich Alkohol konsumieren werde.

Was möchtest Du wissen?