Frage zur Mietpreisbremse?

5 Antworten

Zunächst solltest du hier erklären, welcher Art dein Mietvertrag ist, wie: Es handelt sich um einen Mietvertrag zwischen Vermieter und einer Mieterpartei, bestehend aus 3 Personen (WG?) oder der Vertrag bezieht sich auf ein Einzelzimmer in einer Wohnung mit drei Einzelmietern, wobei die Nutzung der Sozialräume allen Einzelmietern gestattet ist. 

Im 1. Fall wäre nicht von einem Teilmietpreis auszugehen sondern vom Mietpreis für die gesamte Wohnung. Im 2. Fall gibt es vermutlich keine Vergleichs-MIETE für die Nutzung von Sozialräumen, denn Nutzungsentgelte fallen nicht unter die Mietpreisbremse.

Deine Milchmädchenrechnung ist vermutlich in beiden Fällen zu Scheitern verurteilt.

Die Mietpreisbremse funktioniert überhaupt nur, wenn es einen qualifizierten Mietspiegel gibt. Alles, was du an Vergleichsmieten recherchieren kannst, wird man Dir genau aus diesem Grund "um die Ohren hauen", falls Du auf die seltsame Idee kommst, 85 € pro Monat zurück zu verlangen.

Die einzige Chance, die Du hättest, wäre ein Gutachten, das vom Gericht in Auftrag gegeben wird und bei dem bestätigt wird, was Du vermutest.

Ist so! Die Mietpreisbremse ist wirkungslos überall da, wo es keinen Mietspiegel gibt. Das ist einer der Hauptgründe, warum die Mietpreisbremse praktisch kaum wirkt.

Mietspiegel ist nicht immer bindend, es ist ein Richtwert mit vielen Faktoren.

Z.B. ist es etwas anderes ob man da wohnt und es eine Mieterhöhung gibt oder es sich um Neuvermietung handelt.

Du solltest Dir das mal durchlesen:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/mietspiegel/staedtevergleich_aid_70159.html

Dieser Artikel ist von vor 2010, da gab es die Mietpreisbremse noch nicht, die ja vorsieht, dass zu Vertragsbeginn (2016 in dem fall) der Mietpreis nicht die örtliche Vergleichsmiete um mehr als 10% überschreiten darf, so wie es im Gesetzestext steht. Natürlich gibt es Ausnahmeregelungen.

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@BBoyD

Dieser Artikel ist von vor 2010, da gab es die Mietpreisbremse noch nicht, 

Richtig, aber auch da gibt es Ausnahmen.

Auf der Webseite zur Mietpreisbremse vom Bund/Land steht, dass man ein Recht auf Rückzahlung der zu viel gezahlten Miete hat. 

Da bist Du dann in der Beweispflicht.

Hast Du alle Merkmale für die Berechnung ortsüblicher Miete berücksichtigt.

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@johnnymcmuff

Wie ich jetzt auch weitergelesen habe kann man zu viel bezahlte Miete auch nur zurückverlangen ab dem Zeitpunkt, an dem man die Miete begründet gerügt hat, sprich den Vermieter darauf hinweist. Die Miete die dann zu viel gezahlt wird kann zurückverlangt werden.

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Miete wie weit über Mietspiegel erlaubt?

Folgendes ... Wohne seit ca 15 Jahren in einer 60qm 2 Zimmer Wohnung zur Miete. Der Vermieter hat ca alle 5 Jahre die Miete erhöht so ca 20-30€. Jetzt hat er im Januar diesen Jahres ein Anwalt beauftragt, laut dem örtlichen Mietspiegel die richtige Miete auszurechnen. Der Anwalt ist so auf eine Erhöhung auf 19€ pro Monat laut Mietspiegel gekommen. Dies hat UNS dann der Anwalt mitgeteilt, da er im Sinne des Vermieters handelt. Leider hat der Anwalt ein falsches Baujahr für die Berechnung verwendet. Ich habe den Anwalt schirftlich darauf hingewiesen. Nehme ich das richtige Baujahr für das Gebäude anhand des Mietspiegels, würde ich sogar sagen ich hab die letzten Jahre sogar schon zu viel bezahlt. Jetzt hat sich der Vermieter selber nun wieder zu Wort gemeldet. Er möchte nun eine Mieterhöhung um 35€, da die letzte Mieterhöhung 2013 war.

Fassen wir zusammen, selbst ohne die geplante Mieterhöhung zum 01.06.2018 von 35€ im Monat, habe ich, wenn ich den Mietspiegel heranziehe, JETZT schon mehr bezahlt. Kommt nun diese 35€ Mieterhöhung Zustande, zahle ich definitiv mehr als wie im Mietspiegel üblich. Er begründet es mit einer top eingerichteten Küche (9 Jahre alt) und einer für sein bemessen, ruhige Lage. Ausserdem wurde das Haus von Außen letztes Jahr sarniert, neu gedämmt und verputzt. Achtung! Ihm gehört nur diese eine Wohung in dem Haus. Ich habe keine Ahnung was die anderen an Miete bezahlen, bzw teilweise sind es auch Eigentümer.

Wer kann mir da weiter helfen? Ich hab mal was gelesen er darf nicht mehr als 20% über Mietspiegel verlangen? Ich will einfach nicht zuviel bezahlen.

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WG und Mietpreisbremse?

Guten Morgen Schwarmintelligenz,

hab heute gleich in der Früh zwei Fragen zum Thema Mietrecht, splitte sie aber auf, weil die Themen unterschiedlich sind - wenn aber ein Crack hier ist, mag er bitte auch die andere Frage anschauen, dankeschön :-)

Zur Frage 1:

Ich hab jetzt in einigen Berichten gelesen, dass die Mietpreisbremse dadurch ausgehebelt wird, dass die Wohnung einfach zur WG erklärt wird. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird zur Berechnung der Mietpreisbremse nicht die tatsächlich vermietete Fläche, sondern die ganze Wohnung herangezogen.

Fiktives Beispiel:

Eine Wohnung mit Küche, Bad, Wohnzimmer und 3 Schlafzimmer (jeder Raum hat praktischerweise 10m²^^) wird als WG für 3 Leute vermietet. Der Mietpreis liegt ebenfalls bei rechenfreundlichen 10€/m²

Aus meinem Verständnis zur Sozialadäquanz würde ich sagen, dass der Mieter sein Zimmer - 10 qm und jeweils ein Drittel von Küche, Bad und Wohnzimmer "anmietet", also 20qm, womit die Maximalmiete bei 200€ liegen wüde.

Irgendwie nachvollziehen könnte ich noch, wenn vom Gesetzesgeber keine Aufsplittung der Gemeinschaftsräume erfolgt, also der Mieter für seinen Raum und alle Gemeinschaftsräume voll zur Zahlung verpflichtet werden kann, also 4 Räume, entspricht 40qm sind max 400€.

Aber wenn ich das richtig verstanden habe wird für die Mietpreisgrenze JEDER Raum voll gerechnet, also auch die Räume, die ja definitiv nicht vom Mieter bewohnt werden, da dort ja zwei andere WG Mitbewohner wohnen. In dem Fall wären das dann 6 Räume, 60qm 600€ im Monat. Und das von jedem?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Gesetzgeber so eine Lücke nicht erkannt hat bzw. noch nicht geschlossen hat... daher geh ich mal davon aus, dass ich es falsch verstanden habe und die 2. Alternative die richtige ist - was ich immer noch bedenklich finde.

Kann einer von euch meine Vermutung bestätigen? Oder kennt jemand schon Urteile zu der Thematik? Ich hab leider wie gesagt nur Artikel gefunden, dass immer mehr Vermieter WGs vermieten anstatt die komplette Wohneinheit an eine Partei, um die Mietpreisbremse zu umgehen, aber ich finde nirgends einen rechtlichen Ansatz für die Thematik.

Herzlichen Dank und ich wünsche einen guten Tag!

LG
Dommie

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