Frage zur Löslichkeit?

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3 Antworten

Um das zu verstehen, musst du den Begriff der Aktivität kennen.

Wenn du sehr viel eines anderen Salzes löst, ist die Ionenkonzentration so hoch, dass die Lösung nicht mehr ideal ist. Folglich ist der Aktivitätskoeffizient kleiner als 1, da Wechselwirkungen zwischen den Teilchen nicht mehr vernachlässigt werden können.

Wenn du dir das Löslichkeitsprodukt anschaust, wird es so aussehen:

L= a(Pb2+) x a^2(Cl-) = f (Pb2+) × c (Pb2+) × [f (Cl-) × c (Cl-)]^2

Du weißt, dass das LP konstant ist. Wenn jetzt also die Aktivitätskoeffizienten kleiner werden, muss die gelöste Konzentration größer werden. Sonst wäre das Löslichkeitsprodukt nicht mehr konstant.

Ich hoffe, dass mein Handy die Formatierung nicht zu sehr zerschossen hat...

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Kommentar von Iamiam
30.03.2016, 23:07

Das über die Aktivitätskoeffizienten mathematisch stimmig zu formulieren, ist mir zwar neu, aber sehr plausibel!

Hab also wieder was dazugelernt (auch wenns mir als Rentner nichts mehr nützt)!

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Die Lösung von Bleichlorid ist bei einer bestimmten Temperatur gesättigt. Löst man zusätzlich Kaliumnitrat, so kühlt sich die Lösung ab, denn der Lösungsvorgang dieses Salzes erfolgt endotherm.

Meiner Meinung nach müsste im Gegenteil der Bodenkörper zunehmen, da die Löslichkeit von Bleichlorid bei niedrigerer Temperatur geringer ist.

Ich bin auf gegenteilige Meinungen gespannt.

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Tröste Dich, ich hab mal -wenn auch vor langer Zeit - ein Chemie-Studium abgeschlossen und kenne diesen Effekt auch nicht.

Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist, dass sich in einer so konzentrierten KNO3-Lösung die Polarität so stark erhöht, dass sich PbCl2 wieder löst (pure Spekulation!).

Würde mich aber interessieren, ob jemand das hier erklärt!

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