Frage zur Kostenrechnung Notar

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5 Antworten

Ganz einfach.Der Notar versucht,mehr Geld heraus zu holen.Normalerweise erhält er 1,5 bzw.3,5 Prozent vom Kaufpreis(so waren mal die Summen).Da die Maklercourtage aber nicht zum Kaufpreis gehört und auch in den seltenszen Fällen über den Notar läuft,darf der die eigentlich nicht zur Berechnung seines Geldes heranziehen.Hinsetzen,alles durchrechnen,notfalls Notar Dampf machen.Ansonsten an die Landesjustizbehörde wenden.Notare werden von den Ländern bestellt/eingesetzt.

Hallo, da ich selbst viel mit Notaren und deren Grundstücksgeschäften zu tun habe, hat das den Hintergrund, dass je nach dem wie hoch der Kaufpreis ist und in welchem Bundesland du bist, die Notargebühr auf den Gesamtbetrag berechnet wird. Da gibt es immer so Schwellenwerte wie z. B. 100.000 Euro, dann gehts weiter mit 120.000 - 150.000 Euro. Wenn beispielsweise der Gesamtkaufpreis 149 T Euro ist, darf der Notar nur die Gebühr bis 150 T Euro berechnen. Wenn er aber die Maklergeb. mit dazurechnet, dann übersteigt es den Schwellenwert und er setzt die grössere Gebühr an. Meiner Meinung darf die Maklercourtage nicht mit auf die Rechnung. Da ich im badischen Gebiet bin, arbeite ich ausschliesslich mit staatl. Notaren und nicht mit privaten. Kann sein, dass Dein Notar versucht mehr Kohle zu machen. Frag doch einfach mal die Gebührentabelle beim Notar ab. Wenn der Kaufpreis zzgl. Maklergeb. unter einem Schwellenwert liegt, dan hast nichts an Geld verloren. Hoffe konnte dir etwas helfen... gruss

Werterhöhend ist die Maklerklausel nur als Vertrag zugunsten Dritter, also wenn der Provisionsanspruch durch den Kaufvetrag begründet wird. Als reine Bekräftigung oder Information ist er nicht werterhöhend. Einsprüche gegenüber Notarrechnung und Finanzamt (Grunderwerbsteuer) waren in meinem beruflichen Umfeld erfolgreich.

Ich glaube, weil der Notar von den gesamten Kosten ausgehen muß. Weil sich danach sein Honorar richtet.... Glaube ich zumindest.....

Enthält ein natarieller Kaufvertrag eine sogenannte "Maklerklausel" in der festgehalten wird, dass der Makler eine Provision erhält und dass er aus der Natarurkunde einen eignen Rechtsanspruch auf Zahlung der Provision erhält, erhöht diese Klausel den Geschäftswert des Vertrages um die Höhe der Provision. Der Notar rechet dann seine Gebühren aus Kaufpreis zuzüglich Provision. Ein Notar verweist im Regelfall bereits in der Notarurkunde in der Maklerklausel darauf hin, dass diese den Geschäftswert erhöht.

ImmerEineFrage 07.03.2010, 10:27

Yes. That's it. Habe mich auch "noch" schlauer gemacht. Du hast recht. Leider haben wir diesen Eintrag für "normal" gehalten. Wer kauft schon dauernd Immobilien und sitzt ständig beim Notar herum. Wir hätten den Makler aus dem Vertrag streichen lassen sollen. Aber "ab dafür", beim nächsten Objekt (?) wird alles besser.

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