Frage zur KFZ-Versicherung, wie ist das mit der Einstufung?

7 Antworten

Also, die Umschreibung kostet Geld, ein weiterer Halter ist nicht immer prickelnd und Hamburg ist nicht günstiger. Überlege somit noch einmal. Grundsätzlich können die gefahrenen Jahre (Nachweis Fahrerlaubnis) incl. etwaiger Rückstufungen nach Schäden von den Eltern übernommen werden, wenn denn diese auf ihren Vertrag und ihre SF-Klassen verzichten. Anspruch auf Sondereinstufungen und % bestehen nicht und werden auch meist der neuen Versicherung nicht gemeldet. Ich halte von dem Plan wenig und rege an, bis zum nächsten Fahrzeug zu warten.

Musst du mit der Versicherung klären, in der Regel fängst du bei 0 an, wenn du bei derselben Versicherung bleibst vielleicht SF 6. Würde aber noch 1 Jahr warten damit, denn in jeder Versicherung gibt es die Klausel "sind alle Fahrer älter als 25" das übt sich auch auf den Preis aus.

47
Würde aber noch 1 Jahr warten damit, denn in jeder Versicherung gibt es die Klausel "sind alle Fahrer älter als 25" das übt sich auch auf den Preis aus.    

Guter Tipp von Bonye!

Gruß siola

0
37

Stimmt nicht, meistens sind es mindestens 23 Jahre.

1
38

in der Regel fängst du bei 0 an

In der Regel fängst Du nach 3 Führerscheinjahren nicht bei 0 an. Die SF 6 kann er nur behalten, wenn er sie vom Vater übernimmt und der seinen aufgibt. Die Klausel mit 25 (oder 23 oder...) macht jetzt weniger Prämie aus als die Klausel 3 Jahre Führerschein ;-)

0

Hallo Basti,

gibt ja schon ein paar Antworten...wenngleich auch einige etwas irreführend sind.

Erstens fängt man bei den meisten Versicherern mit einer SF 1/2 an, wenn man den Führerschein länger als drei Jahre hat. Dies entspricht überwiegend 140% und bei einigen wenigen Versicherern entspricht es 115%.

Wenn du die Möglichkeit hast die Prozente zu übernehmen dann wird geschaut, wieviel du selbst erfahren konntest. Hierbei gilt grundsätzlich folgendes: Du musst in einem Jahr mindestens sechs Monate versichert gewesen sein, um im Folgejahr eine höhere SF-Klasse zu erhalten.

Wenn du also im Dezember 2006 (so klingt es aus deiner Ausführung) den Führerschein bekommen konntest dann hattest du 2007 eine SF 1/2 und bist bis 2013 in SF 6 gestiegen. Schäden scheinen keine gewesen zu sein, die hätten aber mit berücksichtigt werden müssen. So macht es den Anschein, dass du die komplette SF6 übernehmen können müsstest.

Dies erolgt bei fast allen Versicherern im ersten Verwandschaftsgrad tadellos, bei einigen Versicherern geht es sogar Generationenübergreifend. Hier brauchst du den bereits von siola erwähnten Antrag auf SF-Anrechnung (§28 Tarifbestimmungen).

Eine Sondereinstufung beim Versicherer außer der Führerscheinregelung (SF 1/2) halte ich für unwahrscheinlich. Dies erfolgt oft und gerne bei zweitwagenregelungen oder bei Scheidungen, wo sich zwei Leute ein Auto geteilt haben. Sonst ist es aber tendenziell eher unwahrscheinlich.

Grundsätzlich hat Bonye Recht damit, dass die meisten Versicherer 25 Jahre als geeignete Altersgrenze für Rabatte setzen, da dies aber ein Kriterium für die zugelassenen Fahrer ist und das Alter des Versicherungsnehmers keine Rolle spielt ist dieser Tip etwas irreführend. Einige Versicherer ziehen die Grenze schon bei 23 Jahren und von daher werden die in einem Vergleich tendenziell besser abschneiden.

Da der Landkreis Hameln gpnstiger ist als Stadt Hamburg sollte das nicht der Grund für eine Ummeldung sein. Grundsätzlich sollte man aber irgendwann anfangen sich den SF-Rabatt zu ziehen, da man ja auch irgendwann auf eigenen Beinen stehen will ;-)

Ich hoffe alle Fragen verständlich beantwortet zu haben.

Gruß Volker Aizpún

37

Die Einstufungen stimmen nicht mehr. Seit 2013 sind z.B. SF einhalb zwischen 60 und 90%. Außer bei Janitos, die machen noch nach altem System weiter.

1
47
Erstens fängt man bei den meisten Versicherern mit einer SF 1/2 an, wenn man den Führerschein länger als drei Jahre hat. Dies entspricht überwiegend 140% und bei einigen wenigen Versicherern entspricht es 115%.  

Hallo Volker,

da bist du leider nicht mehr "up to date" - diese alten Tabellenwerte sind für Neuverträge bei den meisten Versicherern nicht mehr verwendbar!

In den neuen, von den meisten Kfz-Versicherern geänderten Tabellen zum Schadenfreiheits-Rabattsystem sind in der SF 1/2 die Beitragssätze für die Kfz-Haftpflichtversicherung zwischen ca. 60% bis ca. 75% und in der Vollkasoversicherung in der SF 1/2 zwischen ca. 50% bis ca. 70% ! ! !

0
9
@siola55

Auch da hast du Recht, jedoch ist der Beitrag dadurch ziemlich sicher kein Stück günstiger. Außerdem wäre das aus meiner Sicht fast ein Grund den alten Vertrag erstmal weiterlaufen zu lassen.

Aber 50% klingt natürlich super, wenn es aber keine SF-Klasse gibt von 100% dann wird es denke ich niemanden geben, der glaubt das die Tarifprämien auf dem Niveau des Vorjahres geblieben sind ;)

0
47
Du musst in einem Jahr mindestens sechs Monate versichert gewesen sein, um im Folgejahr eine höhere SF-Klasse zu erhalten.  

Hallo lieber Volker,

auch diese Aussage stimmt so nicht ganz! Die sechs Monate schadenfrei versichert zu sein, um weitergestuft zu werden, gilt nur für die Schadenklasse 0 u. SF 1/2 wenn der Vertragsbeginn zwischen dem 2.1. und dem 1.7. lag:

Hat der Versicherungsschutz während des gesamten Kalenderjahres ununterbrochen bestanden, stufen wir Ihren Vertrag aus der SF-Klasse 1/2, 0, S oder M bei schadenfreiem Verlauf in die SF-Klasse 1 ein.

Hat Ihr Vertrag in der Zeit vom 2. Januar bis 1. Juli eines Kalenderjahres mit einer Einstufung in SF-Klasse 1/2 oder 0 begonnen und bestand bis zum 31. Dezember mindestens sechs Monate Versicherungsschutz, wird er bei schadenfreiem Verlauf zum 1. Januar des folgenden Kalenderjahres wie folgt eingestuft: - von SF-Klasse 1/2 nach SF-Klasse 1, - von SF-Klasse 0 nach SF-Klasse 1/2.

Gruß siola

0
9
@siola55

Du hast Recht siola, allerdings gilt diese Regelung für alle anderen SF-Klassen.

Da war ich etwas oberflächlich ;)

0

Schadenfreiheitsklasse - Übernahme von Eltern?

Hallo, kann ich die Schadenfreiheitsklasse meiner Eltern übernehmen?

-Fahre schon das zweite Auto, welches auf meine Eltern angemeldet ist. -Insgesamt waren beide Autos 9 Jahre angemeldet. -Diese Autos wurden ausschließlich durch mich gefahren. -Ich habe diese finanziert. nachweislich von meinem Konto -Habe Führerschein seit 10 Jahren

Oder fange ich bei über 100 Prozent an, so als wäre ich noch nie Auto gefahren? Ich weiß nicht, ob das auch eine Rolle spielt: Aber seit einem Jahr ist ein Quad auf mich angemeldet.

...zur Frage

Welche Schadenfreiheitsklasse habe ich zum 01.01.2019?

Welche Schadenfreiheitsklasse habe ich zum 01.01.2019?

Mein Auto ist über meinen Vater als Zweitwagen versichert.

Er ist Versicherungsnehmer und ich bin als Fahrzeughalter im Kfz-Schein eingetragen.

Mein Vater fährt mein Auto nicht, ich fahre es von Anfang an ganz alleine.

Seit dem 01.06.2015 habe ich den Führerschein, aber erst im März 2017 habe ich mein Auto bekommen.

Bis dahin hatte ich noch kein Auto und bin auch sonst nicht mehr gefahren.

In der Beitragsrechnung von 2017 steht, dass ich die Schadenfreiheitsklasse 5 habe.

Ich möchte gerne die Versicherung zum 01.01.2019 wechseln und zum ersten Mal mein Auto über mich selbst versichern (ich bin dann Versicherungsnehmer und Halter).

Kann mir jemand sagen, welche Schadenfreiheitsklasse ich habe, wenn ich dies so mache?

Von einer Rabattübertragung habe ich auch mal was gehört. Ist es so, dass mein Vater den Rabatt vom Zweitwagen (mein Fahrzeug) auf mich übertragen kann? Mein Auto wird er sowieso niemals fahren und bräuchte deshalb keinen Rabatt.

Was würdet ihr mir raten?

Vielen Dank.

...zur Frage

Hallo ich bin 18 Jahre alt und will mein Auto anmelden. Wenn ich mein Auto auf meinen Vater anmelden würde und dann unfallfrei fahre, sinken die Prozente?

Sinken die Prozente auch wenn ich das Auto auf meinen Vater anmelden würde?

...zur Frage

Zwei Autos (jeweils wenig an Prozenten), eins verkaufen: Steigt dann der Prozentsatz der Versicherung beim anderen?

Hallo. Vorweg: Ich kenne mich in diesem Gebiet überhaupt nicht aus. Aber eins finde ich komisch. Wir haben zwei Autos und mein Vater meinte, die seien mit wenigen Prozenten versichert (weil lange unfallfrei dies das). Da ich finde, dass wir meist aber nur ein Auto brauchen, habe ich vorgeschlagen, warum verkaufen wir nicht eins. Da meinte er, dass wenn man ein Auto verkauft, steigen diese Prozente beim anderen Auto, was man noch besitzt und fährt. Ich kann mir das aber nicht vorstellen, warum das so sein sollte. Stimmt das wirklich? Ich hätte jetzt gedacht, Prozente sind bei jedem Auto individuell. Es ist übrigens Vollkasko. Hoffe, das ist verständlich erklärt.

...zur Frage

Vollkasko wie lange?

Mein Auto ist jetzt 2 Jahre alt. Lohnt sich da noch die Vollkasko?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?