Frage zur Hochstufung der Kfz-Vollkasko-Versicherung

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12 Antworten

Das ist völlig in Ordnung: Du hast zwei Schäden gemeldet, die noch offen sind. Wenn diese ohne Zahlung geschlossen werden, wird auch die Stufung - rückwirkend - zurückgenommen, und zu viel gezahlte Beiträge werden Dir erstattet / gutgeschrieben. Das wird in Deinem Fall nicht passieren, da Du ja Gutachten hast machen lassen. Gutachten kosten auch Geld, Deine Versicherung musste dafür zahlen. Du kannst aber innerhalb von 6 Monaten nach dem Schaden diesen "zurückkaufen" - also dem Versicherer dessen Auslagen erstatten. Auch dann wirst Du wieder so gestellt, als sei nichts passiert.

Du kannst aber innerhalb von 6 Monaten nach dem Schaden diesen "zurückkaufen" - also dem Versicherer dessen Auslagen erstatten.

Das ist so pauschal nicht richtig, da bei weitem nicht alle Versicherer die Möglichkeit eines Schadenrückkaufs in Vollkasko bieten.

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Es ist völlig in Ordnung und tägliche Praxis und die Versicherung wartet nur auf die Reparaturrechnungen und gut ist. Warum sonst sollten die Schäden denn auch gemeldet worden sein. Viel Glück.

Du solltest deine Versicherung anrufen und ihr mitteilen, dass auf sie keine weiteren Kosten zukommen. Vermutlich warten sie noch darauf, ob du nicht doch noch Rechnungen einreichst. Als musst du nun tätig werden und die Versicherung informieren.

Ist der Gutachter jeweils von der Versicherung bestellt worden? Dann würden diese Kosten auch nicht zur Hochstufung führen.

Also, ich hab heute mittag noch angerufen und die Sache erst mal telefonisch erläutert und danach das Ganze dann noch schriftlich per E-Mail und per Fax geschickt. Der Berater am Telefon meinte, dass meine SFK innerhalb von ca 10 - 14 Tagen wieder auf dem "alten Stand" sei. Er hat mir noch erklärt, das die Versicherung das machen muss, da sie bei einem gemeldeten Schaden davon ausgehen müssen, dass Kosten zu erstatten sind und hierfür Rückstellungen gebildet werden müssen. Das wird, sofern keine Kostenübernahme der Versicherung stattfindet, dann wieder rückgängig gemacht.

Jetzt bin ich aber beruhigt. Nochmals vielen Dank für eure Hilfe und die Antworten.

Hallo an alle!

Wow mit so vielen Antworten und dann auch noch so schnell hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet - VIELEN DANK!

Auf jeden Fall rufe ich in meiner Mittagspause bei der Versicherung mal an und versuche das zu klären. Einen schriftlichen Widerruf kann ich dann, falls erforderlich, immer noch aufsetzen. Ach ja, und ich bin nicht bei der HUK, sondern bei der Bavaria Direkt (aber aus das wird sich ändern - unter Service verstehe ich was anderes und unser neues Auto steht praktisch schon vor der Tür).

Das Einzige was mich jetzt noch etwas verunsichert sind eure unterschiedlichen Aussagen was den Gutachter betrifft. Den Gutachter hat die Versicherung beauftragt (nicht auf meine Anweisung oder auf meinen Wunsch). Ich hatte Ihnen zuvor einen Kostenvoranschlag meiner Werkstatt vorgelegt. Mit diesem waren sie wohl nicht einverstanden und haben auf Grund dessen den Gutachten bestellt. Kann mir das dann dennoch "zur Last gelegt" werden?

Versicherungen sind echt so ein Thema, wenn man sie dann mal wirklich braucht... :-/

Nur mal so für Interessierte oder Betroffene zur Info:

Also, die Rückstufung hat nun endlich geklappt - hat allerdings tatsächlich 4 Monate Bearbeitungszeit seitens der Versicherung in Anspruch genommen. Ob das gerechtfertigt ist oder nicht, lass ich mal dahin gestellt. Ich bin nun einfach froh, dass ich wieder meinen Ursprungs-SFK und mein Geld zurück habe.

Es ist also möglich, gemeldete Kasko-Schäden zurückzunehmen, sofern noch keine Kosten aufgelaufen sind. Die Kosten die der Gutachter möglicherweise für seinen Einsatz in Rechnung gestellt hat, ist in meinem Fall zu Lasten der Versicherung gegangen. Den von mir geforderten Kostenvoranschlag haben Sie erhalten. Den Gutachter haben sie dann selber beauftragt und gewünscht.

Manchmal braucht es viel Geduld und Spucke und etwas Durchsetzungsvermögen, um an sein Recht zu kommen.

Da würde ich mal vorsichtig, höflich aber bestimmt, nach dem Grund der Neueinstufung anfragen.

Wenn die Versicherung für den Schaden nicht aufkommen musste, dann darf sie auch nicht den Schadensfreiheitsrabatt ändern.. Da würde ich sofort widersprechen. Wahrscheinlich hat die Versicherung den Gutachter bezahlt, dann könnte das zu der von dir genannten Änderung führen. Aucht wenn du Schäden gemeldest hast und die Reparaturkosten von der Versicherung übernommen wurden, hast du immer noch die Möglichkeit, diese Kosten innerhalb von 6 Monaten an die Versicherung zurückzuzahlen, dann bleibst du von der Einstufung verschont. Da wird nur für den Zeitraum, bis zur völligen Zahlung der von der Versicherung vorgelegter Kosten ein etwas höherer Beitrag verlangt. Nach Zahlung wird die Rabattstufe wieder in den alten Zustand zurückversetzt. So handhabte das meine Versicherung, als ich Schäden wegen Vandalismus meldete. Sprich mal mit der Versicherung, ob du die Kosten für den Gutachter an sie erstattest und dein alter Rabatt bleibt. Bis man wieder von der Höhereinstufung in die ehemalige Rabattstaffel kommt, vergehen meist Jahre. Das heisst, man muss höhere Beiträge zahlen, die in der Summe höher sind,als der Gutachter gekostet hat.

Da ein Gutachter vor Ort war, sind auf jeden Fall Kosten entstanden. Aber so Hohe sind wohl ein Missverständnis, entstanden durch ein Kommunikationsproblem. Du solltest mal deine Versicherung anrufen und ihnen das Problem erklären. Wenn du da keinen Ausweg findest, solltest du einen Versicherungswechsel in Betracht ziehen. Nach einem Schadensfall hast du das Recht auf Sonderkündigung. Wie das abläuft kannst du da zB nachlesen: www.kfzversicherungen.net

Nun ja, Du hattest die Schäden bei Deiner Versicherung gemeldet, und sie ist für Dich tätig geworden, in dem sie einen Gutachter geschickt hat, wodurch Kosten entstanden sind.

Vandalismusschäden sind bedingungsgemäß durch die Vollkaskoversicherung abgedeckt. Die Frage ist aber immer, ob es sich lohnt einen Vandalismusschaden der Versicherung zu melden. Denn erstens ist die Selbstbeteiligung meist hoch, und zweitens wird man hochgestuft. Bei kleineren Schäden ist es also nicht sinnvoll.

Du solltest mit Deiner Versicherung sprechen. Wenn Du auf die Regulierung der Schäden verzichtetest, wird die Hochstufung zurück genommen. Evtl. müßtest Du dann aber noch die Gutachterkosten bezahlen.

Eine Alternativlösung wäre, die Vollkasko in eine Teilkaskoversicherung zu ändern. Macht natürlich nur dann Sinn, wenn Dein Auto schon etwas älter ist, sodass sich eine Vollkasko eh kaum noch lohnt. Dann bleiben die hohen Prozente aber trotzdem bestehen. Solltest Du Dir dann später wieder ein Neufahrzeug kaufen, und es Vollkaskoversichern wollen, wirst Du wieder so hoch eingestuft.

Also rede mit Deiner Versicherung. Es wird da sicher eine Lösung geben.

Hallo? Seit wann bitte kann ein gemeldeter Kaskoschaden zurückgenommen werden? Da muß ich aber doch lachen, über so viel Fachwissen.

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@schleudermaxe

Lachen ist Gesund. Deshalb tu Dir keinen Zwang an. Aber erkundige Dich erstmal, bevor Du dies anzweifelst.

So lange noch keine Kosten entstanden sind bzw. die Versicherung noch nicht gezahlt hat, geht das sehr wohl.

Sind bereits Kosten entstanden, kann man diese aus eigener Tasche, innerhalb von 6 Monaten an die Versicherung zurück zahlen. Dann wird die Hochstufung rückwirkend aufgehoben.

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@schleudermaxe

Selbstverständlich gibt es mittlerweile Versicherer und Tarife, die auch die Möglichkeit eines Schadenrückkaufs in VK vorsehen...

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Die Versicherung muss nach deiner Meldung arbeiten. Ein Gutachter wird bestellt. Damit nimmst du Leistungen der Versicherung in Anspruch. Schon das kann eine Hochstufung ermöglichen. Das Kleingedruckte gibt vielleicht Auskunft. Ansonsten: Versicherung wechseln!

sowas machen die gerne.. sofort, nachdem man/n 1 schaden gemeldet hat.. wars etwa die HUK?

jetzt darf ich dir nur viel staminia und geduld wünschen, das in endlosen telefonaten, gesprächen und briefen wieder geradezuziehen... da sträuben die sich nämlich allzu gerne!

Wenn die Versicherung sich weigert, kann man sofort wechseln.

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Das machen Versicherungen nicht "allzu gerne" sondern sie sind dazu verpflichtet, sobald man einen Schaden meldet. Das hat nichts mit der HUK zu tun, sondern jede KFZ-Versicherung handelt so. Muß die Versicherung nichts zahlen, wird wieder zurück gestuft, und zwar rückwirkend. Zuviel gezahlte Beiträge werden erstattet.

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