Frage zur Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht (Spezialsituation)

4 Antworten

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Ihr solltet beide auf jeden Fall eine Private Haftpflichtversicherung haben. Das Vermieterrisiko für eine Wohnung ist bei vielen Gesellschaften kostenlos eingeschlossen. Kann aber auf jeden Fall gegen einen Mehrbeitrag eingeschlossen werden. Das ist günstiger, als eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.

Das war ein guter Tipp, vielen Dank. Ich habe jetzt die Janitos Balance - http://www.janitos.de/de/zg/versicherung/haftpflichtversicherung/Privathaftpflicht-Versicherung_PHV.jsp - abgeschlossen. Die bezieht die Immobilie mit ein und enthält auch eine Forderungsausfalldeckung. Dass die erst ab 1.000 Euro eintritt, ist nicht so wichtig - ich will mich v.a. vor Schäden im fünfstelligen oder noch höheren Bereich schützen.

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@BartS1975

Ohne ins Detail zu gehen, einen Vergleich sollte auch Angaben des Deckungsumfangs beinhalten: ich habe mich soeben für die Hafpflichtkasse Darmstadt für einen 60Aktiv komfort Tarif entschieden, der 100% der empfohlenen Vorgaben abdeckt - der Janitos-Tarif Balance 55Plus Single dagegen nu 73%. Man sieht eben, ohne sich richtig auszukennen können Ersparnisse auch richtig teuer sein.

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@Bewerbung

Auf jeden... die Tarife sind aber beide nicht schlecht, die empfohlenen Vorgaben, welche auch immer das sind, können natürlich auch von den benötigten abweichen ;-)

Perfekt wirds erst, wenn man einen Profi mit der Suche und eigenen Vorgaben beauftragt.

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Der Eigentümer ist immer in der Pflicht. Ausnahme: Er hat nachweislich die Verantwortung jemand anderen übertragen. Das kann auch über eine Hausordnung sein oder einen Kehrplan. Das muß im Mietvertrag anerkannt und unterschrieben werden. Kommt der Vermieter seinen Pflichten nicht nach ( egal aus welchem Grund) hat er sich um Ersatz zu kümmern ( Krankheit, Urlaub ). Trotzdem sollte der Vermieter eine Versicherung abschließen, da er auch Kontrollpflichten hat.

Der Grundbesitzer ist trotzdem in der Pflicht. Ein Geschädigter kann sich in dem Fall aussuchen, an wen er sich wendet. Dies wird im Zweifelsfall immer der Grundbesitzer sein. Bei dem weiß man, dass "etwas zu holen" ist.

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@DerHans

Das kann schon sein, und der Besitzer sollte dann noch eine Rechtsschutzversicherung haben, um sein Geld wieder einzuklagen.

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@Lexa1

Da die Ansprüche des Geschädigten schon von der Haftpflichtversicherung des Eigentümers befriedigt wurden, kann höchstens diese Regress beim Mieter nehmen, wenn er seine vertraglich geregelte und übertragene Räumpflicht vernachlässigt hat. Der Eigentümer braucht hierfür keine Rechtsschutzversicherung.

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Der Eigentümer ist in der Pflicht, also braucht der Eigentümer eine Haftplichtversicherung.

Ein Geschädigter kann jeden zum Schadenersatz heranziehen. Daher braucht auch jeder eine Haftpflichtversicherung. Diese ersetzt nicht nur berechtigte Schadenersatzansprüche, sondern weist auch - auch vor Gericht - unberechtigte Schadenersatzansprüche ab. Richtig ist, dass normalerweise Ansprüche gegen den Eigentümer geltend gemacht werden. Diese würde dann dessen Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung befriedigen oder - wenn der Eigentümer die Räumpflicht delegiert hat - ablehnen.

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