Frage zur Finanzamt-Mahnung bzgl. Steuerschuld

3 Antworten

Du hast vom Finanzamt einen Bescheid erhalten, wonach Du Einkommenssteuervorauszahlungen leisten musst. Das bedeutet, dass Du diese 158€ im Vierteljahr zahlen musst. Wenn Du dann am Jahresende deine Einkommenssteuererklärung machst, kannst du verschiedene Dinge absetzen und bekämst dann eine Erstattung.

Wenn du diese Einkommensteuervorauszahlung im Vierteljahr nicht mehr bezahlen willst, dann musst du einen Antrag auf Herabsetzung der Einkommenssteuervorauszahlungen stellen. Diese natürlich mit einer guten Begründung.

Du schreibst ab, das du weiterhin selbstständg bist, also wirst du auch weiterhin etwas verdienen. Also wirst du auch weiterhin Einkommensteurvorauszahlungen leisten müssen. Sehe keinen Grund warum nicht.

Das wäre denkbar, aber warum wird denn nicht beim FA direkt angefragt. Das zumal es ja um Geld schon fälliges Geld geht. Am 11..04. setzt da das automatische Mahnverfahren ein ! ! !

Einkommensteuer 2010 angefordert, 2011 vom Finanzamt abgelehnt?

Hallo Zusammen, möchte hier eine Frage bezüglich Einkommensteuer stellen. Ich hoffe ihr könnt mir behilflich sein.

Ich habe im September dieses Jahres Post vom Finanzamt bekommen, das ich die Einkommensteuererklärung für die Jahre 2010 bis 2016 bis 15 Oktober nachreichen soll. Ich bin daraufhin zum Steuerberater und habe veranlasst das die Steuererklärungen erstellt werden und an das Finanzamt geschickt werden. Da sich die Übermittlung der Daten zum Finanzamt mit dem Stichtag überschnitten haben wurde von Finanzamt schon eine Schätzung vorgenommen. Ergebnis der Schätzung 10000 Euro Nachzahlung, Ergebnis vom Steuerberater 1400 Euro Rückerstattung. Mittlerweile ist die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt angekommen und wurde auch überprüft Ergebnis ist es werden viele Unterlagen verlangt die nachgereicht werden müssen, aber was mich ärgert und hier die Frage an die Steuerprofis. Die Einkommensteuer für 2010 wird an gefordert und für 2011 wird abgelehnt, weil verjährt. Ist das so machbar? Hier müsste doch auch der Anspruch bzw. Forderung für 2010 verjährt sein.

Ich bin Angestellter und nicht Selbstständig.

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

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nachträgliche Einkommensteuer Vorrauszahlung

Hallo, danke euch schon mal vorab für alle Tipps und Antworten. Habe eine etwas knifflige Frage (zumindest für mich) bzgl. der Einkommenstuer-Vorrauszahlungen.

Sachverhalt: Mit dem Einkommensteuerbescheid 2011 (erhalten letzte quartal 2013) habe ich ebenfalls eine Bescheid für die Einkommensteuer-Vorrauszahlung f. 2013 und 2014 erhalten. Den Einkommensteuerbescheid für 2012 erwarte ich ca. ende Jan. 2014 bis mitte Feb. 2014.

Die Einkommensteuer 2011 wurde festgesetzt auf 3100,00 Euro, Die Einkst.-Vorausszahl. für 2013 wurde auf 2800 Euro festgestzt, welche fällig war am 10.Dez. Die Einkst.-Vorrauszah. für 2014 wurden für jedes quartal auf ca. 800,00 Euro festgesetzt.

Nun erwarte ich aber ein zu zahlende Einkommensteuer von ca. 12.000 Euro für das Jahr 2012, der Bescheid sollte mir ca. bis spätestens mitte Februar zugestellt werden. Soweit ich nun weiss kann das FA nun nachträglich die Einkommenst.-Vorrausz. für die 2013 und 2014 erhöhen. Für 2014 ist dies unproblematisch, allerdings habe ich Probleme damit bei der nachträglichen Erhöhung der Einkst.-Vorrauszahl. für 2013, welche bereits bezahlt ist.

Soweit ich nun aus §37 EStG entnehmen konnte wird die Einkst.-Vorrz. nur dann erhöht wenn der Erhöhungsbetrag mindestens 5000 Euro beträgt.

  1. Darf das FA nachträglich f. 2013 die Nachzahlung erhöhen obwohl diese bereits bezahlt worden ist ? Wie wahrscheinlich ist es das es zu dieser Erhöhung kommt (die Hoffnung stirbt zuletzt (: )

  2. Bezieht sich der in §37 genannte Betrag von 5000 Euro auf die gesamte Steuerschuld des Jahres oder nur auf einen der vier Fallikgkeitstermine für die Vorrausszahlung.

  3. Kann man sich bei dem FA auf die Verhältnismäßigkeit / Zumutbarkeit berufen, da im schlimmste Fall ich einen Triple Belastung innerhalb von 2 bis 3 Monate haben werden also, Vorrausz. für 2013, falls alles schlecht ausgeht in Höhe von 12.000 + Einkommensteuer 2012 von 12.000 Euro + wahrscheinlich 1. Quartal Vz. in Höhe von 3000,00 Euro ?

  4. Habe im Web gelesen das man auch freiwillige Vz. leisten kann, und man damit quasi die nachträgliche Erhöhung der Vz. verhindern kann. Also konkret in meinem Fall ich habe bereits 2800 Euro Vz. für 2013 bezahlt, wenn ich nun zusätzlich eine "freiwillige" Zahlung in Höhe von z.B. 4300 Euro leisten würde, dann hätte ich 7100 Euro Vz. geleistet, womit ich unter dem mindest Erhöhungsbetrag von 5000 Euro liegen würde. Desweiteren wurde dort in einem Bsp. erwähnt das diese "freiwillige" Vorrauszahlung bis spätestens 31.3.2014 geleistet werden müsste. Ist dies ebenfalls zutreffend für meinen Fall, da ich ja höchstwahrscheinlich die Einkommenstuerbescheid und die Vorrausz. Bescheide f. 2012 bis mitte Feb. erhalten werde. Ist diese "freiwillige" Vz. dann immer noch wirksam und wird dann auf die gesamte Vz. für 2013 in Höhe von 12000 Euro hinfällig ? Würde mir somit zumindest noch vorläufig knapp 4900 Vz. sparen.

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Kann das Finanzamt einfach vollstrecken ohne zu mahnen?

Ich hatte bis Juli 2015 ein Gewerbe parallel zu meinem Job. Seit 2013 keine nennenswerten Umsätze. Ich zahle jährlich zwischen 15.000 bis 18.000 Euro Lohnsteuer über mein Gehalt. Im April erhielt ich eine Schätzung vom Finanzamt über Einkommenssteuer, gegen die ich sofort Einspruch einlegte und Aussetzung der Vollziehung beantragte. Am 15.6.17 schrieb mir das FA dafür eine Ablehnung und forderte mich auf, das Geld bis zum 30.6.17 zu überweisen. Ohne weitere Informationen wurde vergangenen Freitag (18.08.18) mein Konto gepfändet. Als ich das bemerkte, überwies ich direkt am Montag das Geld und löste damit die Pfändung. Heute (2 Tage später) klingeln 2 Vollstreckungsbeamte vom FA und wollten die Steuerschuld eintreiben. Mit einem Kontoauszug konnte ich die Situation schnell klären! Die waren selbst überrascht, dass so schnell so junge Forderungen ohne Mahnung vollstreckt werden.

Ist der Ermessungsspielraum wirklich so groß? Ist die Vorgehensweise angemessen?

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Wie bzw.an welcher Stelle der Steuererklärung mache ich einen festgestellten Verlustvortrag geltend?

Ich habe einen festgestellten Verlustvortrag auf den 31.12.2012. Nun finde ich in den Formularen zur Einkommensteuererklärung 2013 nirgends einen Punkt, unter dem ich den entsprechenden Betrag angeben kann. Kann mir jemand sagen:

  1. wo der Betrag in den Antragsunterlagen einzutragen ist, oder ob das FA dies vielleicht 'automatisch' berücksichtigt?
  2. ob man den festgestellten Verlustvortrag splitten kann und etwa in diesem und im nächsten Jahr jeweils die Hälfte des festgestellten Betrages 'verwenden' kann? Gerd
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Einkommensteuer Nachzahlung?

Ich habe grade meine Einkommensteuererklärung gemacht und Elster errechnet mir, dass ich knapp 1400€ nachzahlen müsste.

Ich habe 4800,-€ Lohnsteuer gezahlt 2013 und festgesetzt werden ca. 6100,-€ Einkommensteuer.

Wie kommt das zustande?? Ich habe einmal die Jahre davor verglichen und habe immer im Verhältnis wie 2013 schon weniger Lohnsteuer als festgesetzte Einkommensteuer laut Online-Rechner gezahlt, musste aber nie was nachzahlen.

Wo ist da also der Haken? Rechnet Elster nicht richtig?

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Einkommensteuer als Angestellter Kleinunternehmer?

Hallo,

bräuchte die Lösung zu einer Beispielrechnung zum Thema Einkommensteuer als angestellter Kleinunternehmer.

Beispiel:

Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit (also aus dem Hauptjob: 45000 Brutto / 27600 Netto

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit (als Kleingewerbetreibender): 5000 Euro

Umsatzsteuer fallen ja bis zur Grenze von 17.500 Euro weg. Aber wie wieviel Einkommensteuer muss beim obigen Beispiel gezahlt werden (wenn überhaupt). Und was hat es eigentlich mit dem Grundfreibetrag auf sich, denn bis dahin ist man ja auch von der Einkommensteuer befreit.

Bedeutet das, dass ich mir zusätzlich zu meinem Angestellteneinkommen bis zur Höhe des Grundfreibetrages dazuverdienen kann ohne Einkommenssteuer zu zahlen (sprich der Angestelltenlohn wir garnicht beachtet) oder wird jeder weitere Gewinn aus der Kleinunternehmer-Tätigkeit darauf summiert und letztlich von dieser Summe die Steuer fällig.

Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

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