Frage zur Entwicklung der Islamischen Länder?

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3 Antworten

 In Norbert G. Pressburgs Buch "Good Bye Mohammed" wird der Existenz eines sogenannten "Goldenen Zeitalters" im Islam ziemlich ausführlich widersprochen. Zumindest in der Hinsicht, dass es etwas mit der Religion zu tun hatte. 

Man kann natürlich eine andere Meinung haben, aber nach Pressburgs Einschätzung gab es nie ein goldenes Zeitalter der islamischen Wissenschaften. Es gab zwar eine goldene Zeit der arabischen Wissenschaft, die aber ein Ende fand, je mehr sich der Islam als dominierende Religion etablierte. 


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Wirf einen Blick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft, auf die ständige Verlagerung ihrer dynamischen Epizentren... War das 19. und 20. Jahrhundert vom nordatlantischen Wirtschaftsraum geprägt, so erleben wir gerade dessen Ablösung durch den südostpazifischen...z.B.

Bezüglich der islamischen Länder hat natürlich auch der Imperialismus der Kolonialmächte zu wirtschaftlicher und sozialer Rückständigkeit beigetragen...

Da kommen viele Faktoren zusammen...

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Kommentar von earnest
25.02.2016, 14:23

Hier sollte die innere Erstarrung der islamischen Länder nicht vergessen werden. Die Weltoffenheit war nach der "Goldenen Zeit" vorbei.

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Für diese Erstarrung nach der sogenannten Blütezeit des Islam gibt es zwei Gründe:

Gemäss gängiger Lehrmeinung enthalten Koran, Hadithen und Scharia abschliessend alle Informationen, welche für die Menschheit relevant sind. Abweichungen sind nicht zulässig. Bei scheinbaren Abweichungen der Lehrmeinungen wurden vielfach die Werke früherer Gelehrter vernichtet.

Die Gelehrten von damals waren zuallermeist keine Muslime, sondern Christen und Juden, welche ihre Erkenntnisse auf Arabisch niederschrieben.  Die Christen und Juden sind längst vertrieben worden.

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