Frage zur Bibelstelle

12 Antworten

Joh. 19, 36-37: "Denn dies ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: »Kein Knochen soll ihm zerbrochen werden«. Und wiederum sagt eine andere Schrift: »Sie werden den ansehen, welchen sie durchstochen haben«"

In der Bibelstelle geht es darum, dass beim Tod von Jesus Christus Prophezeiungen aus dem alten Testament erfüllt werden ( 2. Mose 12,46; 4. Mose 9,12; Sacharja 12,10).

Du könntest darauf eingehen, dass sich im Leben von Jesus Christus viele Prophetien aus dem Alten Testament erfüllt haben. Einige Beispiele, von denen du dir ein paar aussuchen könntest mit einleitender Erklärung und der Bedeutung der Vorhersagen:

"Zirka 400 Jahre vor Christi Geburt war das AT abgeschlossen. Darin finden sich über 300 prophetische Voraussagen auf Jesus Christus, den jüdischen „Messias“, die sich ausnahmslos im Leben Jesu erfüllten.

  • Die Jungfrauengeburt: Jesaja 7,14; Matth. 1,18-25
  • Geburtsort Bethlehem: Micha 5,1; Matth. 2,1
  • Wegbereiter Johannes der Täufer: Jesaja 40,3; Matth. 3,1-3
  • Verrat für 30 Silberlinge: Sach. 11,12; Matth. 26,15
  • Verräterlohn für den Töpferacker: Sach. 11,13; Matth. 27,5-7
  • Anspeien Jesu: Jesaja 50,6; Matth. 27,30
  • Von seinem Volk abgelehnt: Jesaja 53,3; Markus 15,14
  • Hände und Füße durchbohrt: Psalm 22,17; Joh. 19,18.37
  • Los über sein Gewand: Psalm 22,19; Joh. 19,24
  • Galle und Essig zu trinken: Psalm 69,22; Matth. 27,34
  • Kein Bein zerbrochen: Psalm 34,21; Joh. 19,33
  • In die Seite gestochen: Sach. 12,10; Joh. 19,34
  • Grab bei Gottlosen und Reichen: Jesaja 53,9; Matth. 27,55-60

Schon die Wahrscheinlichkeit, dass nur diese 13 Prophetien sich im Leben eines einzigen Mannes erfüllen, ist astronomisch klein. Aber es gibt ja weit mehr Voraussagen auf Christus, allein etwa 50 Hauptprophetien! Wie kann es geschehen, dass 500-1000 Jahre alte Voraussagen so genau eintreffen? Wer mag da noch an „Zufall“ glauben?!"

Quelle: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048

Danach könntest du dazu überleiten, dass diese erfüllten Prophezeiungen zeigen, dass Jesus Christus der verheißene Erlöser ist, der am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden gestorben ist. Jeder, der an ihn glaubt, kann zu Gott kommen und ewiges Leben haben.

Die Überleitung zum Advent und zur Kerze könnte anschließend mit dem Hinweis erfolgen, dass Jesus das Licht der Welt ist. Johannes 12,46: "Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe."

Johannes 8,12: "Jesus redete nun wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben."

Wenn du noch Zeit hast, kannst du erweitern, dass auch Christen dazu aufgerufen sind, Licht in der Welt zu sein. Matthäus 5,14: "Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. "

Philipper 2,15: "Damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Wel."

Natürlich ist auch das Evangelium von Jesus Christus ein helles Licht. 2. Korinther 4,4 berichtet über "das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus".

Johannes 19, 36-37:

"Denn das ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde (2.Mose 12,46): »Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.« Und wiederum sagt die Schrift an einer andern Stelle (Sacharja 12,10): »Sie werden den sehen, den sie durchbohrt haben.«

Das meintest du?

Das eine sind alltestamentliche Prophezeiungen die in der Leidensgeschichte von Jesus Christus erfüllt wurden und das mit Advent ist einfach die vorweihnachtliche Zeit wo man dann an Heiligabend an die Geburt Jesu sich erinnert. Jesus ist zwar nicht am 24.12. geboren, aber Gottes Menschwerdung kann man trotzdem feiern. Man kann vielleicht das so deuten, daß in Jesus Christus alle heilsgeschichtlichen Prophezeiungen erfüllt wurden und sicherlich in erster Linie seine Geburt in Bethlehem in einem Stall. Sein Auftrag von Gott war für die Sünden der Menschen sein Leben am Kreuz zu lassen zu deren Vergebung (durch den Glauben). Er hat durch sein Leben und Sterben eine Brücke gebaut zu Gott und in den Himmel - so wie es die Bibel voraussagte und durch die Apostel in den Evangelien verkündigt und aufgeschrieben ist. Sein Leben war quasi auch wie eine Kerze, die Licht und Wärme gab und irgendwann verloschen ist. Aber es gibt ja auch noch "Ostern" - die Auferstehung! Alles Gute.

Für Johannes 19 36-37 steht bei mir in der Studienbibel folgende Erklärung: Jesus starb, als die Lämmer für das Passafest geschlachtet wurden. Nicht ein Knochen durfte diesen Opferlämmern gebrochen werden(2.Mose 12 46 4. Mose 9,12 ) Jesus das Lamm Gottes, war das vollkommene Opfer für die Sünden der Welt( 1. Korinther 5-7). Gottes Segen Brighet

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