Frage zur 18 Elektronenregel bei Komplexen?

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2 Antworten

Sehr vereinfacht ausgedrückt:
Übergangsmetalle benutzen auch ihre "d-Unterschale" für ihre Bindungen. Für eine volle Schale benötigen sie neben den üblichen 8 Elektronen aus den Hauptgruppen noch 10 weitere Elektronen um jene Schale zu füllen.

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Kommentar von BadmeetsEvil13
03.11.2016, 17:51

Und inwiefern hängt das mit der Formel oben zusammen? Können Sie das vielleicht erklären? :/

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Ich mache mir das so klar:

Oktettregel (für die leichten Elemente): s + p Orbitale, von s gibt es (pro Schale) 1 Orbital, von p gibt es 3 Orbitale. Das macht 4 Orbitale * 2 Elektronen (max. 2 Elektronen in dasselbe Orbital füllen) = 8 Elektronen, dann ist in der Außenschale alles besetzt.

18-Elektronenregel (Übergangsmetalle): s + p + d Orbitale, von den d-Orbitalen gibt es 5, das macht also 1 + 3 + 5 = 9, und 9 * 2 = 18 Elektronen, dann ist das Übergangsmetall sozusagen gesättigt.

Im Grunde sind die beiden Regeln dasselbe, lediglich bezieht sich die 18-er-Regel auf die Elemente, die zusätzliche d-Orbitale haben, und das sind die Übergangsmetalle.

Beide Regeln haben auch Ausnahmen. Aber in den Fällen von Cr(CO)6 oder Fe(CO)5 und ähnlichen Verbindungen funktioniert sie schon.

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Kommentar von BadmeetsEvil13
03.11.2016, 18:18

Danke! Sehr ausführlich erklärt :)

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