Frage zum Zusammenhang zwischen Gang und Drehzahl?

5 Antworten

Man nimmt deswegen immer mehr Gänge, weil es so einfacher fällt, den Motor sowohl nahe seines optimalen Bereichs laufen zu lassen (optimiert den Verbrauch), als auch, möglichst viel Elan aus ihm herauszuholen. Bei mehr Gängen können (nicht müssen!) die unteren Gänge kürzer werden, gut für die Radzugkraft, das Fahrzeug wirkt lebendiger. Die größeren Gänge können länger ausgelegt werden, das spart Sprit und verringert die Geräuschemission. Lässt man die Ganganzahl gleich und verlängert man die Gesamtübersetzung (so, dass jeder Gang länger wird), dann wird auch jeder Gang lahmer. Oder, wenn der Abstand der Gänge zueinander vergrößert wird ("Spreizung"), dann fällt die Drehzahl nach jedem Schaltvorgang stark ab, der Motor hat Mühe.

um die fragen? in der passenden reihenfolge zu beantworten:

ja, jein, ja, jein, ja, nur wenn der gang niedrig genug ist zum beschleinigen, kommt auf die situation an. der motor hat eine, sagen wir wohlfühldrezahl oder einen wohlfühldrehaahlenbereich. in untertourig zu quälen ist genauso sch...lecht, wie ihn ständig am drehzahllimit zu halten.

wenn du erst mal ne weile gefahren bist, wirst du schon merken, wonach der motor verllangt. also ob du noch mal zurück schalten musst z.B. beim Überholen oder mit anhänger am berg, oder ob du hoch schalten kannst...

lg, Anna

Alles in Allem hab ich das Gefühl, du versuchst, das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen, weil du dir ein paar grundlegende Zusammenhänge noch nicht klar genug gemacht hast. Wenn du das als erstes machst, brauchst du dieses ganze komische Raster nicht.

Die Leistung hat nichts mit dem Gang zu tun. Sie hängt von der Drehzahl und der Last ab (Stellung der Drosselklappe, aka "wie tief man das Gas drückt".)

Und das ganze Schaltgetriebe braucht man nur deswegen, weil Verbrennungsmotoren nur über einen vergleichsweise kleinen Drehzahlbereich genug Leistung abgeben.

Elektromotoren brauchen so was nicht, oder nur mit ganz wenigen Gängen. Die bringen bereits bei ganz niedrigen Drehzahlen fast das maximale Drehmoment.

Hätte man am Verbrennungsmotor nur einen Gang, der ausreichend kurz zum Anfahren übersetzt wäre, dann würde man nur eine geringe Höchstgeschwindigkeit von vielleicht so 30 km/h erreichen und der Motor würde dabei auf seiner Höchstdrehzahl drehen. Quasi wie beim selbstgebauten Kart mit Rasenmäher-Motor.

Entsprechend hat man im ersten Gang wenig Geschwindigkeit, aber dafür viel Zugkraft aka Drehmoment an den Antriebsrädern.

4 ist für stressarmes Fahren bei geringem Verbrauch.

Die Drehzahl steigt beim Gasgeben dann, wenn die Leistung im entsprechenden Gang bei der entsprechenden Drehzahl ausreicht, das Auto weiter zu beschleunigen und wenn man noch nicht im Drehzahlbegrenzer hängt.

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