Frage zum Wechselmodel?

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4 Antworten

Ich soll Unterhalt nach Zahlen.

Unterhalt kann nicht einfach rückwirkend verlangt werden. §1613 BGB

Für die Vergangenheit kann der Berechtigte Erfüllung oder Schadensersatz
wegen Nichterfüllung nur von dem Zeitpunkt an fordern, zu welchem der
Verpflichtete zum Zwecke der Geltendmachung des Unterhaltsanspruchs
aufgefordert worden ist, über seine Einkünfte und sein Vermögen Auskunft
zu erteilen,...

https://dejure.org/gesetze/BGB/1613.html

Jetzt kamm die böse Überraschung.

Genau das soll §1613 BGB ausschließen.

Für die Zukunfts sieht es anders aus, da ist eine Barunterhaltspflicht möglich. Hierbei kommt es auf das Verhältnis der Einkommen an.

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Wenn du noch keinen Anwalt hast, solltest du dir schnellstens einen nehmen. 

Unterhalt beim Wechselmodell ist recht schwierig, aber du betreust das Kind mehr als deine Exfrau, von daher ist es theoretisch so, dass du weniger zahlen musst, bzw. du Unterhalt für das Kind bekommen müsstest. 

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Da das Kind  sich die überwiegende  Zeit in  deinem Haushalt  aufhält, hast du Anspruch auf Kindesunterhalt  gegen die Kindsmutter und Anspruch  auf  das Kindergeld. Sie anteilig Anspruch  Unterhalt, wenn das Kind bei ihr ist. 

Da muss eine Vergleichsberechnung her. Am besten wendest du dich ans Jugendamt, bittest um Beistandschaft und die berechnen den wechselseitigen Unterhaltsanspruch.

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Wenn ein Kind ungefaehr 50 zu 50 von den Eltern betreut wird, steht keinem Unterhalt zu, dazu gibt es inzwischen Gerichtsurteile. Wende dich an das Jugendamt und lass dich von denen erst mal beraten.

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