Frage zum Vertrag bei einer Zeitarbeitsfirma

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5 Antworten

Hallo,

soweit ich weiss, müßte er spätestens nach 2 Jahren ununterbrochener Betriebszugehörigkeit als nächstes einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen.

Allerding hat diese Konstellation einen Haken, denn er war zuvor schon für das Unternehmen tätig. Und laut dieser Quelle müßte die Befristung bei der Neueinstellung dann zumindest schon mal sachlich begründet sein, ansonsten wäre es ein unbefristeter Vertrag.

Zitat:

Das Bundesarbeitsgericht hat aber nunmehr im April 2011 entschieden, dass eine frühere Beschäftigung einer Befristung ohne Sachgrund nicht entgegensteht, wenn diese mehr als drei Jahre zurückliegt.

Quelle:

http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/arbeitsvertrag/content_03.html

mfg

Parhalia

Wenn er jetzt bei der gleichen Firma angestellt ist dann wäre eine kalendarische Befristung nicht rechtens. Allerdings muß das vor dem Arbeitsgericht geklärt werden.

Eine Entfristungsklage kann und sollte aber erst dann geführt werden, wenn der Betreib nicht mehr gewillt ist, den Vertrag weiterhin zu verlängern. Bis dahin schön die Füsse stillhalten.

Geklärt werden muß, ob es tatsächlich die gleiche Firma ist. mE hat in der alten Firma schon ein Anspruch auf einen unbefristeten Vertrag bestanden da er über die 2 Jahre gegangen ist.

Dein Mann sollte sich bei einem Anwalt rechtskundig machen. Wenn Ihr keine Rechtsschutzversicherung habt, jetzt ist ein guter Zeitpunkt eine abzuschliessen.

Vielen Dank,

ja es ist die selbe Firma. Nur in zwei verschiedene Stätde. (Essen; Bochum). Bei beiden länger als ein Jahr. Mir geht es darum, dass er in Essen eben offiziel Gekündigt wurde, aber am gleichen Tag mit ablauf der Kündigungfrist in Essen, einen neuen Vertrag in Bochum abgeschloßen hat. Gilt das dann als Vortlaufend oder werden die Verträge getrennt von einander behandelt? Noch hat er ja 6 Monate je nach Auftragslage. Gekündigt werden kann er jederzeit, dass weiß ich. Darum frage ich ja auch jetzt schon mal

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@manuelabe1234

Er gibt keine Unterbrechung der Betriebszugehörigkeit auch wenn es zwei Arbeitsstätten sind. Also mE Fortlaufend.

Das mit dem jederzeit gekündigt werden ist aber nicht so einfach wie es hier angeschnitten wurde.

Er hat Kündigungsschutz weil länger als 6 Monate im Betrieb. Im Fall einer Kündigung sollte also das Kündigungsschutzgesetz herangezogen werden.

Ein befristeter Vertrag kann übrigens nur gekündigt werden wenn es im Vertrag vereinbart ist.


Manchmal ist es für Laien recht schwer zu erkennen ob es tatsächlich der gleiche Betrieb ist. Das noch als Hinweis.

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@Maximilian112

Ein befristeter Vertrag bedarf keiner Kündigung nach Ablauf der Frist. Der Name sagt es schon befristet. Befristete Arbeitsverträge sind in der Zeitarbeitsbranche unzulässig, es sei denn es geschieht auf Wunsch des Arbeitnehmers.

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Meines wissens gibt es keine befristeten Arbeitsverträge bei Leiharbeit es sei denn der AN wünscht es. Vielleicht ist Deine Darstellung des Sachverhaltes etwas unklar. Ich kann keinen Vertrag am 15.12.2013 unterschreiben der dann im Okt.2012 verlängert wird.

am besten im Arbeitsvertrag nachlesen, da wird es von ZA-Firma zu Firma unterschiedliche Regelungen geben. Wenn es ihm dort gefällt,sollte er seinen Chef daraufhin ansprechen.Es gibt auch im Internet genug Seiten, in denen man die Konditionen nachlesen kann, so schlecht ist die ZA garnicht, ich habe die Übernahmeangebote einer"normalen" Firma schon abgelehnt und bin bei meiner Truppe geblieben, man muß halt damit leben können, das man ständig neue Kollegen und Betriebe kennenlernt

die ZA-Firmen müssen nichts anbieten - auch wenn sie eine (angebliche) Festanstellung anbieten, so können die dich immer noch innerhalb von 1 Monat rausschmeissen...

naja, kündigen kann Dich jeder Betrieb. Unter den gleichen Gesetzlichkeiten wie eine ZF

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