Frage zum Umgangsrecht zwischen Oma/Opa und Enkel

6 Antworten

schau mal hier:

Das Umgangsrecht für Großeltern

Seit 1998 ist das Umgangsrecht für Großeltern gesetzlich verankert. Damit würdigt der Gesetzgeber die Bedeutung von Großmüttern und Großvätern als wichtige Bezugspersonen für das Enkelkind. Entscheidend ist, dass das Kindeswohl gewahrt wird. Wenn Oma und Opa für das Kind fest zum täglichen Leben dazugehören, darf es beiden Seiten nicht zugemutet werden, dass aufgrund der Scheidung der Eltern dieser Kontakt abbricht und womöglich die persönliche Entwicklung des Kindes darunter leidet.

Quelle Google

Dein Bruder hat Recht. Auch Großeltern haben ein Umgangsrecht, das im Notfall sogar eingeklagt werden kann.

Hallo,

ihr habt beide Recht. Großeltern haben nur ein Umgangsrecht (wenn sie es einklagen würden) wenn vor dem Verbot des Umgangs durch die Eltern eine Bindung zwischen Großeltern und Kind bestanden hat. Wenn Oma und Opa Bezugspersonen für das Kind sind. Wenn sie z.B. oft mit der Betreuung des Kindes beauftragt wurden oder mit im selben Haus gelebt haben.

Aber auch hier gibt es eine Lücke: wenn ein Elternteil (falls sie getrennt sind) den Umgang verbietet und der Andere es erlaubt, dann kann während der Umgangszeit des erlaubenden Elternteil natürlich Kontakt zu den Großeltern stattfinden, da jeder Elternteil während seiner Umgangszeit bestimmen kann mit wem das Kind Zeit verbringt.

Was möchtest Du wissen?