Frage zum Thema Einvernehmliche Kündigung.

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7 Antworten

Mit den 100 € für die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses hast Du Dich "über den Tisch ziehen lassen".

Warst Du noch in der Probezeit?

Grundsätzlich bedeutet eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht, dass Du keine Sperre bekommst - im Gegenteil!

In der Regel gibt es nur dann keine Sperre, wenn der Arbeitnehmer selbst aus wichtigem Grund gekündigt hat (auch fristlos) oder wenn eine Kündigung aus Gründen in der Person des Arbeitnehmers (körperliche oder mentale Uneignung) oder aus dringenden betrieblichen Gründen erfolgt.

Also: In der Regel gibt es auch bei einer einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Sperre, weil der ARbeitnehmer an der Arbeitslosigkeit schuldhaft mitverantwortlich ist - wenn nicht besondere schuldbefreiende Gegengründe vorliegen (was für die Beendigung in der Probezeit evtl der Fall sein könnte).

Übrigens haben mich Deine unangemessenen Kommentare zu teils richtigen Antworten zögern lassen, ob ich Dir überhaupt antworten soll! :-(

Zunächst schützt dich auch ein einvernehmlicher Aufhebungsvertrg nicht vor Sperre bei der Arbeitsagentur.

Die sehen da sehr genau hin, ob es sich (wie in deinem Fall auch) nicht um eine verkappte Eigen-Kündigung handelt, die ohne zwingenden (keine Lust) oder befreienede Gründe (Abfindung) lediglich deshalb unetrschrieben wurde, um sich damit Leistungen zu erschleichen :-O

Klar werden die 100 € offiziell über die Bücher als Vorschuss gebucht, die Firma ist nicht dämlich und scharf auf ein Verfahren :-O

G imager761

Sie macht die Kündigung ( für 100 Euro ) und du erhälst dann Geld vom Arbeitsamt und keine Sperre. Da sie die 100 Euro irgendwie abrechnen muss, heißt es dann Vorschusszettel. Du wirst nicht beschissen, eher das Arbeitsamt, denn wenn du kündigst, bekommst du die Sperre.

Arbeitsrechtlich gibt es keine "einvernehmlich Kündigung" - eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung zu einem bestehenden Arbeitsvertrag. Alles andere ist bestenfalls eine Aufhebungsvereinbarung, die man geflissentlich (vor Unterzeichnung!) mit dem Arbeitsamt abstimmen sollte, ansonsten droht eine Sperrzeit.

Der (wahrscheinlich nicht ausgezahlte) Vorschuss wird dan wohl in der nächsten Lohn- und Gehaltsabrechnung vom errechneten Auszahlungsbetrag abgezogen. Wenn es so gehandhabt würde, wäre dies eine unseriöse Methode.

Im Übrigen "macht sie keine Kündigung" - sie wird sich hüten..." Letztendlich wäre das Unternehmen fein raus, der "schwarze Peter" liegt beim Mitarbeiter...

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Da hast DU dir aber wirklich einen Stock in die Speichen stecken lassen:

1) Der Arbeitgeber kann kein Geld dafür verlangen, es ist ureigenste Pflicht des Arbeitgebers so etwas zu regeln. Der Vorschusszettel war ne Finte des Arbeitgebers! Jetzt müsstest Du erstmal das Gegenteil beweißen, dass die 100 Euro rechtswidrig für die Abwicklung waren - schwer zu beweisen!

2) Wer Dir erzählt hat , dass Du beim Arbeitsamt nur eine Sperre bekommst, wenn Du selbst kündigst - hat dir nur die halbe WAhrheit gesagt. EIn Aufhebungsvertrag zählt wie Kündigung. Es sei denn, die Kündigung hätte ohnehin zeitnah gedroht oder du hast andere wichtige Gründe!

also ich habe schon viel gehört aber das ein Aufhebungsvertrag was kostet ist mir neu ! Außerdem wirst du wahrscheinlich eh eine sperre bekommen !

Waas? Total illegal. Außerdem, wenn du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst, hast du trotzdem die Sperre vom Arbeitsamt....

Blödsinn.

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@apfelbaum88

Blödsinn.

Nein, apfelbaum88, das ist kein Blödsinn! Da hat FarinAusland absolut Recht, wenn es nicht noch besondere Gründe gibt, die gegen eine Sperre sprechen könnten.

Aber normalerweise bedeutet "Aufhebungsvertrag" auch "Sperre", wei Du an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses und der Herbeiführung Deiner Arbeitslosigkeit ohne zwingende und befreiende Gründe mitgewirkt hast!!

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