Frage zum schalten im Auto?

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10 Antworten

Bei einem darauf ausgelegten Saug- und Turbomotor sicher, da ist es dann auch nötig wenn man die maximale Leistung abrufen will.

Z.B. Honda Civic Type R (die älteren mit Saugmotor), sowie der Honda Accord mit dem selben Motor, Honda NSX, Nissan 350Z, Mazda RX-8, aktuell wären da noch der Toyota GT86 sowie sein Zwilling von Subaru, der BRZ und als absolute Legende der Honda S 2000 mit 241 PS aus einem 2 Liter  4 Zylinder Saugmotor der unglaubliche 9.000 Umdrehungen pro Minute schafft. 

Bei den Turbomotoren wären es neben den drifttauglichen Nissan 200sx s13/14/15, die man mit einigem Tuning auf über 10.000 Umdrehungen bringt, der berühmte Mazda RX-7 bei dem es wirklich noch einen brutalen Turbopunch gibt, sämtliche Subarus WRX STI die teilweise bis über 8.000 Umdrehungen drehen, das selbe gilt für die Lancer EVOs von Mitsubishi, sowie der Eclipse GSX und der 3000GT. Auch der aktuelle Honda Civic Type R ist ein gutes Beispiel für einen drehfreudigen Turbomotor. Nicht zu vergessen zu erwähnen sind noch die Nissan Skyline GT-R R32-34 sowie die Supra von Toyota...

Bei 08/15 Motoren und dem meisten was VW und Audi anbietet macht das keinen Sinn, da sie meist gut 500-1.000 Umdrehungen und früher vor dem roten Bereich ihren Drehmoment Höhepunkt bzw Plateau verlassen haben und ihnen gegen Ende des Drehzahlbandes die Luft ausgeht...

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Kommentar von ANDKNO
22.11.2016, 20:39

hat der Rx-8 nicht ein Wankelmotor? oder ist das egal?

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Solange der Motor gut warmgefahren worden bevor man so etwas macht geht das schon bei genannten Fahrzeugen, ist allerdings, je nachdem welche Motorisierung,  eher weniger sinnvoll und auch nicht gerade der Lebensdauer zuträglich wenn man das andauernd macht.

Bei Turbomotoren (vor allem beim Diesel) bringt das nichts da die Drehmomentkurve lange vor dem roten Bereich wieder abflacht.

Das gilt auch für viele normale Saugmotoren die konservativ ausgelegt wurden.

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Kommentar von ANDKNO
22.11.2016, 18:25

achso danke damit ist meine Frage beantwortet

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Kommentar von Hamburger02
22.11.2016, 19:06

Wobei für die maximale Beschleunigung die Leistung und nicht das Drehmoment maßgeblich ist. Auch bei abnehmendem Drehmoment bringt weiter hochbeschleunigen mehr, als früher zu schalten. Dann hat man zwar am Motor mehr Moment, das macht die längere Übersetzung aber wieder kaputt.

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Kannst Du machen, bei betriebswarmen Motor hast Du lediglich höheren Verschleiß.

Nur nützt dir dies nicht viel, da das höchste Drehmoment bei einem Golf 3 etc. nicht kurz vor dem roten Bereich liegt sondern wesentlich früher, die Leistung ist dann zwar noch vorhanden aber das Drehmoment fällt rapide ab.

Bei einem hochgezüchteten Motor schaut dies ganz anders aus.

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Nein. Bei normalen Auto geht das nicht denn, diese Wagen die genannt sind haben eine Standartnockenwelle und Sportwagen meist eine Scharfe Nockenwelle. Das heißt das durch ihre Bauartbedingte Form der Nocken die Steuerzeiten "länger" dauern. Das heißt das Aus und Einlass Ventile länger offenbleiben. Bei Leerlaufdrehzahlen hat dieser Motor also kaum eine richtige Explosion im Zylinder da er kaum Kompression erzeugen kann durch das lange öffnen der Ventile. So jetzt kommt das interessante: Bei einer normalen Nockenwelle werden die Steuerzeiten der Ventile je höher die Drehzahl ist, immer schneller, das hat zur Folge das der Motor nach dem Roten Bereich im Tacho sogar Leistungsverlust hat da der Füllungsgrad des Zylinders nicht mehr optimal gewährleistet wird da die Steuerzeiten einfach zu schnell sind. Die Scharfe Nockenwelle hat jetzt den Vorteil auch bei hohen Drehzahlen noch genug Füllungsgrad durch die Steuerzeiten zu erzeugen da die Ventile Bauartbedingt auch bei hohen Drehzahlen lange genug geöffnet bleiben um eine Vernünftige Verbrennung zu erzeugen. So hat der Motor auch in hohen Drehzahl viel Leistung.

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Wenn der Motor gut warm- und freigefahren ist und die Wartungen incl. gutem Öl gemacht wurden, geht das ohne größere Schäden. Natürlich erhöht diese Belastung den Verschleiß, der ist aber trotzdem nicht so hoch, wie bei einem Kaltstart.

Wenn man das Pedal nicht ganz aufs Bodenblech drückt sonder nur zu etwa 4/5, verliert man kaum Beschleunigung, spart aber bei den meisten Autos Sprit, weil man nicht in die Volllastanreicherung fährt.

Was passiert: es geht flott voran und bei einem entsprechenden Auspuff und womöglich in einem Tunnel gibts ordentlich Musik.

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Kommentar von Gummibusch
22.11.2016, 18:36

Die Volllastanreicherung ist heute kein Thema mehr, voll durchgedrückt verringert man die Strömungsverluste an der Drosselklappe und fährt so am sparsamsten, niedrige Drehzahlen selbstverständlich vorausgesetzt.

Außer beim drossellosen Direkteinspritzer (auch beim Benziner), da fällt dieser Faktor weg und man kann bei niedrigen Drehzahlen auch mit weniger Gas sparsam fahren.

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Dir ist wohl nicht bewusst dass der motor nach jedem rennen überholt oder sogar ausgetauscht wird!?

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Nein es ist nicht gut für deinen Motor

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Kann man schon machen, is aber nicht gut fürs Auto.

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Ist schlecht für den Motor, und das ist auch Raserei. Er wird viel Sprit verbrauchen und es klingt albern.

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Kommentar von ANDKNO
22.11.2016, 18:23

wieso Raserei? und warum klingt es albern hab das schon mal bei Sportwagen gehört und das hört sich geil an

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Kommentar von ANDKNO
22.11.2016, 18:28

...außer durch mehr Hubraum ;D

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du wirst einen dtl höheren Verschleiß an allen drehenden Motor- und Kupplung, Getriebeteilen haben und nur noch halb soweit mit einer Tankfüllung kommen.

Wenn du sonnst nichts davon hast,
Ruhm und Ehre z. B. dann lass es!

na denn, Optiman

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