Frage zum Pflichtteil, Erbschaft

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wieder einmal ein "tolles" Antworten-Tohuwabohu ohne rechte Substanz. Antworten von Leuten, die wenig Ahnung von der Materie und den Rechtsfragen haben, verwirren den Fragesteller nur und sind kontraproduktiv. Das einmal vorweg

Wenn Ihr Bruder vor 25 Jahren ein Grundstück von den Eltern geschenkt bekam mit der Maßgabe, dieses auf seinen (späteren) Erbteil anzurechnen, dann gilt diese Verein-barung auch heute noch, sofern nichts anders nachträglich vereinbart worden ist. Wenn Ihre Eltern in einem (vermutlich gemeinschaftlichen ?) Testament verfügt haben,. dass vier Kinder ihre Schlusserben werden sollen, sie als 5. Kind aber nicht Miterbe werden sollen, ist der Wert des verschenkten Grundstücks auf den 1/4-Erbteil Ihres Bruders anzurechnen mit der Folge, dass er nur 1/4 des Gesamtnachlasses ´/. Wert des Grundstücks erhalten soll. Für Sie, den enterbten und daher nur pflichtteilsberechtigten Sohn ist der Pflichtteil (also ein Geldanspruch an die Erben in Höhe von 1/8 des Nachlasswertes) aus dem um den Wert des verschenkten Grundstücks erhöhten Restnachlass ´(zum Zeitpunkt des Erbfalles) zu errechnen. Es handelt sich hier nicht etwa um einen sogen. Pflichtteilsergänzungsanspruch, der sich um 10% jährlich mindert und 10 Jahre nach der Schenkung ausläuft. Hier ist vielmehr die Anrechnungsbestimmung für das verschenkte Grundstück auch für die Pflichteilsberechnung maßgebend (vgl. § 2316 BGB). Machen Sie also Ihren Pflichtteil in der Höhe geltend, als wenn das Grundstück beim Tode Ihres letzten Elternteils noch diesem gehört hätte und somit in den Nachlass gefallen wäre. Nehmen Sie dazu einen Anwalt; enn Ihre Geschwister das bestreiten sollten; insoweit haben die Tohuwabohu-Antwortgeber Recht !

Geht nur über einen Anwalt.

Also wenn dich deine Geschwister bisher übergangen haben, wie willst du ohne Anwalt zu deinem Anteil kommen? Das Grundstück fällt weg. Gibt es einen Vertrag darüber? In dem auch steht, daß dein Bruder durch das Grundstück auf sein restliches Erbe verzichtet? Wenn nicht, dann geht das Erbe durch 5.

Pflichtteil gibt es so weit ich weiß nur für ab 1950 geborene vielleicht ist das der Grund

2

Wo kann ich es bitte nachlesen? Danke

0
22
@Andy6789

keine Ahnung den bescheid haben wir damals vom Anwalt der Familie bekommen als ich nachgeforscht hatte ob mein Opa noch lebt (er war tot)

eigentlich wollte ich ihn nur kennenlernen - kam aber als Antwort nur ein Brief bzw eine Mail vom Anwalt seiner anderen Kinder, dass mein Vaters kein Anrecht auf einen Pflichtanteil hat, da er 49 geboren ist und diese Regelung erst ab 1950 geborene gilt

1

Erbschaft: Wird Sterbegeld mit in eine Aufteilung des Erbes eingerechnet?

Hallo, mein Vater ist verstorben, ich habe noch ein Geschwister und bin Pflichtteilsberechtigt am Erbe. Es wurde von Amtswegen ein Sterbegeld in gleicher Höhe an mein Geschwister und mich ausgezahlt. Bei der Aufteilung des Erbes durch einen Anwalt wurde mir das zur Hälfte erhaltene Sterbegeld wieder von meinem Pflichtteil abgezogen. Nach meinem Verständnis ist das Sterbegeld eine vom Erbe unabhängige Zahlung. Ich bin mir allerdings dazu nicht ganz sicher. Kann mir jemand die Frage beantworten, ob so ein Abzug des Sterbegeldes vom Erbschaftsteil zulässig ist?

Vielen Dank!!

...zur Frage

Automatische Benachrichtigung vom Nachlassgericht?

Wenn ein Ehepaar geschieden ist, die 2 Kinder sind erwachsen und nur ein Kind hat einen "guten" Kontakt zum Vater, was passiert dann nach des Vaters Tod? Benachrichtigt das Nachlassgericht automatisch beide Kinder? Es gibt ja diesen Pflichtteil vom Erbe. Wie erhält nun das Kind ohne "guten" Kontakt zum Verstorbenen die Erbschaft? Kennt sich da jemand von euch aus?

...zur Frage

Erbschaft! Vater zunächst Alleinerbe, will enterbte Tochter mit Mutters Schmuck "beschenken".

Wir sind 4 Kinder. Der älteste Sohn wurde 1989 enterbt. Im Jahr 2003 änderten unsere Eltern ihr ursprüngliches Testament und auch die (zweitgeborene) Tochter wurde enterbt.

Ich bin die Drittgeborene. Der Jüngste ist wiederum ein Bruder. Zu ihm habe ich super-guten Kontakt.

Über 11 Jahre nachdem meine Schwester dem Elternhaus den Rücken gekehrt hat, stand sie urplötzlich, breit grinsend, bei Mutters Beisetzung auf dem Friedhof und tat, als sei nie etwas vorgefallen.

Mein jüngerer Bruder und ich nutzten jede freie Minute, um unserer Mutter in der Langzeitpflegeklinik zur Seite stehen zu können. Der Jüngste hatte unserer Mutter angeboten, die Kontakte zu den älteren Geschwistern herzustellen, wenn sie es möchte, aber Mutter lehnte jeglichen Kontakt zu ihnen ab.

Mein Vater nutzt nun jede Möglichkeit, meine Schwester und ihren 2. Ehemann hochzujubeln. Meinen jüngeren Bruder und mich bedenkt Vater mit Geschmacklosigkeiten und Taktlosigkeiten der übelsten Art. Wir können es ihm nie recht machen, egal, worum es sich handelt...

Unsere Mutter verstarb leider vor knapp 2 Jahren. (Seitdem ist nichts mehr wie es mal war.) In ihrer Jugendzeit hat unsere Mutter Schmuck gekauft und ihn versteckt. Nach etlichen Jahrzehnten grub sie die Sachen wieder aus und brachte sie zum Banktresor. Inzwischen bestätigte unser Vater, daß der Schmuck sich nicht mehr auf der Bank befindet.

Zunächst zwei Fragen: Wie wird das Pflichtteil berechnet und müssen die "Enterbten" den Pflichtteil "einklagen"? Wie wird das ablaufen???

Jetzt der Grund meines Threads: Vater tönte neulich, als mein jüngerer Bruder und ich ihn besuchten, er wolle endlich mal Mutters Schmuck zur "Verteilung" bringen (früher war Demokratie, jetzt herrscht Hierarchie in der Familie!!!). "Aber ihr kommt ja immer nur zu zweit. Da fehlt immer jemand..." (Person wurde namentlich benannt.)

Steht unserer Schwester eigentlich, obwohl sie bereits 2003 enterbt wurde, anteilmäßig der Schmuck unserer verstorbenen Mutter zu? Vater kam nur durch die Alleinerbschaft in den Besitz, hat ansonsten nichts mit dem Schmuck zu tun...

Hat dann nicht der Erstgeborene auch ein Anrecht auf "Schmuckzuteilung"? (Hier wiegen Vaters Emotionen wohl höher, da er selbst ihn nie wieder sehen will, wohingegen unsere Schwester behandelt wird wie im Gleichnis vom verlorenen Sohn. Sie wird bei jeder Gelegenheit auf ein Podest gestellt!!!)

Vater wurde ja, mit Mutters Tod, zunächst "Alleinerbe". Er ist jetzt 79, hat zwischenzeitlich einen neuen Anhänger gekauft, einen Garagendurchbruch machen lassen, damit er für die andere Tochter und ihren Mann auch mal Sachen befördern kann. Er verhält sich zunehmend merkwürdig..

Unsere Mutter war noch nicht mal 'kalt', da hatte er angeblich einen Brief von seiner "Jugendfreundin" erhalten. Sie kann eher mit "herrisch" betitelt werden. Kann Vater auch die neue Partnerin mit Mutters Schmuck "bedenken"?

Für schnelle und sachkundige Antworten sage ich schon mal jetzt meinen allerherzlichsten Dank!!!

...zur Frage

Pflichtteil bei Erbe umgehen wegen Halbbruder

Hallo, vor 20 Jahren hat nach dem Tode meines Vaters mein Bruder mit der Oma folgende Geschichte eingefädelt. Oma verkauft Ihm das Haus ( Gaststätte verpachtet und eine Mietwohnung darin sowie seine eigene Wohnung und die Einliegerwohnung der Oma selbst. VERKAUFSPREIS "100 000 DM". Geld wurde überwiesen. ..später wieder zurückgeholt. Dies alles um einen Pflichtteilanspruch eines Halbbruders von uns zu umgehen. Mein Bruder hat seither alles kassiert was ging: Pacht, Miete und Rente der Oma. Mit mir hat er nur eine Summe von 25 000 Euro sozusagen als mein Pflichtteil vereinbart (alles mündlich) ich weiß, ein Riesen Fehler. Bisher hat er bis 2010 lediglich 12000 Euro bezahlt. Den Rest kann ich mir wohl selbst drucken. Die Oma lebt zwar noch...ist 99, liegt aber nicht gut da und kann auch nicht mehr reden. Was kann ich noch tun? Ich fühle mich total verarscht ob meiner Gutmütigkeit und meinem Vertrauen. Das Haus mit Grundstück hat einen Wert von ca. 500 000.- Euro geschätzt. Er hat das alles so bekommen weil Sie auch die Oma versorgten. Ich wollte, von daher auch nur die geringe Summe wie genannt, aber nicht mal die habe ich vollständig erhalten. LG FS2665

...zur Frage

Vollmacht an Rechtsanwälte? Was bedeuten die Punkte?

Hi,

ich bin immernoch im ziemlichen Streit mit meiner Familie wegen des Erbes. Telefonate sind kaum möglich, sie rasten immer gleich aus, beleidigen und machen mich runter. Ich wurde mit 25% beerbt.

In dem geerbten Haus leben noch 3 Mieter, die nicht zahlen und jetzt rausgeklagt werden sollen. Dazu soll ich eine Vollmacht unterzeichnen, die die vertretenden Anwälte handlungsfähig machen sollen. Ich bekomme immer noch keinen Einblick in irgendetwas, mir wurde einfach dieses Schreiben zugeschickt, das ich unterzeichnen soll, damit es endlich weitergehen kann. Natürlich nicht ohne Vorwürfe, wie dass alles wegen mir so langsam vorangehe. Daher möchte ich das auch möglichst schnell abschicken, jedoch kommen mir einige Punkte komisch vor.

Könnt ihr mir vielleicht sagen, ob mein Erbe irgendwie gefährdet werden kann, wenn ich das unterzeichne?

1) Plötzlich sind alle damit einverstanden, dass ich meinen Anteil von 25% bekomme und es wird nicht mehr in den Prozenten gedrückt. Damit ich mich sicher fühle und die Vollmacht unterzeichne?

2) Punkt 6, Übertragung der Vollmacht ganz oder teilweise auf andere. Ich bevollmächtige bereits 9 Anwälte, die einander Arbeit abnehmen könnten. Also wozu müssen sie diese Vollmacht weiter verbreiten können?

3) Punkt 7, Beseitigung des Rechtsstreits durch Vergleich, Verzicht oder Anerkenntnis. Bezieht sich das auch auf den Rechtsstreit innerhalb der Erbengemeinschaft? Könnte der Anwalt so zum Beispiel entscheiden, wem wie viel des Erbes zusteht und mich so enterben?

4) Punkt 11, die Abrechnung der Rechtsanwaltsgebühren wird nach dem Gegenstandswert abgerechnet. Also abhängig vom Wert des Erbes? Sozusagen bekommt er einen bestimmten Prozentsatz? Oder heißt das bloß, dass Rechnungen ausbleiben, bis wir das Haus verkauft haben?

Vielleicht findet ihr ja noch mehr zwielichtige Passagen, um die ich mich sorgen sollte oder könnt mir bestätigen, dass ich komplett paranoid geworden bin. :)

Vielen vielen Dank bereits im Voraus!

...zur Frage

erbausschlagung schriftlich?

hallo, der leibliche vater meiner kinder ist verstorben und hat sie auch in seinem testament nicht berücksichtigt. nun wollen sie auch nicht den pflichtteil einklagen, sondern gar nichts mit der erbschaft zu tun bekommen. muß man das irgendwo schriftlich niederlegen oder kann man alles so lassen wie es ist?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?