Frage zum neuen und zum alten Testament (bibel)

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14 Antworten

Was ist der unterschied zwischen AT und dem NT?

Es gibt mehr als einen Unterschied.

  • Das AT ist auf Hebräisch (einige Stellen auch auf Aramäisch) geschrieben, das NT auf Griechisch
  • Das AT dient dazu, das Kommen von Jesus vorzubereiten, das NT beschreibt dieses Kommen -anders ausgedrückt: das AT handelt von dem Bund, den Gott durch Mose mit seinem Volk Israel geschlossen hat, das NT von dem Bund, den Gott durch Jesus mit allen Menschen schließen will
  • deswegen wurde das AT auch von den Juden zusammengestellt und das NT von den Christen
An was glauben die christen denn nun?

Wir glauben nicht an etwas, sondern an jemanden, nämlich an Jesus Christus, der uns gerettet hat, indem er für uns gestorben und auferstanden ist

Natürlich kann der Glaube auch ausführlicher dargestellt werden, hier das Paper einer christlichen Gemeinde in Berlin (ausführlicher als das, was ich von meiner Gemeinde verlinken könnte):

http://www.efg-kreuzberg.de/data/Rechenschaft_vom_Glauben.pdf

  • Wer schrieb das NT(wenn von normalen menschen kann es doch nicht mehr bibel genannt werden, oder?)

Was Christen darüber glauben, beschreibe ich am Besten mit Bibelstellen:

1.Pt 1,20 20 Ihr müsst aber vor allem Folgendes bedenken: Keine Voraussage in den Heiligen Schriften darf eigenwillig gedeutet werden; 21 sie ist ja auch nicht durch menschlichen Willen entstanden. Die Propheten sind vom Geist Gottes ergriffen worden und haben verkündet, was Gott ihnen aufgetragen hatte.

2.Tm 3,15 und bist von Kind auf mit den heiligen Schriften vertraut, aus denen du alle Wegweisung bekommen kannst, die zur Rettung nötig ist – zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus. 16 Denn alles, was in der Schrift steht,17 ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf18, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.

Heb 1,1 In der Vergangenheit hat Gott in vielfältigster Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen. 2 Aber jetzt, am Ende der Zeit, hat er zu uns gesprochen durch den Sohn. Ihn hat Gott dazu bestimmt, dass ihm am Ende alles als sein Erbbesitz gehören soll. Durch ihn hat er auch am Anfang die Welt geschaffen.

Also Menschen haben geschrieben, aber letztlich hat der Heilige Geist dafür gesorgt, dass sie das schrieben, was Gott in der Bibel haben will. deine Bemerkung

wenn von normalen menschen kann es doch nicht mehr bibel genannt werden, oder?

Enthält also gleich zwei Fehler: erstens besteht die Bibel aus AT und NT, und im AT ist das im Prinzip auch nicht anders als im NT, zweitens gehört es eben auch zu den sehr verschiedene Arten, wie Gott redet, dass die Bücher der Bibel von Menschen geschrieben werden.

Ich habe meine Religion ihr eure.

Ja, wir glauben an einen Gott, der nur bei sich schwört, (seinem Namen, seinem Leben, seinem starken Arm, ...), weil stets bei etwas geschworen wird, das größer ist, aber es eben nichts größeres gibt als Gott. Ihr glaubt an einen Gott, der bei Sonne, Mond, schnellen Pferden, der Stadt Mekka, einem Schreibrohr und was weiß ich noch allem schwört.

Du kannst bei deiner Religion bleiben, oder zu dem Gott kommen, der so groß ist, dass er nur sich hat,. um darauf zu schwören. Du hast die Wahl, niemand zwingt dich.

Amen! :-)

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ich hatte auch noe vor zu wechseln,selbst wenn mich jemand zwingt :)

aber danke für die ausführlicheAntwort

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kurze frage noch: was meinst du mit schwört....

danke schon mal für die antwort

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@cls63amg
kurze frage noch: was meinst du mit schwört....

Qor'an: Sure 91: as-Sams (Die Sonne)

1 Bei der Sonne und ihrer Morgenhelle 2 und dem Mond, wenn er ihr folgt, 3 und dem Tag, wenn er sie erscheinen läßt, 4 und der Nacht, wenn sie sie überdeckt, 5 und dem Himmel und Dem, Der ihn aufgebaut hat, 6 und der Erde und Dem, Der sie ausgebreitet hat,

Das ist jetzt nur ein (besonders ausführliches) Beispiel für Schwüre von Gott im Qor'an.

Bibel: Hbr 6

16 Menschen schwören beim Namen eines Größeren, und der Eid dient dazu, die Aussage zu bekräftigen und jeden Zweifel zu beseitigen. 17 So bekräftigte auch Gott seine Zusage mit einem Eid. Damit wollte er den Menschen, denen die Zusage galt, die feste Gewissheit geben, dass seine Absicht unumstößlich ist. 18 Er wollte uns doppelte Sicherheit geben: durch die Zusage und durch den Eid; und da Gott nicht lügen kann, ist auf beide unbedingt Verlass. Das soll uns einen starken Ansporn geben, dass wir unsere Zuversicht nicht preisgeben und an der Hoffnung auf die uns zugesagte Erfüllung festhalten.

Die Stelle aus der Thora (1.Ms 22,17), auf die hier Bezug genommen wird, ist nicht die einzige Stelle in der Bibel, in der Gott schwört. Aber wobei Er schwört, das habe ich schon gesagt - letztlich schwört Er immer bei Sich selbst.

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@helmutwk

@ helmut - was willst du damit beweisen? In der Stelle im Koran schwört er ja auch auf den Himmel und den, der ihn aufgebaut hat, ... also auch auf sich selbst.

Hast du denn immer noch nicht begriffen, dass "Allah" die Übersetzung des Wortes "Gott" ist und das Gleiche meint?

Dass der Islam seine Wurzeln in Judentum und Christentum hat?

Dass der Islam deshalb entstanden ist, weil sich weder Juden noch Christen an ihre eigenen Weisungen hielten?

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@gamine
Hast du denn immer noch nicht begriffen, dass "Allah" die Übersetzung des Wortes "Gott" ist und das Gleiche meint?

Klar, "Allah" bedeutet Gott. Deshalb ist es auch pervers, wenn (wie in Malaysia) den Christen verboten werden soll, Allah zu sagen, in einer Sprache, die kein anderes Wort für Gott hat.

Nur "Gott" kann unterschiedliches Bedeutungen haben. Für viele Zeitgenossen Muhammads war Gott (Allah) der Ehemann der Göttin (arab. Allat). Gleiches Wort, unterschiedliche Bedeutung.

In der Bibel ist Gott der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Wenn das auch dein Gott ist, dann meinen wir das Gleiche. ;)

In der Stelle im Koran schwört er ja auch auf den Himmel und den, der ihn aufgebaut hat

... aber auch z.B. bei Sonne und Mond. Woanders bei der Stadt Mekka, oder bei einem Schreibrohr ...

Dass der Islam deshalb entstanden ist, weil sich weder Juden noch Christen an ihre eigenen Weisungen hielten?

Halten sich denn Muslime an ihre Weisungen? Im Qor'an steht, dass, wenn etwas unklar ist, die Juden und Christen befragt werden sollen. Stattdessen halten sich Muslime lieber an ihre Überlieferung. Und das, obwohl schon Jesus den Juden vorgeworfen hat

Mk 7,13 So setzt ihr das Wort Gottes außer Kraft und ersetzt es durch eure Überlieferungen. Dafür gibt es noch viele andere Beispiele.«

ein Vorwurf, der ähnlich auch im Qor'an gegen die damaligen Juden und Christen erhoben wird. Aber Muslime machen da lieber den Vorwurf daraus, dass der Text der Bibel verändert wurde - obwohl das so nirgends im Qor'an steht, und ein entsprechendes Hadith hat mir bisher auch noch kein Muslim genannt.

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Du schreibst:

•deswegen wurde das AT auch von den Juden zusammengestellt und das NT von den Christen

Sie alle waren geborene jüdische Männer, die Gott hingegeben waren und sowohl beim Schreiben, als auch beim Zusammenstellen des Bibelkanons von Gottes Geist inspiriert du geleitet wurden.

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@kdd1945

Du hast was falsch verstanden.

Die Leute, die die Bücher der Bibel schrieben, waren nicht die, die das AT bzw. NT zusammenstellten, also erkannten, was Heilige Schrift ist und was nicht.

Das AT wurde von den Juden, das NT von den Christen zusammengestellt. In beiden Fällen ist kein formeller Beschluss bekannt (bzw.: bei den Christen gibt es einige nur regionalm gültige Synodenbeschlüsse und dann die Entscheidung des Konzils von Trient [1546ff], das in Bezug auf das NT nur bestätigte, was ohnehin schon feststand).

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Das AT berichtet über die Geschichte Israels und von Menschen, die Gotteserfahrungen machten. Das Ziel des AT ist es, den Unterschied zwischen Gott und Göttern festzuhalten. Gott im AT wird nicht als Übermensch mit allmächtigen Fähigkeiten verstanden, sondern als etwas, das der Mensch, jeder Mensch erleben kann und in sich trägt.

Im NT wird hauptsächlich über Jesus berichtet, mit der jeweiligen Deutung des Schreibers.

An was glauben die Christen? Das Christentum hat sich von Anfang an in viele verschiedene Gruppen aufgesplittert und bis heute sind ihrer über tausend. Die Unterschiede sind manchmal minimal, manchmal betreffen sie aber auch grundlegende Fragen.

Manche glauben, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde. Manche glauben, dass er Gottes Sohn sei. Manche glauben an eine Dreieinigkeit Gottes. Manche glauben an eine von Gott eingesetzte kirchliche Monarchie. Manche glauben an die Existenz eines Teufels. Manche glauben an ein Leben nach dem Tod im Paradies. Manche glauben, dass Jesus durch seinen Tod alle Sünden von den Menschen nimmt.

Andere glauben dies alles nicht, wieder andere glauben dies aber jenes nicht. Es ist bunt gemischt und das ist gut so. Denn eindeutig wird nie ein Mensch irgend etwas wissen können. Und glauben tut ja jeder, was er möchte.

Das NT ist wie das AT und der Koran und wie jedes Buch von Menschen geschrieben worden, von wem denn sonst?

Zu 1 Die Triinität Denn dort im neuen Testament wird Gott aufgeteilt in 3 Mächte. In Vater ,Sohn und heiliger Geist. und daran glauben viele Christen. "Aber Jesus war keinesfalls der einzige Sohn Gottes." , und wir haben den Beweis in der Bibel...

Salomo und David sind laut Bibel auch „Gottes Söhne“...

  1. Chronik 22, Verse 9-10: Gott spricht zu David: „Siehe, der Sohn, der dir geboren werden soll, der wird ein Mann der Ruhe sein; denn ich will ihm Ruhe schaffen vor allen seinen Feinden ringsumher. Er soll Salomo heißen; denn ich will Israel Frieden und Ruhe geben, solange er lebt. Der soll meinem Namen ein Haus bauen. Er soll MEIN SOHN sein und ich will sein Vater sein. Und ich will seinen königlichen Thron über Israel bestätigen ewiglich.“

So, nun zu David...Wie wir wissen wurden die Psalmen David offenbart... Psalm - Kapitel 2 ( Gottes Sieg und die Herrschaft seines Sohnes ) Vers 1-2: David: „Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich? Die Könige der Erde stehen zusammen, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten...“ Vers 7: „Ich ( = David ) will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: «Du bist MEIN SOHN, heute habe ich dich gezeugt»...

Dass mit "Gesalbte" und "Sohn" wirklich David gemeint ist, beweisen folgende Verse...

Psalm – Kapitel 89 ( Eine Einweisung. Von Etan, dem Esrachiten ) Nachdem Etan, der Esrachit in den Versen 1-18 zu Gott dem HERRN spricht, und Ihn preist und lobt, sagt er folgendes...Psalm 89, Verse 19-37: "Damals redetest Du ( Gott der HERR ) durch ein Gesicht mit deinen Frommen und sprachst: «Ich habe die Hilfe einem Helden übertragen, einen Auserwählten aus dem Volk erhöht; ich habe meinen Knecht David gefunden und ihn mit meinem heiligen Öl GESALBT; meine Hand soll beständig mit ihm sein, und mein Arm soll ihn stärken. Kein Feind soll ihn überlisten und kein Ruchloser ihn unterdrücken; sondern ich will seine Widersacher vor ihm zermalmen und seine Hasser schlagen; aber meine Treue und Gnade sollen mit ihm sein, und in meinem Namen soll sein Horn sich erheben. Und ich will seine Hand ins Meer tauchen und seine Rechte in die Ströme. Er wird zu mir rufen: Du bist MEIN VATER, mein Gott und der Fels meines Heils. Und ich will ihn zum ERSTGEBORENEN machen, zum Höchsten der Könige auf Erden...»..." Aber, dieses Sohn-Gerede in der Bibel ist entweder metaphorisch, oder ein RIESEN Missverstädniss. ( was viele Theologen bestätigen werden ) Die genannten Verse widerlegen eindeutig die ganze Trinität. Ich weiß nicht wie die Gründer des Christentums diese Verse übersehen konnten, als sie die Trinität erfanden...

Jesus Christus war ein weiterer Prophet in der langen Reihe der Propheten, die geschickt worden waren, um die irregegangenen Israeliten zu leiten. Wie Jesus Christus deutlich feststellte: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel." (Matthäus 15:24)

Als Jesus seine Jünger auf dem Pfad Gottes aussandte, gab er ihnen genaue Anweisungen, um keine Unsicherheit diesbezüglich aufkommen zu lassen: "Gehet nicht auf der Straße der Nichtjuden und ziehet nicht in die Städte der Samariter, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel." (Matthäus 10:5-6)

In seiner gesamten Lebenszeit wird von Jesus nicht einmal berichtet, dass er auch nur einen einzigen Nichtjuden bekehrt habe; es wird sogar berichtet, er habe eine Nichtjüdin abgewiesen, die seine Gunst suchte, und sie mit einem Hund verglichen (Matthäus 15:22-28 und Markus 7:25-30). Man mag sich wundern, was das zu bedeuten hat, für jene, die Jesus zu ihrem ´persönlichen Erlöser´ genommen haben.

Jeder Mensch denkt, das er normal ist, auch du !

Die Ersten Texte die niedergeschrieben wurden, waren ungefähr 2 oder 3 Generationen später,also nicht von den Aposteln selber, sondern von ihren anhängern die später dazu kommen und es heißt ja auch Das Evangelium nach... Matthäus, Markus ,Lukas oder Johannes und nicht das Evangelium von ....

Das Christentum baut auf dem Judentum auf, wird aber anders verstanden , weil die Trennung der beiden Glaubenrichtungen vorranngetrieben wurde,

Wie wir wissen wurden die Psalmen David offenbart.

Hast du den Text kopiert, ohne ihn zu lesen? Oder woher "weißt" du das?

( Eine Einweisung. Von Etan, dem Esrachiten )

Da haben wir zum Beispiel einen Psalm, der Ethan "offenbart" wurde. Ps 90 ist von Mose, andere von Asaph ... immer lustig, wenn sich ein Text selbst widerlegt.

"Aber Jesus war keinesfalls der einzige Sohn Gottes."

Stimmt. Er war der "einziggeborene" Sohn Gottes, und das Wort war zur Zeit des NTs auch ein Titel. Jesus ist das Wort Gottes, durch das die Welt geschaffen wurde.

Dass mit "Gesalbte" und "Sohn" wirklich David gemeint ist, beweisen folgende Verse...

Nun, wenn du etwas mehr über jüdische Auslegung wüsstest, dann wäre dir klar, dass ein Text mehr als eine Auslegung haben kann. Manches, was über David gesagt wird, ist auch eine Prophezeiung über den Messias ben David.

Apg 2,25 Schon David hat von ihm gesprochen und ihn sagen lassen: ›Ich hatte den Herrn immer vor Augen. Er stand mir zur Seite, darum fühlte ich mich sicher. 26 Das erfüllte mein Herz mit Freude und ließ mich jubelnd singen. Selbst im Grab ruht mein Leib voll Hoffnung. 27 Ich bin gewiss: Du, Herr, lässt mich nicht bei den Toten; du gibst deinen treuen Diener nicht der Verwesung preis. 28 Du hast mir den Weg zum Leben gezeigt; in deiner Nähe werde ich froh und glücklich sein.‹ 29 Liebe Brüder, ich darf ganz offen zu euch über unseren großen Vater David sprechen: Er starb und wurde begraben, und sein Grab ist noch heute bei uns zu sehen. 30 Aber er war ein Prophet, und Gott hatte ihm feierlich zugesagt, einer seiner Nachkommen werde auf Gottes Thron sitzen. 31 David sah also voraus, was Gott vorhatte, und seine Worte beziehen sich auf die Auferstehung des versprochenen Retters.

In seiner gesamten Lebenszeit wird von Jesus nicht einmal berichtet, dass er auch nur einen einzigen Nichtjuden bekehrt habe; es wird sogar berichtet, er habe eine Nichtjüdin abgewiesen, die seine Gunst suchte, und sie mit einem Hund verglichen (Matthäus 15:22-28 und Markus 7:25-30).

Nur gerade die Stelle zeigt, dass Er seine Haltung geändert hat. Außerdem hat er vorausgesagt, dass es nach seinem Tofd anders wird. Die Worte ...

Jh 12,24 Amen, ich versichere euch: Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Aber wenn es stirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es für das ewige Leben bewahren. 26 Wer mir dienen will, muss mir auf meinem Weg folgen, und wo ich bin, werden dann auch die sein, die mir gedient haben. Sie alle werden von meinem Vater geehrt werden.

... sind ja gerade als Reaktion auf das Interesse von "Griechen" gesprochen worden. Und nach Seiner Auferstehung hat Jesus die Apostel in die ganze Welt gesandt.

Die Ersten Texte die niedergeschrieben wurden, waren ungefähr 2 oder 3 Generationen später

Das stimmt nicht. Die ältesten Texte (Galaterbrief, Thessalonicher etc.) sind ca, 20 Jahre später geschrieben worden. Das Markusevangelium auch nicht viel später. Das ist ungefähr eine Generation.

also nicht von den Aposteln selber

Du hast Johannes vergessen. Selbst wenn das nicht der Apostel war, er macht klar, dass er Augenzeuge war.

Die genannten Verse widerlegen eindeutig die ganze Trinität.

Äh, also eine Widerlegung Aussage, dass Jesus ein echter (Lutherdeutsch: "wahrer") Mensch ist, habe ich nicht gesehen. Das wäre schon mal eine Aussage der Trinitätslehre, die du nicht widerlegt hast ;)

Im Übrigen ist eine einseitige Auswahl von Zitaten, die z.T. aus dem Zusammenhang gerissen sind, keine Widerlegung. Höchstens für die, die unkritisch lesen.

Jesus hat gesagt, dass Johannes der Täufer mehr als ein Prophet war (Mt 11,9). Willst du mir erzählen, dass er weniger war als Johannes?

Jesu ist der Menschensohn:

Dan 7,13 Danach sah ich in meiner Vision einen, der aussah wie der Sohn eines Menschen. Er kam mit den Wolken heran und wurde vor den Thron des Uralten geführt. 14 Der verlieh ihm Macht, Ehre und Herrschaft, und die Menschen aller Nationen, Völker und Sprachen unterwarfen sich ihm. Seine Macht ist ewig und unvergänglich, seine Herrschaft wird niemals aufhören.

Jesus hat nicht nur sich selbst als Menschensohn zu bezeichnen, Er hat auch in zahlreichen Aussprüchen und Gleichnissen darauf hingewiesen, dass Er es sein wird, der alle Menschen richten wird. Er ist der König, der "in ein fernes Land" zieht, um König zu werden, und du solltest überlegen, wie du Ihm bei seiner Rückkehr begegnen willst!

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@helmutwk

Wenn er von Sich sprach, meinte er die Torah, das Wort Gottes, das unumstößlich für alle Zeiten gelten soll,die 10 Gebote ! Nicht sich selbst.

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@tinimini
Wenn er von Sich sprach, meinte er die Torah, das Wort Gottes, das unumstößlich für alle Zeiten gelten soll,die 10 Gebote ! Nicht sich selbst.

Also wenn Jesus von sich sprach, z.B.

Mt 25,31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. 32 Alle Völker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Böcken trennt. ...

... dann ist dem Menschensohn (also Jesus) die Thora gemeint? Erklär mal näher, wie das geht.

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@helmutwk

Damit hat er eine Stelle aus dem Alten Testament gemeint, und nicht sich ! (Dan 7,18.22.27) Propheten haben schon immer die Endzeit und ein böses Strafgericht prophezeit,

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@tinimini
Damit hat er eine Stelle aus dem Alten Testament gemeint, und nicht sich !

Natürlich hat Jesus sich gemeint, wenn der vom Menschensohn sprach.

Mt 17,22 Als Jesus und die Jünger wieder alle in Galiläa beisammen waren, sagte er zu ihnen: »Bald wird der Menschensohn nach dem Willen Gottes an die Menschen ausgeliefert. 23 Sie werden ihn töten, doch am dritten Tag wird er auferweckt werden.« Da wurden sie sehr traurig.

Zum Vergleich:

Mt 16,21 Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu eröffnen, was Gott mit ihm vorhatte: dass er nach Jerusalem gehen musste, dass er dort von den Ratsältesten, den führenden Priestern und den Gesetzeslehrern vieles erleiden musste, dass er getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden musste.

Natürlich bezieht sich das mit dem Menschensohn auf Dan 7,13-14 (wie kommst du auf V.18.22.27? Da wird der Menschensohn nicht erwähnt). Nur ist dieser Menschensohn eben Jesus.

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Im alten Testament sind Schriften enthalten die die Zeit vor Jesu Geburt "behandeln", im neuen Testament nur Schriften die von Jesu und seinen Jüngern handeln und von diesen geschrieben wurden.

Wer außer normalen Menschen soll denn sonst etwas schreiben?

Den "Christen" gibt es nicht. An was ein Christ glaubt hängt von seiner Religion und seiner Einstellung zu dieser Religion ab.

und wer hat dann das AT geschrieben wenn jesus noch nicht auf der welt war?

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@cls63amg

Das AT stammt aus einem Teil der heiligen jüdischen Schriften. Dies waren, wie bei allen alten Religionen, ursprünglich mündliche Überlieferungen. Ca. 200 v. Chr. wurden diese jedoch nach und nach aufgeschrieben. Wer es aufgeschrieben hat? Keine Ahnung. Da aber bis zum Mittelalter meist nur Gelehrte überhaupt schreiben konnten, bzw. die Zeit zum schreiben hatten, waren es wohl Priester bzw. Gelehrte.

Irgendwann nach Christus veranlasste ein römischer Kaiser, dass sich das Christentum zusammensetzt und sich "organisiert". In dem Rahmen wurden auch entschieden welche Schriften in die Bibel letztlich aufgenommen werden und welche nicht.

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@cls63amg
und wer hat dann das AT geschrieben wenn jesus noch nicht auf der welt war?

Wer hat die Thora geschrieben? Die fünf Bücher der Thora sind die ersten fünf Bücher des ATs.

Bei manchen Büchern ist schlicht nicht bekannt, wer es geschrieben hat. Das sit aber nicht schlimm, wichtig ist nicht,m welcher Mensch das geschrieben hat, wichtig ist, ob es von Gott, dem Heiligen Geist, inspiriert wurde.

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Was ist das denn für ne Frage?! :D Jesus hat doch nicht die Bibel verfasst?

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wer dann?

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@cls63amg

Offenbar muss ich dir mal die Bedeutung des Wortes "Indschil" (Türkisch İncil) erklären. Es stammt vom Griechischen Wort für "Gute, froh machende Nachricht" (euaggelion, im Deutschen Evangelium) und hat sviw auch im Arabischen diese Grundbedeutung.

Aber im Christlichen Kontext bedeutet es:

  1. die Botschaft, dass Jesus zu unserer Rettung gestorben und wieder lebendig geworden ist, wie es die Propheten des ATs vorhergesagt haben. Das ist auch die Bedeutung des Worts im Qor'an, nur Unwissende, die diese Bedeutung nicht kennen, verstehen die Stellen darin so, als ob Jesu ein Buch gebracht hatte. Nein, er selber ist das Evangelium.
  2. Ein Buch, in dem erzählt wird, wie Jesus dem Volk Gottes gepredigt hat und wie er gestorben und auferstanden ist
  3. Die Sammlung der vier Evangelienbücher, die wohl um 100 zusammengestellt wurde.

Zusammen mit weiteren Büchern bildet das Evangelium (3. Bedeutung) das Neue Testament, neben den vier Evangelien noch die sog. Apostelgeschichte, die Briefe des Apostels (rasul) Paulus und weiterer Apostel, sowie die Offenbarung. Insgesamt 27 "Bücher". Zusammen mir den 39 Büchern des ATs gibt es 66 Bücher in der Bibel.

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Die Geschichten aus der Bibel sind überlieferte Erzählungen, die man zusammengetragen hat. Wer das genau gemacht hat ist unklar und unwichtig,

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@LolasWelten
Die Geschichten aus der Bibel sind überlieferte Erzählungen

Einiges wurde auch von Augenzeugen aufgeschrieben.

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Hi,

da es nicht "die Christen" gibt, sondern Dutzende Strömungen (die größten sind Katholiken und Protestanten), kann man die Frage nicht so allgemeingültig beantworten. Für Christen ist die Bibel das heilige Buch, Gott persönlich hat es den Schreibern "diktiert". Daher sollten eigentlich beide Teile gleichermaßen relevant für den Glauben von Christen sein. Da aber besonders im Alten Testament Gott nicht ganz so gut wegkommt, ignorieren das viele und tun so, als würde es nicht existieren.

Viele Grüße, Jonas

da es nicht "die Christen" gibt, sondern Dutzende Strömungen

Wenn du schon die Protestanten (Baptisten, Lutheraner, Methodisten, ...) als eine "Richtung" zusammenfasst, dann sind es weniger als ein Dutzend Richtungen.

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Ich muss dir widersprechen, weil schon die Einleitung deiner Antwort falsch ist. - Doch, es gibt "die Christen", weil die verschiedenen Konfessionen nicht über das gemeinsame Verständnis der Bibel hinwegtäuschen. Alle Konfessionen glauben gemeinsam an denselben Kern - das Evangelium von Jesus Christus. - Der "Rest", welcher über Detailfragen schließlich auch zu den verschiedenen Konfessionen geführt hat, ist im Verhältnis zum Kern relativ unwichtig.

Ebenso zeigst du Unkenntnis in der angeblich unterschiedlichen Bewertung des AT und NT. - Beide haben Platz im "Kopf eines Christen". Da aber das Neue Testament das AT ergänzt, bzw. durch das Kommen von Jesus Christus elementar verändert hat, genießt nun einmal das NT Priorität. - Oder sollten wir deiner Meinung nach wieder Sühneopfer einführen und unschuldige Lämmer schlachten, im falschen Glauben dadurch die Schuld von Menschen sühnen zu können?

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@homme

Da werden dir aber "die Christen" oft was anderes erzählen, denn wenn man sie auf Bibelstellen oder andere Aspekte ihres Glaubens festnageln will, kommt ganz schnell die Antwort, dass sich jeder seinen eigenen Glauben bastelt, auf Grundlage des Christentums. Und wenn der "Rest" von dem du sprichst so unwichtig wäre, dann wären deswegen nicht verdammt viele Menschen umgebracht worden zu Zeiten der Reformation, oder? Und dann würden sie sich auch nicht in Kernfragen widersprechen.

Das Kommen von Jesus Christus hat das alte Testament verändert? Stammt das alte Testament nicht von Gott und Bedarf damit keiner Veränderung, weil es "perfekt" ist? Ein allmächtiges, perfektes Wesen hat also im AT ein paar wichtige Infos "vergessen" und sich selbst später korrigiert? Wer den Widerspruch nicht erkennt, hat echt ne Gehirnwäsche hinter sich.

Sühneopfer und Lämmer schlachten sind noch die netten Teile des AT: "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde! «Deuteronomium 32.42»"

Im neuen Testament sieht es etwas besser aus, doch auch hier wird im Namen Gottes gefoltert. Davon, wie zynisch das Konzept der Hölle ist (ewige Qualen für Nichtgläubige, wohingegen katholische Mörder es mit ner simplen Beichte in den Himmel schaffen), mal ganz abgesehen.

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@Jonas1980
denn wenn man sie auf Bibelstellen oder andere Aspekte ihres Glaubens festnageln will, kommt ganz schnell die Antwort, dass sich jeder seinen eigenen Glauben bastelt

Kommt darauf, was du meinst.

Natürlich gibt es viele "Aspekte", die unterschiedlich gesehen werden. Nur das, was für Christen wichtig ist, ist (außer bei sektiererisch denken Menschen) zu größten Teil im "Kern", in dem Christen übereinstimmen.

Das Kommen von Jesus Christus hat das alte Testament verändert?

Nicht den Text, sondern seine Bedeutung. Im Hebräerbrief kannst du dazu Einiges finden. Leichter zu verstehen ist Apg 15, wo sich die ersten Christen darum streiten, ob auch Nichtjuden Christen werden können, oder ob jemand, um Christ zu werden, erst Jude werden muss, bzw. welche Relevanz die Gebote im AT für die nichtjüdischen Gläubigen haben.

Im neuen Testament sieht es etwas besser aus, doch auch hier wird im Namen Gottes gefoltert.

Meinst du die Christenverfolgungen durch die nichtchristlichen Juden? Du findest im NT keine Stelle, wo Christen foltern.

Davon, wie zynisch das Konzept der Hölle ist (ewige Qualen für Nichtgläubige, wohingegen katholische Mörder es mit ner simplen Beichte in den Himmel schaffen), mal ganz abgesehen.

Hm, aber wie soll das Schicksal der Ungläubigen sonst sein? Wie beschreibst du es denn, wenn jemand die Gegenwart Gottes ertragen muss (weil Gott alles in allem ist), aber sie nicht ertragen kann (weil wer nie mit Gott gelebt hat)?

Ich denke auch nicht, dass das mit der Beichte bei den Katholiken so simpel ist wie du es denkst. Wer sich darauf verlässt, dass "ne Beichte genügt", der ist verloren.

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Christen glauben sowohl an das AT als auch an das NT. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, die von Gottes Geist inspiriert wurden: "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit." (2. Timotheus 3,16)

Die Frage, "Warum ist Gott so anders im Alten Testament als im Neuen Testament?", wird hier recht gut beantwortet: http://www.gotquestions.org/Deutsch/unterschied-Gottes.html

"chrisbyrd", danke für diesen Hinweis. - Ich habe ihn auf der Seite von "gotquestions" vergeblich gesucht. G. homme

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Was ist der unterschied zwischen AT und dem NT?

Das AT ist auf hebräisch, das NT auf griechisch verfasst. Außerdem umfassen sie natürlich unterschiedliche (aufeinander folgende) Zeitspannen. Die Gemeinsamkeiten sind aber auch nicht zu verachten: Abstammung ist in beidendas Schlüsselthema, und so mündet das AT ins NT.

2.An was glauben die christen denn nun?

Jedenfalls an nichts, was in der Bibel steht. Die verstehen sie wahlweise nur "symbolisch" oder in der verzerrten "fundamentalistischen" Version (incl. Kreationismus und Homophobie). In jedem Fall stammen die christlichen Glaubenssätze (Hölle, Dreifaltigkeit, unsterbliche Seele usw.) aus heidnischen Kulten.

3.Wer schrieb das NT

Überwiegend Paulus und die Evangelisten.

https://www.gutefrage.net/tipp/buchtipps-zur-bibel

wenn von normalen menschen kann es doch nicht mehr bibel genannt werden, oder?)

Da komme ich nicht ganz mit. Was meinst du mit normalen Menschen?

Bitte keine Antworten wie: glaub einfach an nichts oder religionen sind eh sche**se.

Ich kann dich gut verstehen. Viele sind bei dem Thema emotional zu sehr aufgeladen und für einen sachlichen Dialog schwer bis gar nicht zu gewinnen. Außerdem wird die weltanschauliche "Neutralität" von GF gern als Freibrief zum "Dampfablassen" in Form von Nonsens posten interpretiert.

In jedem Fall stammen die christlichen Glaubenssätze (Hölle, Dreifaltigkeit, unsterbliche Seele usw.) aus heidnischen Kulten.

Hmm, es gibt keinen heidnischen Kult mit einer Trinität (sondern nur solche mit einer Trias), aber die Trinitätslehre soll aus dem Heidentum stammen?

Die Hölle wird im NT erwähnt (schon das Wort "Hölle", gr. gehenna, kommt 12-mal im NT vor, dazu kommen noch weitere Stellen, etwa über den anderen Tod), aber die Hölle gibts nicht in der Bibel?

Da komme ich nicht ganz mit. Was meinst du mit normalen Menschen?

Muslime glauben, ein religiöses Buch müsse so aussehen wie der Qor'an. Und der "Engel Dschibra'il" war je kein gewöhnlicher Mensch. Muhammad auch nicht, der war ja so sündlos wie Gott. Na ja, vielleicht gehört der Fragesteller zu den Muslimen, die den letzten Satz nicht unterschreiben, aber sviw machen die meisten Muslime diesen "shirk".

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Sehr gute Frage!

Zu 1. "Was ist der Unterschied zwischen AT und NT?"

Eigentlich gar keiner. Der Autor ist in beiden Fällen unser Schöpfer, JHWH, im deutschen seit Jahrhunderten "JEHOVA" ausgesprochen, in anderen Sprachen natürlicher Weise entsprechend anders.

DAs Thema der ganzen Bibel ist, wie der Vorsatz Jehovas, eine Erde, bevölkert mit glücklichen, gesunden Menschen zu haben, die gerecht und liebevoll mit ihren Mitmenschen und der Tier- und Pflanzenwelt umgehen. Dieser Vorsatz wurde gleich zu Anfang durch ein rebellisches Geistgeschöpf vereitelt.

In seiner Weisheit räumte JHWH diesem Geistgeschöpft die GElegenheit ein, zu beweisen, was er kann, ob er die Menschen tatsächlich besser führen und leiten könne als JHWH. In dieser Phase befinden wir uns noch, deshalb läßt JHWH das Böse, das aus der Regeierungsweise Satans resultiert, aus Faineßgründen Satan gegenüber zur Zeit auch noch zu, ohne sich wesentlich einzumischen.

Wir, die Nachkommen Adams und Evas haben natürlich darunter zu leiden. Adama und Eva wurden wegen ihres Ungehorsams und wegen ihres Verrats z7um Tode verurteilt und unter diesem Todesurteil stehen wir alle bis heute.

Allerdings hat JHWH gleich nach dem Sündenfall einen Samen verheißen, der der Schlange den Kopf zertreten und dabei eine Fersenwunde erleiden würde. das sogenannte Alte Teststament handelt davon, wie JHWH sich ein Budnesvolk erwählte, das diesen Samen hervorbringen sollte, der schließlich der Messias werden sollte.

Mit der Geburt Jesu von Nazareth, des vorhergesagten Messias beginnt das sogenannte "Neue Testament". Jesus schloß einen "neuen Bund" mit seinen treuen Nachfolgern, die Bündnisse, die JHWH mit seinem alten Budnesvolk geschlossen hatte, wurden hinfällig, weil das fleischliche Israel zu oft "Vertragsverletzungen" begangen hatte.

Es gab nach Jesu Tod ein neues, ein geistiges Israel. Dies alles ist religiöse Vollkost, die du wohl so ohne weiteres nicht verstehen wirst. Um die Bibel wirklich zu verstehen, muß man sie und ihre Aussagen als Ganzes kennenlernen, man muß begreifen, daß sie wirklich von JHWH inspiriert ist. (JHWH leitete durch seinen Geist 66 Schreiber der Heiligen Schrift an, seinen Willen und seine Gedanken niederzuschreiben, damit wir eine einheitliche Richtlinie hätten.)

Gerade heute, wo ernsthafte Bibelleser erkannt haben, daß die Zeit, die JHWH Satan eingeräumt hat, sich zu beweisen, unerbittlich abläuft. JhWH wird sehr bald eingreifen, die ERde von allem Bösen reinigen. Dann wird Jesus dringendes Gebet an seinen himmlischen Vatger "dein Reich komme'" erhört und die Erde für immer in den ursprünglich geplanten vollkommenen Zustand versetzt werden.

Spannende, dringende Sache, sich mit den Aussagen der Bibel zu beschäftigen. Sie bedeuten Leben. Jeder sollte sich schlau machen, damit er eine fundierte Entscheidung treffen kann!

Der zweite Absatz muß heißen: ..." wie der Vorsatz,.....eine Erde zu hab en.....VERWIRKLICHT WERDEN WIRD"

Der Satz ist ja völlig unverständlich, da unvollständig, very sorry

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DAs sind sehr gute, interessante Fragen. Allerdings muß ich dir sagen, daß "die Christen" in hunderte verschiedene Sketen aufgespalten sind, die alle etwas anderes, zum Teil sogar widersprüchliches glauben. Deien Frage sollte lauten: "was sagt die Bibel wirklich"?

In der Bibel stehen viele göttliche Grundsätze, die heute nicht mehr populär sind: z. B. Mäßigkeit bei Alkoholkonsum, kein außerhelicher Sex, nicht lügen, nicht stehlen, das Eigentum anderer respektieren. Deshalb werden da oft Texte verdreht oder fallen gelassen, z. B. ist es undenkbar für wahre Christen, eine homosexuelle Beziehung von Gott segnen zu lassen, als sei man ein Ehepaar. Das paßt natürlich vielen nicht in den Kram, andere heißen diese göttlichen Gebote gut. Deshalb haben wir eine entsetzliches Tohuwahobu, die "Christenheit" gibt es nicht mehr.

Insofern kann man deine wirklich gute, sinnvolle Frage gar nicht wirklich beantworten. Einen einheitlichen christlichen Glauben gibt es leider nicht mehr, schon jahrhunderetlang nicht mehr.

Einen einheitlichen christlichen Glauben gibt es leider nicht mehr, schon jahrhunderetlang nicht mehr.>

Den gab es noch nie!

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"3.Wer schrieb das NT(wenn von normalen menschen kann es doch nicht mehr bibel genannt werden, oder?)" --> das AT würde auch von Menschen geschrieben?! Es sind überlieferte Geschichten

Es sind überlieferte Geschichten

... sowie Aufgenzeugenberichte, Lehraussagen, den Propheten übermittelte Worte Gottes ...

In der Bibel heißt es einmal, dass Gott auch Verschiedene Weise zu den Menschen geredet hat. Er ist zu erhaben, um immer nur eine Art zu wählen (z.B. nur überlieferte Geschichten), um sich mitzuteilen.

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  1. Das AT ist wesentlich älter als das NT und teil der jüdischen Religion. Aber da das Christentum direkt aus dem Judentum entsprang, hat es auch für Christen Gültigkeit. Das NT hingegen befasst sich vor allem mit dem Leben Christi und seinen Lehren.

  2. Die Christen glauben zunächst an Christus. Aber es gibt die sog. Trinität (Dreifaltigkeit); das beschreibt die Wesenheits Gottes (HERR, Jesus, Heiliger Geist)

  3. Das NT wurde von vielen Menschen geschrieben. Die Evangelien von Lukas, Markus, Matthäus und Johannes. Warum man es nicht Bibel nennen kann verstehe ich nicht. ALLES geschriebene kann nur von Menschen aufgeschrieben worden sein. Auch wenn viele Muslime behaupten, Allah persönlich hätte den Koran geschrieben, wurde auch der Koran von Menschen geschrieben.

der koran wurde von einem menschen geschrieben aber es sind gottes worte und gott hat sie dem Menschen (muhammed) über den Erzengel Gabriel "diktiert"/herabgesandt

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@cls63amg

Dass NT macht was dasselbe. Die Evangelien beschreiben das Wirken Jesu, d.h. das Wirken Gottes auf der Erde. Das wurde aufgeschrieben, damit die Menschen wissen, wie Gott sich das ideale Leben auf der Erde vorstellt.

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@cls63amg
der koran wurde von einem menschen geschrieben aber es sind gottes worte und gott hat sie dem Menschen (muhammed) über den Erzengel Gabriel "diktiert"/herabgesandt

Nur ob das wirklich von Gott kommt ...

Die Bibel warnt davor, dass wir keine andere Lehre (kein anderes Evangeluim) annehmen sollen, auch nicht, wenn da ein Engel vom Himmel kommt. Manche sehen in dieser Stelle eine Vorhersage des Kommens Muhammad, dem ein verfluchter Engel eine Botschaft brachte, die dem wahren Evangelium, wie es in der Bibel zu finden ist, widerspricht.

Die Stelle kann natürlich auch auf Joe Smith oder andere Leute bezogen werden, denen solche Engel erschienen sind.

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@cls63amg

Ja, aber Mohammed war doch Analphabet.... also mussten es somit auch andere für ihn aufschreiben ;-)

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@helmutwk

Kennst du die Bibelstelle gerade @ helmutwk? Also wo sie steht?

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@Schoggi1
Ja, aber Mohammed war doch Analphabet....

Vielleicht war er es, vielleicht auch nicht. Wenn die Überlieferung stimmt, dass er Händler war, der längere Reisen unternahm, hat er vermutlich schon etwas lesen und schreiben können ...

Aber nix genaues weiß man nicht. Zeitgenössische Quellen gibt es nicht, und die ältesten Quellen schildern ihn anders als die arabische Überlieferung ...

1

und jesus war zimmerman... und jetzt ein mann, ein Prophe, der die welt verändert hat.

so wie muhammed

1
@cls63amg

Nein, Jesus war von Anfang an Gottes Sohn und, im Himmel, schon immer da. Er wurde als Mensch geboren und von daher lebte er wohl als Zimmermann (wie sein Adoptivvater) bis er sich taufen liess und dann seinen "richtigen" Dienst begann.

Es erstaunt mich immer wieder was die Moslems von Jesus zu wissen glauben ^^

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@anniegirl80

@ anniegirl - Jesus war nicht von Anfang an Gottes Sohn. Es ist eine bestimmte Richtung des Christentums, die das so glaubt. Die Meinungen darüber gingen anfangs sehr auseinander. Entschieden wurde durch Kaiser Konstantin 400 Jahre später, der diktierte, dass dies die offizielle und allein zulässige Glaubenslehre sei (du kennst diese Geschichte so gut wie ich).

0
@gamine
@ anniegirl - Jesus war nicht von Anfang an Gottes Sohn. Es ist eine bestimmte Richtung des Christentums, die das so glaubt. Die Meinungen darüber gingen anfangs sehr auseinander. Entschieden wurde durch Kaiser Konstantin 400 Jahre später

Wenn man keine Ahnung hat ...

  • Konstantin war nicht 400, sondern 300 Jahre später
  • Bei der Entscheidung, die du meinst (Konzil von Nicäa) ging es um einen Streit zwischen zwei Richtungen, die beide glaubten, dass Jesus von Anfang an Gottes Sohn war. Der Streitpunkt war, ob der Sohn schon immer da war.
  • Konstantin hat nichts diktiert, er hatte zwar einen Lösungsvorschlag eingebracht, aber die Formulierung wurde von beiden Seiten verworfen, weil sie theologisch zu wenig durchdacht war. Übrigens sprechen einige Indizien dafür dass Konstantin eher die unterlegenen Arianer bevorzugte
  • dass Jesus von Anfang an da ist, steht z.B. in Jh 1. Das wurde von Anfang an vertreten. Hast du einen Beleg dafür, dass die andere Sichtweise auch schon von Anfang an da war?
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@gamine

Also wenn ich in der Bibel lese, ist ziemlich klar dass Jesus der Sohn Gottes ist. Ich kenne (ausser vielleicht den Zeugen Jehovas) keine Christen (oder Menschen die sich Christen nennen) die das anders sehen.

Mit Kaiser Konstantin habe ich mich (noch) nicht befasst.

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@anniegirl80
Also wenn ich in der Bibel lese, ist ziemlich klar dass Jesus der Sohn Gottes ist. Ich kenne (ausser vielleicht den Zeugen Jehovas) keine Christen (oder Menschen die sich Christen nennen) die das anders sehen.

Nein, auch die ZJ sagen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Aber für sie ist er ein zweiter, niedrigerer Gott neben dem Vater ...

2
@helmutwk

Johannes 1 :

Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und in allem war es Gott gleich. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen; und ohne das Wort ist nichts entstanden. In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für die Menschen. Das Licht strahlt in der Dunkelheit, aber die Dunkelheit hat sich ihm verschlossen.*

Das Wort = Jesus

Laut Bibel war Jesus schon immer da. Da gibt es für mich auch nichts zu diskutieren...

6
@helmutwk

Da habe ich auch schon andere "Theorien" gehört, nämlich, wenn ich mich recht erinnere, wäre Jesus der Erzengel.

Aber egal, ich halte an der Trinität fest, ebenso dass Jesus der Sohn Gottes ist und schon immer da war - und dass Gott von Anfang an geplant hatte dass Jesus uns erlösen würde. So wie es auch in 1. Petr 1,20 steht.

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@Schoggi1

Für den Fall, dass du was falsch verstanden hast: ich bin kein ZJ, ich habe nur einen sachlichen Fehler von anniegirl korrigiert. Wobei das streng genommen kein Fehler war, sie hat ja "vielleicht" geschrieben und damit signalisiert, dass sie sich nicht sicher ist.

3
@helmutwk

Ich bin mir insofern nicht sicher, als dass ich manchmal den Eindruck habe dass auch die ZJ sich nicht einig sind - oder aber nach aussen etwas anderes sagen als innerhalb ihrer Gemeinschaft.

Denn ich bin mir sicher dass ich das mit dem Erzengel auf Jesus bezogen in einer Schrift der ZJ gelesen habe - kann es allerdings nicht "beweisen".

Aber egal, das gehört eigentlich nicht hierher.

2
@anniegirl80
Denn ich bin mir sicher dass ich das mit dem Erzengel auf Jesus bezogen in einer Schrift der ZJ gelesen habe

Dass die ZJ (und einige andere Gruppen) das sagen, stimmt. Wobei das z.B. bei den 7-Tags-Adventisten mit einer Akzeptanz der Trinitätslehre verbunden ist, bei denen ist das nur eine (so weit ich sehen kann harmlose) "Sonderlehre" über diesen Erzengel, also nicht mit dem zu vergleichen, was die ZJ sagen.

Die ZJ sagen, dass Jesus "ein Gott" unter dem Vater ist, um so Jh 1,1 auf ihre Weise deuten zu können. Aber das müssen wir nicht vertiefen. ;)

Sicher ist, dass sie (wie auch die Arianer, die beim Konzil von Nicäa abgelehnt wurden) Jesus auch als Sohn Gottes sehen.

2
@anniegirl80

anniegirl

Es erstaunt mich immer wieder was die Moslems von Jesus zu wissen glauben >

Und mich erstaunt jeden Tag aufs neue, was Christen von ihrem Dreigeteilten zu "wissen" GLAUBEN!

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@helmutwk

helmut - ich hoffe nur, Du hast "Ahnung"! Denn das mit den BEIDEN Richtungen auf dem Konzil von Nicäa habe ich bei einem nicht weniger gebildeten Bibelkenner etwas anders gelesen (lassen wir das mit dem Konstantin, der zu jener Zeit nicht mal getauft war, aber sich bei den Christendebatten herzkräftig einmischen durfte):

Zitat:

"Der berühmt-berüchtigte Konzil von Nicäa (325 n. C.) sollte dann eine exakte Glaubensformel der Kirche festschreiben. ... (Im weiteren) kam es dann zu einem gewaltigen Streit (der bis heute faktisch nicht beendet ist) zwischen den Anhängern von Athanasius („Jesus = gleiches Wesen wie Gott“) und Arius (Jesus nur „gottähnlich“, steht also faktisch eine Stufe tiefer auf der Siegertreppe)."

Zitat Ende.

Es ging also nicht darum, ob "er" schon immer da war (wie Du behauptest), sondern um sein "Doppelwesen" (Gott ähnlicher Mensch oder Mensch gewordener Gott).

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@XXholditXX
Und mich erstaunt jeden Tag aufs neue, was Christen von ihrem Dreigeteilten zu "wissen" GLAUBEN!

Wir kennen keine Dreiteiligkeit, sondern nur eine Dreieinigkeit.

Und dass du unsere Wissensquellen nicht alle nachvollziehen kann, ist nicht erstaunlich ;)

1
@XXholditXX

Denn das mit den BEIDEN Richtungen auf dem Konzil von Nicäa habe ich bei einem nicht weniger gebildeten Bibelkenner etwas anders gelesen

Wenn mensch in einem Satz schreibt, worum es ging, wird die Darstellung notgedrungen einseitig. Icvjh widersprach der Behauptung, in Nicäa wärs darum gegangen, ob Jesus Gottes Sohn war oder nicht, denn darum gings nicht.

lassen wir das mit dem Konstantin, der zu jener Zeit nicht mal getauft war, aber sich bei den Christendebatten herzkräftig einmischen durfte

Es gab damals relativ viele Christen, die sich erst auf dem Totenbett taufen ließen. Hat was mit der (z.T. missverstandenen) Lehre zu tun, dass Taufe zur Vergebung der Sünden da ist: wenn du unmittelbar nach der Taufe stirbst, kommst du sündenfrei ins Jenseits.

Es ging also nicht darum, ob "er" schon immer da war (wie Du behauptest), sondern um sein "Doppelwesen" (Gott ähnlicher Mensch oder Mensch gewordener Gott).

Das trifft die Sache nicht ganz. In erster Linie gings darum, ob Jesu ein gottähnliches Geschöpf oder Gott war. Dass der logos Mensch wurde, war kein Streitpunkt (steht ja auch in Jh 1,14). Und konkret wurde das z.B. bei dem Streit, ob Jesus wie der Vater ewig war ("geboren vor aller Zeit") oder ob es eine Zeit gab, in der der Sohn nicht war. Eine andere Formulierung des Streitpunktes ist: Ist Jesus ungeschaffener (Mit-)Schöpfer oder Geschöpf?

Die Aussage in deinem Zitat ist korrekt, ich habe nichts gesagt, das dem widerspricht. Ich habe nur einen anderen Aspekt betont, aber letztlich lief (jedenfalls in der damaligen Diskussion) beides auf das Gleiche hinaus.

0

Hallo cls63amg

Gut so, dass Du um sachliche Antworten ersuchst - und ich wünsche Dir, dass sich alle die sich zu einer Antwort berufen fühlen, auch daran halten.

Deine drei Fragen werde ich zunächst relativ kurz beantworten - und danach etwas ausführlicher

  • Der Unterschied zwischen AT und NT ist vor allem die Zeit der Niederschrift. Das AT stammt aus der Zeit vor Christi und das NT aus der Zeit nach Christi. Die ganze Bibel besteht aus 66 Büchern von denen 39 (im AT) ursprünglich in Aramäisch und Hebräisch geschrieben wurden und weitere 27 (im NT) ursprünglich in griechischer Sprache. Die Bezeichnungen „Altes“ und „Neues“ sind etwas unglücklich gewählt, denn sie suggerieren eine Ab- bzw. Aufwertung, die es gar nicht gibt.
  • Christen, die Ihren Glauben gründlich hinterfragen möchten, benötigen deshalb auch die gesamte heilige Schrift. Ohne den Hintergrund des AT ergibt vieles im NT keinen Sinn.
  • Geschrieben wurde diese „göttliche Bibliothek“ von vierzig „normalen Menschen“ im Laufe von rund 1.600 Jahren. Trotzdem bildet dieser Weltbestseller eine Einheit und alle Teile des Buches sind miteinander verwoben und verknüpft. Infolgedessen zieht sich durch das ganze Buch auch ein zentrales Thema - wie ein roter Faden - nämlich Gottes Vorsatz mit seiner Erde. Und deshalb ist er - unser Schöpfer nämlich - auch der eigentliche Autor und Verursacher dieser einzigartigen Entstehungsgeschichte seiner Botschaft an uns.
    Die Bibel selbst beschreibt das so (Zitat) „ . . . Die G A N Z E Schrift von Gott inspiriert ist . . . und nützlich ist zum Lehren, zum Zurechtweisen und zum Richtigstellen der Dinge,. . .“ und weil das so ist, ergänzt sie an andere Stelle „ . . . Denn alles, was vorzeiten [im AT] geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, . . .“ (nachzulesen in Römer 15:4 und 2. Timotheus 3:16)

Wenn ich Dir nun - zwar etwas ausführlicher - aber trotzdem in einer ganz kurzen Kurfassung den Inhalt der Bibel umreiße, erkennst Du sicherlich den erwähnten roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Ein solcher innerer Zusammenhalt konnte nur zustande kommen, weil es nur einen Autor gab! Obwohl also die vierzig Schreiber im Laufe von rund 1.600 Jahren daran mitarbeiten durften, kam so eine in sich stimmige „göttliche Bibliothek“ zustande.

Umkehrschluss: Lässt man Teile davon weg, weil man sie als „alt“ abwertet, geh der Zusammenhang verloren.


Und jetzt die Kurzfassung

Ausgelöst durch den Ungehorsam der ersten beiden Menschen, die ursprünglich das kostbare Vorrecht hatten, eine intakte paradiesische Erde mit einer vollkommenen Menschheit bevölkern zu dürfen, einer Welt, in der es weder Krankheit noch Tod geben sollte - zieht sich dieser rote Faden weiter - bis hin zu dem letzten Buch, der Offenbarung, in der angekündigt wird, dass es eines Tages wieder so sein würde wie es begonnen hat!

Der Schöpfer selbst - so heißt es im letzten Bibelbuch - „ . . . wird jede Träne von ihren [der Menschen] Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein . . . . weil die früheren Dinge vergangen sind.“ (nachzulesen in 1. Mose 3:17-19 und Offenbarung 21:4)

Als eine der ersten „Zwischenstationen“, entlang dieses roten Fadens, erfahren wir aus der Bibel den Bericht über die Sintflut - und damit etwas darüber, wie unser Schöpfer über Gottlosigkeit denkt.

Danach folgt die Geschichte des Volkes Israel - und erst dort beginnt die Niederschrift der Bibel!

Das recht wankelmütige - mal loyale, mal abtrünnige - Verhalten dieses auserwählten „Mustervolkes“ gegenüber Ihrem Gott, wurde - mit allen seinen Folgen - gleichsam als Anschauungsunterreicht für alle nachfolgenden Generationen aufgezeichnet. (Psalm 78 ab Vers 5 liefert eine geraffte Fassung dieser bewegenden Ereignisse - und dazu wieder der Hinweis [wie oben auf Römer 15:4], dass alles zu unserer Belehrung aufgeschrieben wurde).

Die Geschichte dieses Volkes belegt . . .


Die Geschichte dieses Volkes belegt sehr überzeugend, dass Menschen nicht in der Lage sind ihre Angelegenheiten unabhängig von Gott erfolgreich zu verwalten. Das Wunschdenken Adam´s, selbst sein eigener Gott sein zu wollen, erwies sich als Trugschluss. Es funktionierte nicht einmal dann, wenn (wie im Fall Israel) göttliche Gebote der damaligen Staatsform zugrunde lagen.

Es misslang weil sich das Volk Israel weder als gehorsam noch als friedfertig erwies. - Und damit lieferte es nur ein Abbild der übrigen Welt bis heute hin.

Resümee der biblische Botschaft bis zu diesem Zeitpunkt: Unser Schöpfer sucht nach Menschen, die auf seinen Pfaden wandeln möchten, weil sie ihn und seine Grundsätze lieben - er sucht nicht nach solchen, die das ablehnen.

Um diesen Prozess des Umdenkens einzuleiten, sollte der Sohn Gottes persönlich auf der Erde erscheinen. Und in über vierhundert Textpassagen des AT wir der Messias direkt oder indirekt vorhergesagt.

All das ist im Wesentlichen - bis hierher - der Inhalt der Hebräischen Schriften bzw., des AT.

Deshalb - und vor diesem Hintergrund - geht es nun im „Neuen Testament“ weiter.

Folgerichtig erscheint als eine weitere deutliche „Wegmarkierungen“ (entlang des roten Fadens) der Sohn Gottes, Jesus Christus, um nach eben solchen folgsamen „Schafen“ zu suchen. Er kam mit der „guten Botschaft“ von dem - inzwischen sehr viel näher gerückten - Königreich Gottes. Dieses „himmlische Königreich“ ist eine Umschreibung für eine Regierung, durch die, vom Himmel aus, der ursprüngliche paradiesische Zustand der Erde wieder hergestellt werden soll.

Und er (Jesus) kam deshalb auch mit dem nachdrücklichen Hinweis, dass „. . . nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, in das Königreich der Himmel eingehen wird, sondern [nur] wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.“ (Matthäus 7:21)

Dieser gleiche Sohn Gottes hat dann später seinen Apostel Johannes dazu befähigt, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Und was er (als Fortsetzung des „roten Fadens“) sah, hat er in den (oben schon teilweise zitierten) Worten in der Offenbarung am Schluss der Bibel aufgeschrieben:

„. . . Und ich sah einen [künftigen] neuen Himmel [himmlische Regierung] und eine neue Erde [Gesellschaftsordnung]; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das [Völker] Meer ist nicht mehr.  . . . Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes [Schutz und Segen] ist bei den Menschen, . . . Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:1-4)

Und dort endet der „rote Faden“. Er endet bei diesem Ereignis, das von uns aus gesehen, in naher Zukunft liegt. Ein Ereignis, dass man nur dann verstehen und einordnen kann, wenn man den Hintergrund bzw. die Entstehungsgeschichte aus dem „AT“ kennt.


So - das ist zugegebenermaßen eine sehr kurze Kurzfassung - der wirkliche „Faden“ ist deutlich länger.

Aber vielleicht hilft und veranschaulicht es Dir, dass man die christlich griechischen Schriften nur dann verstehen kann, wenn man den Hintergrund (aus dem AT) kennt. .

Und deshalb hat die ganze Bibel, einschließlich des alten Testamentes immer noch eine Bedeutung für Christen von heute!

Übrigens und wie oben schon erwähnt zieht sich

„Gottes Vorsatz mit der Erde“ wie ein „roter Faden“ auch durch diesen Beitrag:

http://www.gutefrage.net/frage/hat-gott-einen-plan-was-er-mit-den-menschen-auf-der-erde-erreichen-moechte#answer17685258

Vielleicht hilft Dir all das ein Stückchen weiter.

Alles Gute.



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@Abundumzu

Und cls63amg soweit es den Koran betrift,

auf den Du auf dieser Seite Bezug nimmst, folgt hier noch ein Link zu einem Beitrag, in dem Bibel und Qurʼĝn nebeneinander betrachtet werden, Darin heißt es u.a.:

"Die Bibel unterscheidet sich in vielerlei ganz deutlich vom Qurʼĝn. Sie war fertiggestellt und abgeschlossen Jahrhunderte bevor das Buch des Islam begonnen wurde. Sie erwartet nicht, dass man sie auswendig lernt, sondern dass man sie innwendig kennt und mit ihr gut vertraut wird."

https://www.gutefrage.net/frage/bibel-und-koran-vergleich#answer80886296



9

Ich kann deine Frage nich beantworten, aber ich finde sehr schaden dass die meisten Religionen nicht mit Gott zu tun haben.

beim christentum finde ich es auch leicht verwirrend aber der islam und das Judentum sind religionen die klar machen das gott der einzige ist und der allmächtig ist

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@cls63amg

Ja das sagen die, aber ich bin ehrlich, eine Kirche ist der einzige Ort, egal welche Art Kirche, in der ich das Gefühl habe Gott ist nicht da. Dem ist das auch zu dumm.

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ich war als muslim auch schon mal in einer kirche (aus Interesse) aber das einzige was mich beeindruckt hat war die hohe decke und die Architektur der kirche, wirklich gespürt (wie in einer moschee zb.) hab ich auch nicht.

nicht beleidigend gemeint

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@cls63amg

Nein fass ich nich so auf. Ich denke es ist unnötig, ich denke Gott will nicht das wir diese Bücher lesen, sonder auf unser Herz hören und uns selbst treu bleiben, aufrichtige nette Menschen sind. Alles andere hat mit Gott nichts zu tun. Klar kann man beten, aber man sollte nicht so ein auflebens darum machen, Energieverschwendung und führt nur zu schweren Meinungsunterschieden und ja , wir kennen das alles ja.

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@cls63amg
ich war als muslim auch schon mal in einer kirche

Vielleicht gehst du mal in einen Kirche, die darauf achtet, dass die Mitlieder auch wirklich glauben.

Bei den "Volkskirchen" werden die Menschen schon als Babys getauft, und viele gehen nur dann in die Kirche, wenn sie es "müssen" (um etwa kirchlich zu heiraten). In vielen Freikirchen werden keine Babys getauft, sondern nur solche, die das auch selber wollen.

Natürlich ist "Freikirche" noch keine Garantie, dass da auch Gottes Geist wirkt, und Volkskirche auch keine "Garantie" für Gottesdienste ohne Gottes Anwesenheit, aber du kannst ja mal im Kirchenfinder schauen, was es neben "ev. (Landes-)Kirche" und "kath. Kirche" noch alles gibt, und dann mal in zwei oder drei Gemeinden in deiner Nähe schauen, wie es da ist.

http://www.erf.de/index.php?node=103

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die Bücher sind ja als eine art "Gebrauchsanweisung für das Leben" herabgesandt wurden. wenn man sich daran hält (so gut wie es geht:)) bekommt man sein Lohn nach dem tod :)

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@cls63amg
die Bücher sind ja als eine art "Gebrauchsanweisung für das Leben" herabgesandt wurden. wenn man sich daran hält (so gut wie es geht:)) bekommt man sein Lohn nach dem tod :)

Das mit der "Gebrauchsanweisung" kann mensch so sagen, aber das mit dem Lohn ist nicht das, was das Evangelium sagt.

›Du weißt doch: All die Jahre habe ich wie ein Sklave für dich geschuftet, nie war ich dir ungehorsam. Was habe ich dafür bekommen? Mir hast du nie auch nur einen Ziegenbock gegeben, damit ich mit meinen Freunden feiern konnte. 30 Aber der da, dein Sohn, hat dein Geld mit H*ren durchgebracht; und jetzt kommt er nach Hause, da schlachtest du gleich das Mastkalb für ihn.‹ http://www.bibelserver.de/text/GNB/Lukas15

Das ist aus einem "Gleichnis", da beschwert sich ein Sohn über seinen Vater (und indirekt über dessen Sohn). Hier wird die Reaktion mancher Frommen auf den Punkt gebracht, die reuige Sünder, die zu unserem himmlischen Vater zurückkehren, nicht ohne Unterwerfungsgesten als Geschwister akzeptieren können. Aber Gott ist anders.

Wer sich darauf verlässt sich an die "Gebrauchsanweisung für das Leben" zu halten, um am Ende belohnt zu werden, der wird feststellen, dass er sich nicht daran halten kann. Die Bibel sagt deutlich, dass jeder Mensch es nötig hat, dass Gott ihm seine Schulden erlässt.

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Nein nein nein! Jesus sagt genau das Gegenteil! Das Himmelreich ist mitten unter uns, laut Jesus. Und nicht erst nach dem Tod!

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@LolasWelten

GENAU DAS MEINE ICH! Ach, der Mensch...

Die Bibel und ihre Brüder wurden von Menschen geschrieben und haben mit Gott nichts zu tun. Gott lebt in dir, als du. Hör auf dein Herz, dann hörst du auf Gott. Und auch wenn man garnicht an Gott glaubt findet das Gott vollkommen OK wenn man ein guter Mensch ist. Und wenn nicht, ist er auch nicht böse, so ist das Leben halt.

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wenn jemand krank ist und sein herz sagt ihm er soll viele menschen töten, also eine Begierde dass er zum serienmörder wird, findest es gott bestimmt nicht gut, obwohl er auf sein herz gehört hat

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@cls63amg

Das habe ich so nicht gemeint. Aber ich denke, diese Menschen sind halt Psychisch krank, das kann Gott ihnen nicht zum vorwurf machen. Ich haben icht gesagt er lobt das Verhalten.

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Dann ist er psychisch krank, das kannst du also schonmal nicht vergleichen. Und dann hat es ihm auch nicht sein Herz gesagt, sondern dein Kopf. Deine Argumentation ist sehr löchrig!

2
  1. Das Alte Testament spricht von der Zeit vor Jesu

  2. An Gott und Jesus den Messias

  3. Die Jünger Jesu

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