Frage zum Internetvertrag?

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9 Antworten

Ich würde hier in die Offensive gehen. Denn so eine Argumentation, also dass der Vertrag ohne Rechnung und Mahnung 4 Jahre weiter läuft, ist erst mal Blödsinn.

Ich würde dem Anbieter folgendes schicken (dieses Mal per Einwurfeinschreiben):

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Werter Anbieter.

Es gab vor 4 Jahren eine Kündigung des Vertrages wegen Umzugs. Ihre unverschämte Lüge, dass sie die Kündigung nicht erhalten haben, weise ich zurück. Ebenso ihre absurde Haltung, dass sie einen Vertrag ohne Rechnung und Mahnung für über 4 Jahre weiterlaufen lassen. Für mich sieht es so aus, als würden sie hier vorsätzliche Täuschungen begehen um sich widerrechtlich zu bereichern und das nennt sich Betrug, ist eine Straftat.

Ihre Forderung ist dem Grunde nach verjährt und verwirkt. Ich werde meinerseits nun den Vermieter bzw. Nachmieter kontaktieren. Sollte dieser einen eigenen Internet-Anschluss bezahlt haben, ist der Beweis erbracht, dass sie hier Betrug begehen um via Täuschung doppelt zu kassieren und ich werde dies dann gerne zur Anzeige bringen.

Im übrigen lasse ich mich weder von einem Inkasso noch einem Anwalt einschüchtern. Auch einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen. Ich lege es ausdrücklich auf eine gerichtliche Klärung an. Im Falle eines Schufa-Eintrages ergeht Strafanzeige wegen Nötigung/Verleumdung und via Anwalt vor Gericht Antrag auf einstweilige Verfügung zur Löschung des Eintrages.

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Und dann würde ich mal schauen, ob man den Nachmieter kontaktiert bekommt, ob dieser Internet hatte und bezahlt hatte.

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Kommentar von Lauraleinx33
08.03.2017, 13:17

Die Nachmieterin hatte sich keinen Anschluss genommen, da diese den Anschluss nicht nutzte, weil sie die Wohnung nur ein Jahr bezog und dann ins Ausland ging.

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Blöd...

Grundsätzlich seid Ihr in der Nachweispflicht, dass Ihr das Vertragsverhältnis gekündigt habt.

Der Anbieter kann ja schlecht nachweisen, dass er keine Kündigung bekommen hat.

Habt Ihr denn damals eine Kündigungsbestätigung erhalten?

Es erscheint mir aber merkwürdig, dass hier nie eine Zahlungserinnerung erfolgt ist.

Ich würde der Rechnung erst einmal schriftlich widersprechen (telefonisch macht man so etwas nicht).

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Kommentar von Lauraleinx33
07.03.2017, 15:58

Wir haben nie eine Rechnung bekommen, bis heute nicht.

Wir haben es nur auf dem Konto von meiner Mutter gesehen, als sie abbuchen wollten.

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Habt Ihr einen Nachweis der Kündigung? Dann wäre es ja einfach das nachzureichen - im Idealfall natürlich per Einschreiben damals verschickt.

Bei der Höhe der Forderung und wenn Ihr keinen Nachweis der Kündigung habt und M-Net sich stur stellt, wird Euch leider nur der Gang zum Anwalt oder Verbraucherschutzzentrale bleiben.

Beim Umzug: war es nur wegen der 80 € oder war M-Net am neuen Standort vielleicht gar nicht verfügbar? Weil dann hättet Ihr ja damals ein Sonderkündigungsrecht gehabt - aber auch das müsstet Ihr halt irgendwie nachweisen können.

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Kommentar von Lauraleinx33
08.03.2017, 13:18

War am neuen Standort zwar verfügbar, aber die 80€ mitten im Umzug, der schon teuer genug war, waren nicht drin, da war Vodafone billiger mit 20€ Internet im Monat, ohne einmalige Kosten etc.

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Nehmt einen Anwalt. Es wird schwierig wenn keine Dokumente mehr vorhanden sind, normalerweise erhält man eine Bestätigung der Kündigung. Manche Anbieter verhalten sich da sehr unprofessionell und sehen z.b. ein weiteres Telefonat als Bestätigung dass der Anschluss doch weitergenutzt werden soll.

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Kommentar von EXInkassoMA
07.03.2017, 19:45

Ein Anwalt ist jetzt noch nicht nötig.

Telefongespräche mit call agents sind nicht relevant.Nur schriftliches zählt

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Forderungen aus 2013 oder früher sind verjährt.

Mach schriftlich Einrede der Verjährung und warte einfach ab was darauf geantwortet wird.

Dann postest Du wieder hier.

Formulierungsvorschlag :

"Die Forderung ist verjährt, bitte stellen sie Ihre Beitreibungversuche ein"

Du kannst auch vorab die Rechnung mal hier verlinkten dann schau das mal an.(Namen und Anschrift abdecken)

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Kommentar von Lauraleinx33
08.03.2017, 13:19

Es gab doch nie eine Rechnung, wir haben nie Briefe oder ähnliches bekommen, wir haben es nur beim OnlineBanking auf dem Konto meiner Mutter gesehen, dass sie versucht haben den oben genannten Betrag einzufordern.

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Es ist natürlich unglücklich, dass ihr die Kündigungsbestätigung nicht mehr habt. Ich würde mich an die Verbraucherzentrale in deiner Region wenden, die bieten Beratung an.


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Deswegen sollte man immer Kümdigungsbestätigungen behalten. Da hilft jetzt nur noch ein Anwalt

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Alles bis zum Jahr 2014 ist mit dem 31.12.2016 verjährt.

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Wenn das vier Jahre her ist, ist das ganze mittlerweile verjährt.

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Kommentar von ChristianLE
07.03.2017, 15:49

Wenn das vier Jahre her ist, ist das ganze mittlerweile verjährt.

 

Aber nicht die Forderungen, die in den letzten 3 Jahren entstanden sind.

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