Frage zum Handeln mit Vollmacht nach bestem Wissen und Gewissen?

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3 Antworten

die zwar notwendig waren

allein aus diesem Grund würde jeder Richter Euch sagen, dass Ihr durch das Handeln des Freundes keinen Schaden erlitten habt.

Es gibt etliche Verfahren, in dem ein Hausverwalter (also jemand, der das professionell macht) eben nicht zum Ersatz von Mehrkosten verurteilt wurde. Wo das doch geschah, war es allein aus dem Grund, dass für die entsprechenden Arbeiten ein Beschluss erforderlich war.

Eine Vollmacht geht über eine bloße Geschäftsführung hinaus, deshalb ist ihm rechtlich nichts vorzuwerfen.

Sagt Eurem Freund, dass Ihr es nicht gut findet, dass er so locker über Euren Kopf hinweg die Mehrausgaben gutgeheißen hat. Damit sollte es denn aber auch gut sein.

Ich würde euerm Freund hier keinen Vorwurf machen. Wenn diese Arbeiten tatsächlich nötig waren hättet ihr sie genauso beauftragen müssen. Bei solchen umbauten können immer unvorhergesehenes vorkommen. Ich würde mit dem Gas Wasser Installateur sprechen das er euch erklärt warum das so viel teurer geworden ist. Wenn es z. B. Stunden arbeiten waren musste euer Freund die Rapporte auch unterschreiben sonst hätte der Handwerker die Arbeiten einstellen können. 40% Aufpreis sind allerdings schon happig. Da würde ich auf jeden Fall das Gespräch suchen. Aber wie gesagt ihr hättet wahrscheinlich nichts anders machen können.

Ich finde es eigentlich auch nicht ok erst selbst nichts damit zu tun  haben zu wollen und danach zu meckern. Wenn man sich den Stress ersparen will und jemanden beauftragt soll man nachher auch nicht meckern. Grade wenn es tatsächlich nötige dinge waren.

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