Frage zum Erbrecht, Pflichtanteil und Erbe einklagen.

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7 Antworten

Dies ist leider eines der traurigsten Kapitel im Erbrecht: Der überlebende Elternteil verliebt sich neu und wird vor Liebe blind ( je oller, je doller). Hier müssen bei den Kindern alle Alarmglocken läuten. Der ungeschriebene Grundsatz unserer Altvorderen, dass ein Vermögen in der Familie weitervererbt wird,kann von dem neuen Partner durch eine dauernde geschickte Gehirnwäsche ausgelöscht werden, nach dem Motto: " dein Sohn hat sich doch nie um dich gekümmert", "ich bin dir wohl nichts wert","wenn Dir dein Sohn mehr wert ist als ich, dann gehe ich", usw.usw. Da ist es nur ein kleiner Schritt -eventuell nach einigen Gläsern Alkohol- einen Notar kommen zu lassen und einen heimlich schon lange vorher genau ausformulierten Erbvertrag unterschreiben zu lassen, wonach dem neuen Partner alles vermacht wird! Damit ist das gesamte Vermögen-bis auf den Pflichtteil- unwiderruflich für alle Zeiten weg, denn ein Erbvertrag kann nicht mehr einseitig widerrufen werden. In Ihrem konkreten Fall gilt Folgendes: Der Vater hat von der Mutter bei deren Tod die Hälfte geerbt und Sie die andere Hälfte. Sie sollten ihn auffordern ein Verzeichnis über den gesamten damaligen Nachlass Ihrer Mutter aufzustellen und Ihren Anteil einfordern. Achtung: Haushaltsgegenstände hat Ihr Vater als sogenannten Voraus alleine geerbt. Wenn ihm sein eigenes Fleisch und Blut noch etwas bedeutet, sollten Sie versuchen, ihn zu einem Erbvertrag mit Ihnen zu bewegen. Dann zeigt sich auch gleich, ob bei der neuen Partnerin wirklich nur Liebe im Spiel ist, oder Berechnung. Alles in Allem wäre ein Untätigbleiben in Ihrem Falle gleichbedeutend mit einem totalen Erbverlust.

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Ich würde an deiner Stelle doch in ein einzelnes Beratungsgespräch mit einem RA für Erbrecht investieren, der muss ja anschließend nicht unbedingt weiter tätig werden. Nur, dass du über Verjährungsfristen Bescheid weißt und über die Möglichkeiten, die du jetzt hast (Beispiel: dein Vater könnte eine schriftliche Erklärung bezgl. deines Pflichtteils abgeben). Eine wichtige Frage ist auch, ob und wie sich die finanzielle Situation zum Todeszeitpunkt noch feststellen läßt und was man in der Hinsicht jetzt tun kann.

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Am Nachlass Deiner Mutter bist Du - wenn Du keine Geschwister hast - zu 50% beteiligt. Mache Deine Ansprüche so schnell wie möglich geltend. Dass Du Deinen Erbanspruch nach 7 Jahren verwirkt hast, ist unwahrscheinlich. Wenn aber vom Nachlass Deiner Mutter eines Tages nichts mehr da ist, schaust Du dumm aus der Wäsche.

An Deiner Stelle würde ich erst versuchen, mit meinem Vater zu reden, falls das nicht möglich ist, einen Anwalt einschalten.

Die Zeitschrift 'Guter Rat' bietet einen telefonischen Anwaltservice, der kompetent und erschwinglich ist.

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Noch steht Dir ein Pflichtanteil vom Vater zu, aber wenn mal alles weg ist, ist es halt weg. Die Sache solltest Du unbedingt mit einem Anwalt besprechen, so einfach geht das ganze nicht

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Dir stehen 50 % zu, wenn du keine weiteren Geschwister hast! Gehe schnell zum Fachanwalt für Erbrecht, ist wichtig!!

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Pflichtteil-Anspruch hast Du--aber nur solange noch etwas da ist zum Vererben. Suche ganz schnell einen Fachanwalt für Erbrecht auf, sonst könnte es zu spät sein.

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Ich würde an Deiner Stelle sofort zum Anwalt rennen, um mich informieren zu lassen!

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