Frage zum Bund bitte beantworten

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4 Antworten

Bewerben geht schon mit 16einhalb-allerdings hat man dann Schwierigkeiten mit der psychologischen Eignungsfeststellung. Häugfig wird noch fehlende Reife unterstellt und man kann sich anch einem Jahr erneut bewerben. Berufssoldat wird man in der zweiten Stufe: Man muss erst einmal SaZ werden. Wenn man dann mind. den Dienstgrad Feldwebel erreicht hat kann man sich für den BS bewerben. Um dann ernannt zu werden, muss man aber zu den besten des Geburtsjahrganges gehören und es muss ein Bedarf an BS da sein. Andere Möglichkeit: Wenn man in einem Auslandseinsatz verunfallt und hat eine Schädigung von mind. 30%, dann besteht ein Rechtsanspruch auf Übernahme als BS oder nach entsprechender Ausbildung zum Beamten oder Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst . Der Dienstgrad spielt hier keine Rolle. So sind in der Zwischenzeit schon 2Mannschaftsdienstgrade zum BS ernannt worden.

Eintritt in die BW mit 17 mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Bewerbung nur als SAZ und da maxmal zu Anfang als SAZ8, in diversen Ausbildungsgängen sind höhere Verpflichtungszeiten vorgeschrieben - z.B. Arzt mit Studium bei der BW.

Berufssoldat ist nur möglich, wenn man bei dem Antrag im 5.Dienstjahr steht, unter 25 ist und dienstlich, körperlich und psychologisch einwandfrei ist - und wenn Bedarf seitens der BW besteht.
Der Antrag auf BS darf einmal im Jahr und höchstens 3 Mal gestellt werden.

Der Bedarf ist allerdings auf die nächsten Jahre negativ, da die BW einen großen Teil ihres SAZ- und BS-Bestandes im Zuge der Verkleinerung der BW abbauen muß.

Die einzige Chance auf Berufssoldat in 5 Jahren ( wenn man heute eintritt ) besteht in solchen Dienststellen, wo immer Personal gesucht wird, also Tätigkeiten, die eigentlich niemand machen möchte oder wo sehr hohe Voraussetzungen und das Ausleseverfahren nur eine ungenügende Zahl an Nachrückern reinlässt.

Also, wenn du unbedingt Berufssoldat bei der BW werden möchtest:

Sorge vorangig dafür, daß du nach der Entlassung als SAZ ein ziviles Standbein hast, von dem du leben kannst.

Informiere dich im Vorfeld darüber, in welchen "Jobs" in der BW ständig Personal gesucht wird und wie da der Anteil von Berufssoldaten ist - das ist ein Indikator, in so einem Job Berufssoldat überhaupt werden zu können.

Da die gesundheitliche Belastungsfähigkeit sehr hoch ist, dürfen dir keine familiären Gesundheitsbelastungen im Wege stehen - heißt, wenn in deiner Familie degenerative Erkrankungen wie Rheuma, Allergien, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetis, etc. oder häufige Krebserkrankungen, Morbus Bechteres, Morbus Chron, etc. vorliegen, besteht die berechtigte Chance, daß du irgendwann auch erkranken wirst - wenn so eine Indikation in deiner Familie vorliegt, kannst du Berufssoldat vergessen, da jeder Soldat, egal ob SAZ oder BS, im Falle einer Dienstunfähigkeit von voraussichtlich 1 Jahr und mehr sofort als dienstunfähig entlassen wird.

Der Soldat wird dann auf die bisher geleistete Dienstzeit herabgestuft ( z.B. im 6. Jahr raus = SAZ6, im 7. Jahr raus = SAZ8 ), bekommt entsprechend seine Übergangsgebührnisse und Entlassungsprämie und das war es - er hat dann keine Krankenversicherung ( kann höchsten in die Krankenversicherung seiner Ehefrau, wenn vorhanden ), kein Anspruch auf ALG I und Vermittlung bei der Arbeitsagentur.
Der EX-Soldat mit seiner Erkrankung steht von heute auf morgen völlig allein gelassen da und muß zusehen, wie er nach Ende der Übergangsgebührnisse ( etwa Höhe ALG I ) weiterexistieren kann - muß er sofort Hartz IV benantragen, bekommt er je nach Höhe der Entlassungsprämie erstmal kein Hartz IV, da er dieses Geld nicht ausgeben durfte, weil er davon ausgehen musste, Hartz IV irgendwann beantragen zu müssen!!!!

Ist der EX-Soldat durch seine Erkrankung erwerbsunfähig, bekommt er auch kein Hartz IV - er muß dann einen Antrag auf Frührente stellen - da die BW aber erst bis zu 10 Jahre nach der Entlassung die Beiträge in die Rentenkasse nachzahlt und diese Beiträge nur 90% des Mindestsatzes sind ( so als ob man die ganze Zeit beim Bund nur 440 € brutto verdient hat ), kommt der EX-Soldat nicht umher, beim Rententräger die Grundsicherung zu beantragen - das sind aktuell 680 € brutto, netto bleiben etwa 440 €, die ausgezahlt werden!!
Darauf gibt es kein Wohngeld oder sonstwas - der Staat ist der Meinung, daß man von 440€ Nettorente eine Wohnung und sein Leben samt Zuzahlungen für Praxisgebühr, Medikamenten, etc. tragen kann - nicht umsonst sind die Männerwohnheime und Obdachtlosenasyle seit der Hartz IV- Reform immer mehr überfüllt.

70% aller Ex.SAZ und fast 100% aller wegen Dienstunfähigkeit entlassenen BW-Soldaten landen in HartzIV!! Das hat nichst mit Faulheit oder dergleichen zu tun!! Und die Entlasung wegen Dienstunfähigkeit wird auch vorgenommen, wenn man z.B. im Einsatz im Kosovo, Burkina Faso, Kambotcha, Afghanistan, etc. - wo auch immer sonst aktuell BW-Soldaten im Einsatz stehen - auf eine Mine tritt oder sonstwie schwer verwundet wird - nach der Erstversorgung wird die voraussichtliche zeit der dienstunfähigkeit ermittelt und bei einem vollem Jahr und mehr voraussichtlich steht man plötzlich außerhalb der BW und im Nichts - ich kenne persönlich mehrere Fälle!!

Dashalb muß man vor Eintritt in die BW so einem Fall unbedingt vorbeugen.

Bis du verheiratet oder Alleinerziehender eines oder mehrer Minderjähriger, wird die Grundsicherung auf ALG II ( Hartz IV ) aufgestockt.

wenn ich solch eine Antwort hier lese, wird mir schlecht!!! Zum Beispiel Rentenbeiträge! Man wird nicht nach 10 Jahren nachversichert oder bekommt nur den Mindestsatz. Es wird ganz normal in die Rentenkasse eingezahlt, das kann jeder für sich bei der deutschen Rentenversicherung nachlesen. Zweitens: Krankenversicherung. JEDER Zeitsoldat muss eine Anwartschaft auf eine Krankenversicherung abschließen. Und zwar eine sogenannte "große Anwartschaft". Dann kann man ohne weiteres in eine gesetzliche Krankenversicherung. Drittens: Bei Dienstunfähigkeit und Behinderung von 30 % zieht das Einsatzweiterverwedungsgesetz! Viertens: Rahmenvertrag! Fünftens: Man kann öfters als 3 mal BS einreichen. Jeder Jahrgang wird 5!!!! mal aufgerufen! PLUS außerplanmäßige Bewerbung. Macht also 6 Anträge! UND DER LETZTE PUNKT. NATÜRICH WERDEN NOCH BS GEBRAUCHT. Es werden im Zuge der Transformation 1000 BS pro Jahr weniger gezogen. Bis 2014. Das heißt, für alle sind die Chancen gleichbleibend!! Außerdem ist das Auswahlverfahren in JEDER TRUPPENGATTUNG/AVR gleich! Egal in welcher Verwendung man steht. Der Bedarf ist nachgiebig ausschlaggebend. Quelle AAIP´s der SDBw!!! Kann man im Intranet nachlesen! BOAH! ECHT JETZT!! Einfach mal die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat. Grüße, ein HF im 12 Jahr.

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Man kann auch schon mit 17 zum Bund, braucht dann aber eine Einverständniserklärung der Eltern.

Berufssoldaten sind mindestens ein Jahr Feldwebel und können sich dann bewerben. Berufssoldaten werden mittels einer Bestenauslese aus bewährten Zeitsoldaten rekrutiert, die jährlich stattfindende Auswahlkonferenz entscheidet nach Eignung, Leistung und Befähigung der einzelnen Bewerber und wählt dann einen Bruchteil aus allen Bewerbern aus.

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